29. April 2022 / 11:49 Uhr

Frauenfußball-Oberliga: Teams aus der Region Göttingen zum Punkten verdammt

Frauenfußball-Oberliga: Teams aus der Region Göttingen zum Punkten verdammt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rot-Weiß Göttingen im Derby gegen Renshausen
Rot-Weiß Göttingen im Derby gegen Renshausen © Helge Schneemann
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Zwei Teams aus der Region Göttingen spielen in der Frauenfußball-Oberliga gegen den Abstieg. Rot-Weiß ist in der Aufstiegsrunde, hat allerdings Startschwierigkeiten.

Zwei Vereine aus der Region Göttingen müssen wieder in der Abstiegsrunde der Frauen-Fußballoberliga ran. Am Sonntag wird der dritte Spieltag angepfiffen. Sparta Göttingen empfängt um 15 Uhr Pfeil Broistedt. Bereits um 11 Uhr trifft Renshausen auf Grün-Weiß Hildesheim.

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Sparta konnte aus den ersten beiden Saisonspielen nichts Zählbares mitnehmen. Nun sollen endlich Punkte eingesammelt werden. „Wir haben viele Ausfälle im Kader aufgrund von Corona-Infektionen. Trotzdem bin ich optimistisch. Die letzten Trainingseinheiten waren gut“, sagt Sparta-Trainer Bastian Geisler. Gegen die U21-Mannschaft von Hannover 96 setzte es zuletzt eine 1:6-Klatsche. Das soll sich so schnell nicht wiederholen. Broistedt verlor am vergangenen Spieltag mit 0:1 gegen Hildesheim.

Renshausen möchte im Spiel gegen Hildesheim an die Leistung gegen den TuS Bröckel anknüpfen. Dort gewann man mit 3:2. „Hildesheim ist ein starker Gegner. Trotzdem werden wir versuchen einen Punkt mitzunehmen. Vielleicht ist auch noch mehr drin“, erklärt Trainer Wendelin Biermann.

In der Aufstiegsrunde der Frauenfußball-Oberliga bekommt es Rot-Weiß Göttingen mit dem SV Hastenbeck zu tun. Rot-Weiß ist noch ohne Punktgewinn. Auch Hastenbeck konnte erst einen Punkt aus den beiden zurückliegenden Spielen holen. Die Göttinger haben enorme Personalprobleme. Viele Spielerinnen sind aufgrund von Corona-Infektionen nicht einsatzbereit. Trotzdem ist man zuversichtlich bis Sonntag ein schlagkräftiges Team aufstellen zu können. „Hastenbeck ist ein guter Gegner. Robust und körperlich stark. Es macht Bock, gegen die zu spielen“, erklärt Rot-Weiß-Trainer Kevin Martin.

Von Bjarne Knebel