26. November 2019 / 18:47 Uhr

Frauen Landesliga: Diebstahl und Niederlage - Rabenschwarzer Tag für den ATSV Stockesldorf

Frauen Landesliga: Diebstahl und Niederlage - Rabenschwarzer Tag für den ATSV Stockesldorf

Max Lübeck
Lübecker Nachrichten
Für Marialiiza Kranz (bisher 6 Saisontore, hier gegen Lia Geerke vom SV Wahlstedt) und ihre Stockelsdorferinnen läuft es in der Frauen Landesliga momentan überhaupt nicht gut - und jetzt kommt auch noch ein Diebstahl in der Umkleidekabine dazu...
Für Marialiiza Kranz (bisher 6 Saisontore, hier gegen Lia Geerke vom SV Wahlstedt) und ihre Stockelsdorferinnen läuft es in der Frauen Landesliga momentan überhaupt nicht gut - und jetzt kommt auch noch ein Diebstahl in der Umkleidekabine dazu... © Agentur 54°
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Der Eichholzer SV gewinnt auch gegen den VfL Kellinghusen deutlich; BSG Eutin fehlen Sekunden für ersten Saisonpunkt

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Der 12. Spieltag der Frauen Landesliga stand am vergangenen Wochenende auf dem Zettel. Vier von sechs geplante Spiele fanden statt. Die Partie zwischen der SG Zarpen/Krummesse wurde auf Dienstag, den 26. November verlegt, die Partie zwischen Holstein Kiel II und dem TSV Pansdorf soll erst am 14. Dezember steigen.

Spiel verloren, Wertsachen gestohlen: ATSV Stockelsdorf mit gebrauchtem Tag beim SV Fortuna St. Jürgen

SV Fortuna St. Jürgen - ATSV Stockelsdorf 2:0

Es war das direkte Duell der Tabellennachbarn und es sollte ein ganz bitteres für den ATSV Stockelsdorf werden. Denn wäre eine 0:2-Niederlage nicht schon genug gewesen, wurden auch noch aus der Stockelsdorfer Kabine Wertsachen gestohlen. Ein Handy und ein Portemonnaie einer Spielerin, die ihre Wertsachen nicht in den Wertsachenbeutel, der vor dem Spiel herumgegeben wurde, gelegt hatte, sind abhanden gekommen. Zum Sportlichen: Die Fortuna erwischte einen Sahnestart und ging schon nach vier Minuten durch Angela Michaela Kabuth in Führung, ehe Charlott Birth diese in der zehnten Minute ausbaute. Zwar kamen die ATSV-Damen, die momentan in einem echten Tief stecken, auch zu ihren Möglichkeiten, doch der Ball wollte einfach nicht ins Gehäuse des SV Fortuna St. Jürgen gehen. So holte der Gastgeber einen wichtigen Sieg gegen einen nun noch angeschlageneren Gegner.

Eichholzer SV macht in der ersten Halbzeit alles klar gegen den VfL Kellinghusen

Eichholzer SV - VfL Kellinghusen 7:3

Der bisher verlustpunktfreie Tabellenführer der Landesliga Holstein gewinnt fleißig weiter. Gegen den VfL Kellinghusen gewann der Eichholzer SV - vor allem aufgrund einer starken ersten Halbzeit - mit 7:3. Michelle Tober (17., 40.), Riika Johannsen (27.), Maxi Alina Meyer (35.) und Ida Ersch (43.) machten schon in der ersten Halbzeit alles klar für den Eichholzer SV. Im zweiten Durchgang ließen sie es dann ein bisschen ruhiger angehen und der VfL Kellinghusen konnte das Spiel nun offener gestalten. Lana Weise (50.), Nele Rademacher (66.) und Isabella Seider (90.) erzielten die drei Treffer gegen den ESV, der in der zweiten Halbzeit durch Maxi Alina Meyer (54., 72.) nur zwei weitere Treffer schießen konnte. Nichtsdestotrotz ein ungefährdeter und souveräner Sieg des Spitzenreiters gegen niemals aufgebende Damen vom VfL Kellinghusen.

