17. Dezember 2019 / 16:23 Uhr

Bittere Nachricht für Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow und Lucas Torro fallen lange aus

Bittere Nachricht für Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow und Lucas Torro fallen lange aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Torhüter Frederik Rönnow (l.) und Mittelfeldmann Lucas Torro (r.) verletzten sich im Liga-Spiel gegen Schalke 04 und werden der Eintracht längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Torhüter Frederik Rönnow (l.) und Mittelfeldmann Lucas Torro (r.) verletzten sich im Liga-Spiel gegen Schalke 04 und werden der Eintracht längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. © imago images/Sven Simon/Montage
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Bundesligist Eintracht Frankfurt muss langfristig auf seinen Torhüter Frederik Rönnow und auf Mittelfeldmann Lucas Torró verzichten. Trainer Adi Hütter stimmt vor dem kommenden Liga-Spiel gegen den 1. FC Köln dennoch optimistische Töne an.

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Eintracht Frankfurt wird in den kommenden sechs Wochen auf Torwart Frederik Rönnow verzichten müssen. Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, erlitt der Däne im Spiel beim FC Schalke 04 (0:1) am Sonntag bei einem Abschlag einen Sehneneinriss am rechten Oberschenkel. Außerdem beklagen die Hessen auch noch den Ausfall von Mittelfeldspieler Lucas Torró, der sich ebenfalls im Schalke-Spiel einen Riss des Innenbandes zugezogen hat. Der Spanier wird voraussichtlich drei bis vier Monate fehlen.

Da Stammtorwart Kevin Trapp nach einer Schulterverletzung erst in der Rückrunde zurückerwartet wird, wird am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln Felix Wiedwald ins Eintracht-Tor rücken. Der von Schalkes Torhüter Alexander Nübel übel gefoulte Mittelfeldspieler Mihat Gacinovic trainierte trotz seiner Rippenprellung am Dienstag wieder und will spielen. "Nach dem Zusammenprall ist es fast ein Wunder, dass das ein Thema sein kann", sagte Trainer Adi Hütter.

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Da die Eintracht seit dem 5:1-Coup gegen Bayern München nur einen von 15 möglichen Punkten holte und und als Tabellenzwölfter noch sechs Zähler von der Abstiegszone entfernt ist, ist der Erfolgsdruck hoch. Trotzdem versprühte Hütter demonstrativ Zuversicht und wehrte die Frage, ob ihm angesichts des Abwärtstrends langsam „die Düse“ gehe, kategorisch ab: "Nein, überhaupt nicht. Wir haben ein schönes und langes Jahr 2019 hinter uns. Wir wollen unbedingt zum Schluss auf die Siegerstraße ziehen."

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Dass es auch in den Partien gegen den Tabellenvorletzten aus Köln und bei Schlusslicht Paderborn erneut schief und weiter abwärts gehen könnte, fürchtet Hütter nicht. "Unser Blick geht grundsätzlich immer nach oben. Wir bleiben optimistisch", meinte der Österreicher. "Ich bin davon überzeugt, dass wir alles raushauen und ein gutes Spiel machen." Momentan stützt nur die Statistik diese Zuversicht: Die Hessen gewannen die vergangenen vier Heimspiele gegen Köln, das allerdings zuletzt Bayer Leverkusen mit 2:0 besiegte.

Gerüchte um Rebic-Rückkehr

Angesichts des auch langfristig reduzierten Kaders muss die Eintracht-Führung um Fredi Bobic wohl über personelle Auffrischung nachdenken. Dass möglicherweise der an AC Mailand ausgeliehene, dort aber kaum eingesetzte Ante Rebic zurückkehren könnte, nährt ein Foto auf Instagram von Montag. Dort sieht man den Stürmer fröhlich in einem Frankfurter Restaurant umringt von einigen Eintracht-Spielern.