19. Januar 2020 / 14:22 Uhr

Freiburg-Trainer Christian Streich spricht sich gegen Kameras in der Kabine aus - "Aber es wird kommen"

Freiburg-Trainer Christian Streich spricht sich gegen Kameras in der Kabine aus - "Aber es wird kommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburgs Trainer Christian hat sich als Gegner von einem Zutritt der Medien in die Kabine ausgesprochen. 
Freiburgs Trainer Christian hat sich als Gegner von einem Zutritt der Medien in die Kabine ausgesprochen.  © imago images/Achim Keller
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Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat sich als Gegner von Kameras in der Spielerkabine positioniert. Der 54-Jährige gehe jedoch davon aus, dass es diese für den Zuschauer intimen Einblicke auf lange Sicht auch im Fußball geben wird, "weil so mehr Geld reinkommt". 

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Freiburgs Trainer Christian Streich ist gegen die Öffnung der Spielerkabinen in der Bundesliga für die Medien. „Zum Glück gibt es das nicht. Ich bin ein Verfechter, dass man einen Rückzugsraum hat“, sagte der 54-Jährige im Aktuellen Sportstudio des ZDF am Samstagabend nach dem 2:1-Auswärtssieg am Nachmittag beim 1. FSV Mainz 05. „Die Jungs werden in Ruhe gelassen, es ist der letzte Intimraum.“ Deshalb sei er dafür, die Kabinentür zuzulassen. „Ich bin ein totaler Gegner der Öffnung, aber sie wird kommen, weil so mehr Geld reinkommt“, prophezeite er.

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Streichs Bewunderung für die Handballer

Streich bewundert aber die Trainer im Handball, deren Ansprachen in den Auszeiten in den Spielen - wie aktuell bei der EM - im Fernsehen zu hören sind. „Da brauchst du extreme Konzentration bei all den Emotionen, bei denen dir auch der Name eines Spielers mal nicht mehr einfällt, meinte Streich. „Sie sind es aber gewohnt und gehen damit professionell um.“

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Sportlich hat der SC Freiburg in der Bundesliga weiterhin die Europapokal-Ränge im Visier. Die Breisgauer schoben sich durch den Sieg in Mainz vorerst auf den sechsten Tabellenplatz vor. Chang-Hoon Kwon (28.) und Nils Petersen (41.) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg. Für Petersen war das 2:0 sogar ein ganz besonderes Tor. Es war sein insgesamt 84. Treffer für die Freiburger. Damit überbot er die 83-Tore-Marke von Joachim Löw und löste den heutigen Bundestrainer als Rekordschützen des SCF ab. Den Treffer für Mainz schoss Jean-Philippe Mateta (82.).

Streich-Lob für Petersen

„Der Jogi freut sich selbstverständlich, weil er ja auch von uns kommt“, meinte auch Streich und lobte seinen außergewöhnlichen Angreifer: „Nils ist eine große Persönlichkeit, auf und neben dem Platz.“ Für Petersen soll das nicht der letzte Rekord im Breisgau gewesen sein. „Ich habe ja noch etwas Vertrag. Vielleicht kann man da noch eine andere Zahl anpeilen“, meinte er angesichts seines bis Juni 2021 gültigen Kontraktes.