Mehr zur Frauen Landesliga Holstein

2:0, 2:2, 6:2 - Ratzeburger SV dreht nach Ausgleichstreffer des SV Wahlstedt so richtig auf

Ratzeburger SV - SV Wahlstedt 6:2

Der heimische Ratzeburger SV feierte einen wichtigen Sieg gegen den SV Wahlstedt. Im Duell der Tabellennachbarn (Platz vier gegen Platz fünf) ereignete sich eine erste Hälfte auf Augenhöhe. Tanja Howe (5.) und Hannah Baalmann (34.) brachten den RSV zunächst mit 2:0 in Führung, ehe der SV Wahlstedt erst in der 38. Minute durch Friederike Mohr den Anschlusstreffer erzielen konnte, dann in der 55. Minute durch Emma Stoffers sogar den 2:2-Ausgleich. Wenig beeindruckt davon zeigte sich aber der Gastgeber, der in der Folge so richtig aufdrehte und durch Hannah Baalmann (55., 65.), Johanna Awada (75.) und Louisa-Marie Möller (85.) das Spiel letzten Endes noch deutlich für sich entschied.

BSG Eutin fehlen Sekunden für ersten Punkt in der Frauen Landesliga Holstein - Abstieg besiegelt?

Nun ist die Hinrunde der Saison 2019/2020 in den meisten Ligen der LN-Region bereits Geschichte, in einigen Wenigen werden noch ein paar Spiele bestritten. Diese Spieler zeigten sich bisher in der ersten Hälfte der Saison als treffsicher. Hier ist unsere Torjäger-Bildergalerie. (Stand: 03.12.2019)

Platz 1: Jannik Gerlach (Eichholzer SV, 34 Treffer): Kaum ist das neue Jahr 2020 gestartet, da trifft der Topscorer der LN-Torjäger-Galerie bereits munter weiter! Beim 3:3-Unentschieden gegen die SVG Pönitz traf Jannik Gerlach zweimal. Unangefochten steht er damit weiterhin auf Platz 1 der Torjäger-Bildergalerie. Zur Galerie
Platz 1: Jannik Gerlach (Eichholzer SV, 34 Treffer): Kaum ist das neue Jahr 2020 gestartet, da trifft der Topscorer der LN-Torjäger-Galerie bereits munter weiter! Beim 3:3-Unentschieden gegen die SVG Pönitz traf Jannik Gerlach zweimal. Unangefochten steht er damit weiterhin auf Platz 1 der Torjäger-Bildergalerie. ©

BSG Eutin - SG Holstein Süd 2:3

Es war das absolute Topspiel im Zeichen des Abstiegskampfes in der Frauen Landesliga Holstein am vergangenen Sonntag zwischen dem Tabellenletzten BSG Eutin und der SG Holstein Süd. Letzten Endes musste sich die Heimmannschaft nach einer 2:0-Führung doch noch geschlagen geben und muss somit weiterhin auf den ersten Punkt in dieser Saison warten! Vanessa Kluge (3.) und Neele Catharine Paul (42., Eigentor) brachten den Gastgeber zur Halbzeit mit 2:0 in Front. Die BSG glaubte nun fest an die ersten Punkte in dieser Saison, doch die SG Holstein Süd gab nicht auf und kam in einer irren Schlussphase zurück. Erst war es Meri Lüpke, die in der 77. Minute den 1:2-Anschlusstreffer erzielte, ehe Bianca Schlüter nur eine Minute später sogar den Ausgleichstreffer schießen konnte. Nun war es ein heiß umkämpftes Spiel, in der die Gäste das bessere Ende hatten und quasi mit dem Schlusspfiff den 3:2-Siegtreffer durch Bianca Schlüter erzielten. Beim Gast war die Freude groß - die BSG hingegen hatte genug damit zu tun, diese bittere Niederlage erst einmal zu verkraften und sich mit der Tatsache anfreunden zu müssen, dass der Abstieg nun wohl nur noch durch ein Wunder zu vermeiden ist...