30. Juni 2019 / 11:45 Uhr

Nach WM-Aus: DFB hält an Martina Voss-Tecklenburg als Bundestrainerin fest

Nach WM-Aus: DFB hält an Martina Voss-Tecklenburg als Bundestrainerin fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martina Voss-Tecklenburg bleibt laut DFB-Interimspräsident Rainer Koch auch nach dem WM-Aus Bundestrainerin der Frauen. 
Martina Voss-Tecklenburg bleibt laut DFB-Interimspräsident Rainer Koch auch nach dem WM-Aus Bundestrainerin der Frauen.  © Getty Images
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Die deutschen Fußball-Frauen haben das Halbfinale der WM verpasst und sind auch im nächsten Jahr nicht bei Olympia dabei. DFB-Interimspräsident Rainer Koch hält trotz des Viertelfinal-Aus an Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fest. 

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Ungeachtet des Viertelfinal-Ausscheidens der deutschen Fußball-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Frankreich bleibt Martina Voss-Tecklenburg Bundestrainerin. "Die Frage erübrigt sich, weil wir uns wirklich extrem bemüht haben, Martina Voss-Tecklenburg als Trainerin zu gewinnen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Wo keine Probleme sind, muss ich mir auch keine machen", sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch der Bild am Sonntag.

Ähnlich äußerte sich DFB-Direktor Oliver Bierhoff: "Martina Voss-Tecklenburg hat in der kurzen Zeit schon sehr viel bewegt, wir haben viele tolle Ansätze gesehen, die Erneuerung schreitet voran. Dafür können wir uns bei Martina und ihrem Trainerteam nur bedanken und sie ermuntern, diesen Weg konsequent fortzusetzen."

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Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: "Auch in der Niederlage ein Team"

Die Bundestrainerin blickt nach dem WM-Aus gegen die Schwedinnen (1:2) bereits wieder positiv in die Zukunft. "Es darf für uns kein Rückschlag sein. Wir müssen uns neue Ziele setzen. Wir müssen diesen Prozess jetzt weitergehen", sagte Martina Voss-Tecklenburg der Deutschen Presse Agentur. "Vor allem müssen wir aus dieser Niederlage wachsen und Stärke gewinnen. Die Erfahrungen, die wir auf eine positive Art, aber heute auch auf eine negative Art gemacht haben, müssen uns helfen, als Fußballerinnen, als Team zu wachsen und nach vorne zu schauen."

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik zur Niederlage der DFB-Frauen gegen Schweden

Die Frauen scheitern bei der WM in Frankreich im Viertelfinale. Die Einzelkritik zum letzten Spiel von Deutschland gegen Schweden. Zur Galerie
Die Frauen scheitern bei der WM in Frankreich im Viertelfinale. Die Einzelkritik zum letzten Spiel von Deutschland gegen Schweden. ©
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Das nächste große Ziel sei demnach die Europameisterschaft 2021 - allerdings sieht die Bundestrainerin auch Handlungsbedarf. "Ich glaube schon, dass wir in einigen Situationen gesehen haben, dass auf der anderen Seite ein Gegner stand, der ein bisschen robuster, cleverer und auch cooler war. Wir haben aber auch viele positive Dinge gesehen." Dabei hob Voss-Tecklenburg Giulia Gwinn besonders hervor, sie habe "alles reingeworfen, ein gutes Turnier gespielt".

Voss-Tecklenburg: "Kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen"

Nach der bitteren 1:2-Niederlage und der verpassten Olympia-Qualifikation baute die 51-Jährige ihre Spielerinnen auf, wie sie verriet. "Ich habe der Mannschaft klar gesagt: Wir stehen zusammen, wir sind auch in der Niederlage ein Team. Das zeichnet uns aus. Heute sind alle total enttäuscht. Und die Enttäuschung wird auch noch ein paar Tage anhalten, die tut auch weh. Aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, was die Bereitschaft angeht, was den Versuch der Umsetzung des Willens angeht, bis zum Schluss alles zu probieren. Wir haben das leidenschaftlich probiert."

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Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der SPORTBUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. ©

**Spielmacherin Maroszan: "Jetzt ist der Traum geplatzt"

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Für Dzsenifer Marozsan verlief die Weltmeisterschaft besonders enttäuschend. Die 27-Jährige war als Heldin auserkoren. Doch für die Spielmacherin vom Champions-League-Sieger Olympique Lyon war das Turnier in der Wahlheimat ein einziges Desaster: Verletzt, WM-Aus, Olympia verpasst. "Was meine Rolle betrifft - die steht erstmal hinten an. Es ist für die komplette Mannschaft enttäuschend. Jetzt ist der Traum geplatzt", sagte Marozsan.

Der deutsche WM-Kader für Frankreich 2019:

Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. Zur Galerie
Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. ©
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