12. Juni 2019 / 06:30 Uhr

Bernd Schröder: Die DFB-Frauen hatten gegen China viel Glück - das muss jetzt besser werden

Bernd Schröder: Die DFB-Frauen hatten gegen China viel Glück - das muss jetzt besser werden

Bernd Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer-Legende Bernd Schröder hat die Leistung der deutschen Mannschaft gegen China nur bedingt gefallen.
Trainer-Legende Bernd Schröder hat die Leistung der deutschen Mannschaft gegen China nur bedingt gefallen. © dpa
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Die Leistung gegen China ließ zum WM-Auftakt der deutschen Frauen noch zu wünschen übrig. Trainer-Legende Bernd Schröder fordert vor dem Duell mit Spanien von den erfahrenen Spielerinnen mehr Dominanz im Mittelfeld und einen klaren Zug zum Tor.

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Um es klar zu sagen: Trotz eines 1:0-Erfolges im Auftaktspiel gegen China sind wir letztlich mit einem blauen Auge davongekommen. Einen wesentlichen Beitrag leisteten dabei die Chinesinnen selbst – mit ihrem Unvermögen. Bei allem Lob für unsere jungen Spielerinnen wie Giulia Gwinn und Lena Sophie Oberdorf darf man nicht verdrängen, dass vor allem gestandene Spielerinnen weit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

Wie ich im Vorfeld schon ausgeführt habe; es sind Lösungen gefragt, wenn unsere Spielgestalterin Dzsenifer Marozsan nicht zu ihrem Spiel finden kann – oder wie am Mittwoch ganz ausfällt. Das war gegen China eindeutig zu sehen. So hing auch unsere sicherlich torgefährlichste Spielerin, Alexandra Popp, völlig in der Luft. Eine große Problemzone ist nach wie vor unser Defensivbereich, hier verhinderten Almuth Schult und Marina Hegering Schlimmeres.

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Seit 1991 gibt es Weltmeisterschaften im Frauenfußball. Wir haben Euch Fotos von allen bisherigen Siegern zusammengestellt - und die besonderen Geschichten rund um die bisherigen Turniere. ©
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Wir werden nur Erfolg haben, wenn wir Dominanz im Mittelfeld bekommen

Unser nächster Gegner Spanien hat im Spiel gegen Südafrika auch keine Bäume ausgerissen. Aber derartige merkliche Leistungsunterschiede innerhalb unseres Mannschaftsgefüges wie gegen China können dennoch sehr gefährlich sein.

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Ich glaube, wir werden nur Erfolg haben, wenn wir Dominanz im Mittelfeld bekommen. Hier müssen wir den spanischen Ballbesitzfußball vor allem auch mit einer aggressiven Zweikampfführung unterbinden und nach eigenen Ballgewinnen den direkten Zug zum Tor suchen. Wir müssen vor allem eins schaffen: mehr Torabschlüsse!

Die 96-malige Nationalspielerin und zweimalige Europameisterin Inka Grings (40) sowie Trainerlegende Bernd Schröder (76), der Turbine Potsdam zu zwölf Meistertiteln führte, bewerten das Geschehen bei der Fußball-WM der Frauen für den SPORTBUZZER und t-online.de.

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