14. Oktober 2020 / 10:52 Uhr

Freiburg-Star Nils Petersen nach Streitigkeiten über Gehaltsverzicht: Der Fußball hat ein "Image-Problem"

Freiburg-Star Nils Petersen nach Streitigkeiten über Gehaltsverzicht: Der Fußball hat ein "Image-Problem"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburg-Star Nils Petersen sieht ein Image-Problem im Profi-Fußball.
Freiburg-Star Nils Petersen sieht ein "Image-Problem" im Profi-Fußball. © Getty Images
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Nils Petersen sieht in der Bundesliga ein "Image-Problem". Der 31-jährige Angreifer des SC Freiburg plädiert unter anderem für Veränderungen in der Verteilung der Fernseh-Einnahmen. Zudem spricht er gegenüber dem "Weser-Kurier" auch über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.

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Stürmer Nils Petersen hat dem Profi-Fußball angesichts der Streitigkeiten einiger Bundesligisten über einen Gehaltsverzicht wegen der Coronavirus-Pandemie ein "Image-Problem" attestiert. "Wer soll es verstehen, wenn Fußballer, die Millionen verdienen, nicht auf ein paar Tausend Euro verzichten wollen, während kleine Unternehmer Insolvenz anmelden müssen?", sagte der Stürmer des SC Freiburg im Interview des Weser-Kurier. "Aber es gibt eben Menschen, die verzichten nicht gerne. Ganz egal, wie viel sie bekommen. Das ist eine Typfrage."

Der frühere Torjäger von Werder Bremen und Bayern München plädiert zudem für Veränderungen in der Verteilung der Fernseh-Einnahmen, um die Spannung in der Liga zu erhöhen. "Eine Idee wäre, die Gelder im Verhältnis von sportlichem Erfolg zu finanziellem Einsatz zu verteilen. Das würde dem Leistungsgedanken entsprechen und zur wirtschaftlichen Stabilität beitragen", sagte Petersen.

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Gleichzeitig mahnte der Angreifer, dass die Profi-Klubs besser mit den Millionen-Einnahmen umgehen müssen. Durch die Coronavirus-Pandemie seien Teams "schnell ins Schwimmen geraten, weil sie schlecht gewirtschaftet haben". Dies sollte auch den Fans die Augen öffnen. "Geht es darum, immer die besten Spieler zu kaufen. Oder geht es nicht eher darum, dass der Verein wirtschaftlich gesund ist", betonte Petersen. "Ich denke, dass nur ausgegeben werden sollte, was eingenommen wird. Macht man das nicht, könnte ich mich als Fan gar nicht freuen."