24. Mai 2022 / 14:36 Uhr

Fredi Bobic will neuen Hertha-Trainer "in den nächsten Tagen" präsentieren: "Sehr, sehr weit mit den Gesprächen"

Fredi Bobic will neuen Hertha-Trainer "in den nächsten Tagen" präsentieren: "Sehr, sehr weit mit den Gesprächen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Muss den Neuanfang bei Hertha koordinieren: Geschäftsführer Fredi Bobic
Muss den Neuanfang bei Hertha koordinieren: Geschäftsführer Fredi Bobic © IMAGO/Hübner
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Nach der erfolgreichen Rettung in der Relegation gegen dem HSV und dem bestätigen Abschied von Felix Magath läuft bei Hertha BSC die Suche nach einem neuen Cheftrainer. Geschäftsführer Fredi Bobic zeigte sich optimistisch, schon in Kürze eine Lösung gefunden zu haben. 

Fredi Bobic will nach dem Klassenerhalt von Hertha BSC möglichst schnell einen neuen Trainer als Nachfolger von Felix Magath vorstellen. "Ich bin sehr, sehr weit mit den Gesprächen. Es wird sicher so sein, dass wir in den nächsten Tagen einen neuen Trainer präsentieren können", sagte der Geschäftsführer der Berliner am Dienstag. Am Vorabend hatte Magath nach dem 2:0-Sieg in der Relegation beim Hamburger SV verkündet, dass er sein Kurzzeit-Engagement bei der Hertha wie geplant beendet.

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Als Favorit auf den Trainerposten gilt der frühere Mainz-Trainer Sandro Schwarz, der zur Zeit bei Dynamo Moskau arbeitet. Der 43-Jährige war trotz der Krieges in der Ukraine in Russland geblieben und steht mit seinem Klub noch im nationalen Pokalfinale am Sonntag gegen Spartak Moskau. Anschließend könnte es zu einem Wechsel nach Berlin kommen.

Vom neuen Trainer erwartet Bobic eine attraktivere Spielweise. "Was er mitbringen muss, ist klar. Persönlichkeit und Feuer für die Hertha", sagte der Geschäftsführer. "Ich möchte einen aggressiven Fußball sehen, nach vorne gerichtet, nicht nach hinten. Unser Fußball war von Passivität gezeichnet", bemängelte der 50-Jährige.

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Bobic kündigte mehrere Transfers und eine Veränderung im Kader an. Dennoch müsse Hertha aus ökonomischen Gründen auch in diesem Sommer wieder einen Transferüberschuss erzielen. "Es geht nicht ums Totsparen, das ist nicht in meinem Interesse. Trotzdem müssen wir draufschauen, der nächste Winter kommt", warnte Bobic vor möglichen erneuten wirtschaftlichen Einbußen im Fall einer Rückkehr der Corona-Restriktionen.