01. März 2017 / 14:17 Uhr

Freude bei Grün-Weiß Coswig: Neuer Kunstrasen kommt

Freude bei Grün-Weiß Coswig: Neuer Kunstrasen kommt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
OB Frank Neupold (2.v.l.) freut sich über die erneute Förderzusage, die Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (l.) und Umweltstaatssekretär Herbert Wolff (2.v.r.) übergeben haben.
OB Frank Neupold (2.v.l.) freut sich über die erneute Förderzusage, die Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (l.) und Umweltstaatssekretär Herbert Wolff (2.v.r.) übergeben haben. © Lisa-Marie Leuteritz
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Die Stadt hat die Förderzusage vom Freistaat erhalten.

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Coswig. „Vor etwa drei Wochen war ich schon eimal hier in der Stadt“, berichtet Umweltstaatssekretär Herbert Wolff bei der Übergabe der Förderzusage für einen neuen Kunstrasenplatz. Die vielen Besuche haben einen guten Grund, denn Coswig hat alle gestellten Anträge im Rahmen des Förderprogramms „Brücken für die Zukunft“ bewilligt bekommen. So rückt nun auch der langersehnte Kunstrasenplatz in greifbare Nähe. Im Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen.

Das Projekt kostet etwa 600. 000 Euro, 450 .000 Euro bekommt die Stadt vom Freistaat Sachsen gefördert. Damit hat Coswig insgesamt knapp 1,77 Millionen Euro Fördermittel aus dem Investitionsprogramm bekommen, das gleichzeitig mit 800 Millionen Euro das größte Programm für die kommunale Infrastruktur seit 1990 ist. In die Oberschule Kötitz und die Kita Taubenhaus flossen etwa 426 .000 Euro, in das Christliche Kinderhaus 900 .000 Euro und nun noch einmal 450.  000 Euro in den Kunstrasenplatz.

Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) ist dem Freistaat dankbar, ohne die Förderungen seien die Vorhaben nicht stemmbar gewesen. Auch Umweltstaatssekretär Herbert Wolff ist sich sicher, dass die Mittel in Coswig gut angelegt sind. Ziel des Programmes sei es unter anderem, die Gemeinschaft zu stabilisieren und das Miteinander zu stärken. Das gelinge in Coswig besonders gut. Vor allem Sport ist dabei ein geeignetes Mittel. „Die Förderung des Vereinssports liegt mir persönlich am Herzen. Der Vorteil ist die witterungsunabhängige Bespielbarkeit, wodurch gerade im Kinder- und Jugendbereich mehr Trainingseinheiten und Spiele ermöglicht und die Sportanlage damit intensiver genutzt werden kann“, so Wolff. Das hofft auch der stellvertretende Vorsitzende der Sportvereinigung Grün Weiß in Coswig, Sven Hampel: „Ich wünsche mir dadurch auch mehr Mitarbeit von den Mitgliedern, daran hapert es zurzeit sehr“, erklärt er. Er freut sich über die vergleichsweise schnelle Zusage für den Kunstrasenplatz. Etwa ein Jahr dauerte der Prozess. „Das ist natürlich nicht Geld des Staates, sondern das des Steuerzahlers und das setzen wir genau an der richtigen Stelle ein“, erklärt Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler. Vor allem durch die Vereinsarbeit im Sport seien Integration und Jugendarbeit am besten möglich.

Sobald die Bauarbeiten am Platz beginnen, wird zunächst der jetzige Belag abgetragen und anschließend ein Unterbau für den künftigen Kunstrasen errichtet. Auch ein gepflasterter Weg um den Platz sowie ein Ballfangzaun und neue Tore sind geplant. „Wenn man einmal VW gefahren ist, möchte man keinen Trabant mehr fahren. So verhält sich das auch mit dem Hartplatz und dem Kunstrasenplatz“, verdeutlicht Vizechef Hampel die künftigen Verbesserungen für seinen Verein mit einem Schmunzeln.

Die unterschiedlichen Anträge, die auch die Stadt Coswig an das Programm des Freistaates stellte, verdeutlichte dessen Vielfältigkeit. Knapp 150 der 2 200 Projekte, die Kommunen mithilfe der Fördermittel umsetzen wollen, betreffen den Bereich Sportstätten.

Lisa-Marie Leuteritz

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