22. Juni 2019 / 06:30 Uhr

Bernd Schröder: Darauf kommt es für die DFB-Frauen im WM-Achtelfinale gegen Nigeria an

Bernd Schröder: Darauf kommt es für die DFB-Frauen im WM-Achtelfinale gegen Nigeria an

Bernd Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lange musste die deutsche Frauen-Nationalmannschaft warten, bis der Achtelfinal-Gegner bei der WM endlich feststand: es ist Nigeria. Bernd Schröder kritisiert den Modus des Turniers.
Lange musste die deutsche Frauen-Nationalmannschaft warten, bis der Achtelfinal-Gegner bei der WM endlich feststand: es ist Nigeria. Bernd Schröder kritisiert den Modus des Turniers. © Heiko Becker / Imago Images
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Erfolgstrainer Bernd Schröder erklärt in seiner SPORTBUZZER-Kolumne zur Frauen-WM, welche Qualitäten die DFB-Elf im Achtelfinale gegen Nigeria zeigen muss. Sein Fazit: Brasilien wäre ein angenehmerer Gegner gewesen.

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Ich denke, man ist gut damit beraten, den 4:0-Erfolg der DFB-Frauen gegen Südafrika, ihren schwächsten Gegner in der WM-Vorrunde, nicht zu hoch zu bewerten. Natürlich ist die deutsche Auswahl Gruppensieger geworden und derartige Erfolge fördern das Selbstvertrauen. Doch dem Betrachter werden die zahlreichen Nachlässigkeiten in der Schlussphase nicht entgangen sein. Und das kann gegen starke Gegner ins Auge gehen.

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Jetzt trifft Deutschland im Achtelfinale nach ausreichend Wirrwarr aufgrund des Modus auf die „Super Falcons“ aus Nigeria, die zuletzt dreimal in Serie Afrikameister wurden. Nach zähem Beginn bei ihrem WM-Auftakt mit dem 0:3 gegen Norwegen haben die Afrikanerinnen beim knappen 0:1 im abschließenden Gruppenspiel gegen Gastgeber Frankreich gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt.

Die Brasilianerinnen wären mir als Gegner lieber gewesen

Mir wären die Brasilianerinnen als Gegner im Achtelfinale lieber gewesen, sie sind fußballerisch komfortabler aufgestellt als Nigeria. So muss sich das DFB-Team nun auf ein ähnliches Spiel wie bei seinem WM-Start mit dem 1:0 gegen China einstellen – auf Zweikämpfe mit viel Körpereinsatz in allen Zonen. Mit etwa der gleichen Altersstruktur wie die der Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg verfügt Nigeria auch über die Mentalität und physische Stärke, um den DFB-Frauen das Leben schwer machen zu können.

Der deutsche WM-Kader für Frankreich 2019:

Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. Zur Galerie
Dieses Team hat Trainerin Martina Voss-Tecklenburg für die WM in Frankreich nominiert. ©
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Mehr denn je kommt es für Deutschland also darauf an, das eigene Spiel durchzubringen. Und so geht es darum, Ballverluste zu reduzieren. Die kreative Zone ist in diesem Spiel besonders gefragt, sie muss Nigeria durch Spielverlagerungen ständig in Bewegung halten.

Die 96-malige Nationalspielerin und zweimalige Europameisterin Inka Grings (40) sowie Trainerlegende Bernd Schröder (76), der Turbine Potsdam zu zwölf Meistertiteln führte, bewerten das Geschehen bei der Fußball-WM der Frauen für den SPORTBUZZER und t-online.de.

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