14. Mai 2019 / 17:38 Uhr

Freistoß-Kracher bringt Pfeile dem Titel näher

Freistoß-Kracher bringt Pfeile dem Titel näher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ab durch die Mitte: Broistedts Bianca Giering (blauer Dress) schaltete sich oftmals gefährlich in die Offensive ein.
Ab durch die Mitte: Broistedts Bianca Giering (blauer Dress) schaltete sich oftmals gefährlich in die Offensive ein. © Isabell Massel
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Im Spitzenspiel haben die Bezirksliga-Fußballerinnnen des FC Pfeil Broistedt II einen ihrer schärfsten Verfolger auf Abstand gehalten. Durch das 1:1 gegen die SG Sickte/Hötzum erspielten sich die Pfeile ihren ersten Titel-Matchball. Sehenswert per Freistoß-Kracher aus 20 Metern getroffen hatte Katrin Schindler.

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Gewinnen die Broistedterinnen Samstag ihr Heimspiel gegen Verfolger 1. FC Wolfsburg, sind sie Meister. Eine Niederlage trotz anfänglicher Führung kassierte Aufsteiger Vechelde.

SG RSV/Sickte/Hötzum – FC Pfeil Broistedt II 1:1 (0:1). Der Jubel war groß bei den Broistedterinnen, als Kapitänin Katrin Schindler einen Freistoß aus halbrechter Position aus rund 20 Metern zur 1:0-Führung (25.) in den Torgiebel hämmerte. Doch der Gastgeber hielt die Partie spannend und schaffte noch den Ausgleich. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende ein gerechtes Unentschieden“, fasste Pfeile-Trainer Christopher Plewka zusammen, der ein Sonderlob für seine Verteidigerin Bianca Giering aussprach: „Sie hat fast jeden Zweikampf gewonnen und auch gute Aktionen nach vorne gehabt.“ Unter anderem hatte Giering bei einem Solo nach vorne den Freistoß rausgeholt, den Katrin Schindler verwandelte.

Torchancen erspielt hatten sich allerdings beide Mannschaften viele. Die beste davon vergab die SG: Sie verschoss einen Strafstoß. Ihre Führung brachten die Pfeile trotzdem nicht ins Ziel. Zehn Minuten vor Schluss nutzten die Gastgeberinnen eine ihrer zahlreichen Möglichkeiten und glichen aus (81.). Ärgerlich war das für die Broistedterinnen: Vor dem Unentschieden wäre nämlich, so Pfeile-Coach Plewka, eine höhere Führung seines Teams durchaus möglich gewesen. „Das hätte das Spiel in eine ganz andere Richtung gelenkt“, sagte er. Letztlich sei der finale Pass jedoch meistens zu ungenau gewesen.

Tore: 0:1 Schindler (25.), 1:1 Kleeschätzky (81.).

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SG Isenbüttel-Meine – Arminia Vechelde 2:1 (1:1). Im Duell der Tabellennachbarn lief anfangs noch alles am Schnürchen für Arminia Vechelde. Franziska Grabinski bescherte ihrem Team eine frühe Führung, doch kurz vor der Pause erzielten die Gastgeberinnen den Ausgleich. Bis dahin seien beide Mannschaften gleichwertig gewesen, fand Arminia-Trainer Thomas Papendorf. Über einen Rückstand zur Pause hätte sich die Arminia jedoch nicht beschweren dürfen. Isenbüttels Lea Fischer vergab nach ihrem Treffer zum 1:1 weitere Großchancen.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs traten die Vechelderinnen deutlich wacher auf. Trotzdem mussten sie 20 Minuten vor Spielende den Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen, wovon sie sich aber nicht unterkriegen ließen. „In den letzten 15 Minuten waren wir sehr druckvoll und spielten uns einige große Torchancen heraus“, fasste Papendorf die gute Leistung seines Teams in der Schlussphase zusammen. Ein Tor gelang den Vechelderinnen aber nicht mehr – sehr zum Bedauern des Trainers: „Ein Unentschieden wäre wegen der letzten Minuten völlig in Ordnung gegangen“, betonte Papendorf.

Tore: 0:1 Grabinski (18.), 1:1, 2:1 Fischer (41., 72.).

von Jakob Schmidt

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