08. Juli 2019 / 16:19 Uhr

Nach US-Sieg bei Frauen-WM: Top-Demokratin Pelosi lädt Rapinoe und Co. ins Kapitol ein

Nach US-Sieg bei Frauen-WM: Top-Demokratin Pelosi lädt Rapinoe und Co. ins Kapitol ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die US-Frauen um Megan Rapinoe wurden von Nancy Pelosi in den Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten eingeladen. 
Die US-Frauen um Megan Rapinoe wurden von Nancy Pelosi in den Sitz des Kongresses der Vereinigten Staaten eingeladen.  © Getty Images
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Die Nationalmannschaft der USA wurde nach ihrem WM-Erfolg in Frankreich von der ranghöchsten Demokratin Nancy Pelosi in das Kapitol eingeladen. Wird US-Präsident Donald Trump nachziehen und die Weltmeisterinnen auch einladen? US-Star Megan Rapinoe hat eine klare Meinung. 

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Nach dem Sieg der USA bei der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich hat die ranghöchste Demokratin Nancy Pelosi die Spielerinnen ins Kapitol eingeladen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses gratulierte der Mannschaft auf Twitter zum Sieg und erklärte, auf vielfachen Wunsch aus beiden Parteien lade sie die Spielerinnen einzeln oder als Team ins Kapitol ein.

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Unklar ist dagegen noch, ob Präsident Donald Trump der Mannschaft eine Einladung ins Weiße Haus aussprechen wird. Trump sagte am Sonntag, man habe noch nicht richtig darüber nachgedacht. „Wir werden uns das sicherlich anschauen“, fügte er hinzu.

US-Star Rapinoe würde Einladung in das Weiße Haus ablehnen

Die Spielführerin Megan Rapinoe hatte kürzlich deutlich gemacht, dass sie kein Interesse habe, den republikanischen Präsidenten zu treffen. Auf die Frage, ob sie sich nach einem möglichen Gewinn des WM-Titels über eine Einladung Trumps ins Weiße Hause freuen würde, sagte sie: „I’m not going to the fucking White House“ (deutsch: „Ich werde nicht in das beschissene Weiße Haus gehen“).

Alle bisherigen Weltmeisterteams in der Galerie:

Seit 1991 gibt es Weltmeisterschaften im Frauenfußball. Wir haben Euch Fotos von allen bisherigen Siegern zusammengestellt - und die besonderen Geschichten rund um die bisherigen Turniere. Zur Galerie
Seit 1991 gibt es Weltmeisterschaften im Frauenfußball. Wir haben Euch Fotos von allen bisherigen Siegern zusammengestellt - und die besonderen Geschichten rund um die bisherigen Turniere. ©
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Trump reagierte daraufhin wie so oft gereizt und erklärte, Rapinoe solle das Land, das Weiße Haus und die amerikanische Flagge nicht missachten, insbesondere weil so viel für sie und das Team getan worden sei.

US-Teamkollegin Krieger erklärt sich solidarisch

Auf einer WM-Pressekonferenz nahm Rapinoe das Schimpfwort zurück, stand aber weiterhin klar zu ihrer Aussage, nicht ins Weiße Haus gehen zu wollen. Sie ermutigte auch ihre Teammitglieder, eine Einladung nicht anzunehmen, um Trump keine Bühne zu bieten.

Rapinoes Teamkollegin Ali Krieger, die zwischen 2007 und 2012 für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga spielte, erklärte, dass sie eine Trump-Einladung nicht annehmen werde.

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