05. Juni 2021 / 16:16 Uhr

French Open: Kohlschreiber scheitert in Runde drei, Struff folgt Zverev ins Achtelfinale

French Open: Kohlschreiber scheitert in Runde drei, Struff folgt Zverev ins Achtelfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leid und Freud bei den French Open: Philipp Kohlschreiber (links) ist ausgeschieden, Jan-Lennard Struff feierte am Samstag einen Sieg.
Leid und Freud bei den French Open: Philipp Kohlschreiber (links) ist ausgeschieden, Jan-Lennard Struff feierte am Samstag einen Sieg. © IMAGO/Hasenkopf/GEPA pictures (Montage)
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Philipp Kohlschreiber ist bei den French Open in der dritten Runde ausgeschieden. Der Routinier scheiterte beim Grand-Slam-Turnier in Paris am Weltranglisten-Zehnten Diego Schwartzmann. Jan-Lennard Struff zog dagegen souverän ins Achtelfinale ein.

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Routinier Philipp Kohlschreiber hat das Achtelfinale bei den French Open klar verpasst. Der 37 Jahre alte Tennisprofi aus Augsburg verlor in Paris am Samstag sein Drittrundenspiel gegen den an Nummer zehn gesetzten Argentinier Diego Schwartzman deutlich mit 4:6, 2:6, 1:6. Dabei konnte Kohlschreiber zu keiner Zeit an seine bislang so guten Leistungen im Stade Roland Garros anknüpfen. Schwartzman nutzte nach 2:02 Stunden seinen zweiten Matchball.

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Dafür ist Jan-Lennard Stuff ins Achtelfinale eingezogen. Der 31 Jahre alte Warsteiner gewann gegen das spanische Top-Talent Carlos Alcaraz in drei Sätzen mit 6:4, 7:6 (7:3), 6:2 und zeigte dabei eine überzeugende Leistung. Für Struff ist es die zweite Achtelfinal-Teilnahme im Stade Roland Garros nach 2019. In der Night Session kommt am Samstag noch Dominik Koepfer gegen Grand-Slam-Legende Roger Federer zum Einsatz. Zverev trifft am Sonntag, dann bereits im Achtelfinale, auf den Japaner Kei Nishikori. Struff wird am Montag auf den Mann treffen, der Kohlschreiber rausgekegelt hat – Diego Schwartzman.

Gegen den Argentinier bekam Davis-Cup-Spieler Kohlschreiber am Samstag seine Grenzen aufgezeigt. Der 37-jährige Ausgburger konnte die Partie nur ganz zu Beginn offen gestalten. Zum 2:3 kassierte er dann aber ein frühes Break und gab den ersten Satz nach 44 Minuten ab. Auch im zweiten Durchgang zog Schwartzman, der im vergangenen Jahr in Paris im Halbfinale stand, schnell davon und sicherte sich den Satz mit 6:2. Kohlschreiber ließ sich danach behandeln und klagte offenbar über Adduktorenprobleme. Zwar versuchte er danach noch einmal alles, für eine Wende und den ersten Achtelfinal-Einzug in Paris seit acht Jahren reichte es aber nicht mehr.