23. Juni 2019 / 14:43 Uhr

Bürokauffrau, Dozentin, Schülerin: Die Berufe der DFB-Frauen im WM-Kader

Bürokauffrau, Dozentin, Schülerin: Die Berufe der DFB-Frauen im WM-Kader

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Nationalspielerinnen Giulia Gwinn, Dzsenifer Marozsan und Alexandra Popp können nicht allein vom Fußball leben. 
Die Nationalspielerinnen Giulia Gwinn, Dzsenifer Marozsan und Alexandra Popp können nicht allein vom Fußball leben.  © Getty/Imago Images/Montage
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Sie sind allesamt Profis, doch ausgesorgt hat nach der Karriere keine Spielerin der deutschen Nationalmannschaft. Und so manche, die jetzt bei der Frauen-WM in Frankreich kickt, muss sogar jetzt schon nebenbei arbeiten. Der SPORTBUZZER stellt die Berufe der deutschen Spielerinnen vor.

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Training, Liga, Nationalmannschaft: Die Terminkalender der deutschen Nationalspielerinnen sind dank ihrer Profi-Karriere gut gefüllt. Doch während sich ihre männlichen Kollegen auf ihre sportliche Laufbahn konzentrieren können und anschließend im Regelfall finanziell ausgesorgt haben, müssen die DFB-Frauen ihre Zukunft sorgsam planen. Denn für einen vorzeitigen Ruhestand Mitte 30 reichen die Gehälter und Preisgelder selbst bei den erfolgreichsten Spielerinnen längst nicht.

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Dementsprechend kümmert sich jede der 23 deutschen WM-Teilnehmerinnen parallel zum Profi-Fußball um die Karriere nach der Karriere. Ob Studium, Ausbildung oder sogar Vollzeitjob, auf das alltägliche Berufsleben ist jede Nationalspielerin vorbereitet.

Die Berufe der deutschen Nationalspielerinnen:

Das machen die Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft beruflich

Die Nationalspielerinnen Giulia Gwinn, Dzsenifer Marozsan und Alexandra Popp können nicht allein vom Fußball leben.  Zur Galerie
Die Nationalspielerinnen Giulia Gwinn, Dzsenifer Marozsan und Alexandra Popp können nicht allein vom Fußball leben.  ©
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Angerer fordert mehr Einsatz von Popp und Co.

Bei den Bemühungen um eine bessere Bezahlung von Fußballerinnen nahm nun die ehemalige Nationaltorhüterin Nadine Angerer den DFB und die deutschen Spielerinnen in die Pflicht. "Vom Verband müssen viel mehr Möglichkeiten geschaffen werden", sagte die zweimalige Weltmeisterin dem Tagesspiegel. "Wenn ich sehe, dass die Zahlungen des DFB, Tagegelder und Prämien, seit Jahren nicht angeglichen wurden, dann müssen auch die Spielerinnen mehr fordern."

Spielerinnen aus anderen Ländern wie Norwegen oder den USA haben öffentlich mehr Geld von ihren Verbänden verlangt. In Deutschland sieht Angerer da besonders erfahrene Spielerinnen wie Kapitänin Alexandra Popp, Torhüterin Almuth Schult, Melanie Leupolz oder Laura Benkarth in der Pflicht: "Das sind Spielerinnen, die das jetzt anzetteln müssen", erklärte sie.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik zum Sieg der DFB-Frauen gegen Nigeria

Der SPORTBUZZER präsentiert die Einzelkritik zum Achtelfinalerfolg der DFB-Frauen gegen Nigeria. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER präsentiert die Einzelkritik zum Achtelfinalerfolg der DFB-Frauen gegen Nigeria. ©

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