04. November 2019 / 17:54 Uhr

Frauen-Oberliga: Keine Punkte für heimische Teams

Frauen-Oberliga: Keine Punkte für heimische Teams

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Keine Punkte: Für den FFC Renshausen (rote Trikots) und Sparta gab es am Wochenende knappe Auswärtsniederlagen.
Keine Punkte: Für den FFC Renshausen (rote Trikots) und Sparta gab es am Wochenende knappe Auswärtsniederlagen. © Foto: Schneemann
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Kein gutes Wochenende für die Frauen-Oberligateams der Region: ESV Rot-Weiß, Sparta Göttingen und FFC Renshausen kassierten allesamt Niederlagen. Die Eichsfelderinnen rangieren weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

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ESV Rot-Weiß Göttingen – TSV Limmer 0:3 (0:2). Gegen die Gäste aus Limmer gab es für die Martin-Elf die vierte Saisonniederlage. Der TSV ging bereits vor dem Seitenwechsel durch Jule Schüddekopf und Sabine Schmeding mit 2:0 in Führung. Nach der Pause erhöhte Nele-Victoria Aufurth zum verdienten 3:0-Erfolg der Gäste.

Die Eisenbahnerinnen liegen trotz der Heimniederlage nach elf Ligaspielen auf Platz drei und treffen im nächsten Spiel im Derby auf Sparta.

FC Pfeil Broistedt – Sparta Göttingen 2:0 (1:0). Eine etwas unglückliche Niederlage kassierte die Luig-Elf in Broistedt. „Die hatten das gesamte Spiel nur zwei Torchancen, diese aber genutzt“, sagt Trainer Uwe Luig, der von größeren Spielanteil über die gesamte Spieldauer berichtete. „Wir waren einfach nicht zwingend genug – es sollte einfach nicht sein“, ergänzt der Sparta-Coach.

Die Göttingerinnen hatten sich aus den beiden Partien gegen Broistedt und ESV Rot-Weiß noch Punkte vor der Winterpause erhofft. Nunmehr geht es im Derby am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr gegen die Eisenbahnerinnen darum, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

Sparta plant Verstärkungen

„Unter der Berücksichtigung der personellen Situation bin ich mit der bisherigen Saison eigentlich zu­frieden. Wir haben uns nach dem holprigen Start gut gefangen und zuletzt ordentlich gespielt“, so die Analyse des Coaches. Der Klassenverbleib in der Oberliga habe ­oberste Priorität. Am Personal könnte sich am Greitweg indes noch einiges tun.

„Wir haben Kontakt zu Spielerinnen und auch schon Studentinnen im Probetraining, die seit Oktober in Göttingen. Vor allem hoffen wir auf weniger Verletzte in 2020“, so Luig. In der Tabelle liegen die Spartanerinnen mit 13 Punkten auf Platz sieben – auf den ersten Abstiegsplatz sind es jedoch nur drei Zähler Vorsprung.

SV Hastenbeck – FFC Renshausen 2:1 (0:1). Beim Tabellenvierten zeigten die Eichsfelderinnen ein gute Vorstellung und wurden durch einen Strafstoß in der zweiten Hälfte aus der Bahn geworfen. Die Renshäuserinnen fanden gut in die Partie und gingen etwas überraschend durch Lisa Schwerthelm (34.) mit 1:0 in Führung. Diese hielt bis zur 63. Minute als Schiedsrichter Yalcin einen Strafstoß verhängte und die Gastgeberinnen auf 1:1 stellen konnten.

„Aus meiner Sicht kein Elfmeter. Nele Fromm hatte in der Situation gut verteidigt“, ärgerte sich FFC-Trainerin Katharina Heuerding. Danach sei die Partie gekippt. „Wir haben bis zum Schluss toll gekämpft – ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen“, so Heuerding, die mit ihrem Team beim nächsten Spiel in Broistedt noch einen Sieg vor der Winterpause einfahren will.

„Die Tabelle ist sehr eng. Aktuell fehlt uns auch mal das Quäntchen Glück. Der Kader ist stark genug, um die Liga zu halten“, ergänzt die FFC-Trainerin.

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