29. April 2021 / 10:23 Uhr

Bericht: Kandidat für Funkel-Nachfolge? Köln-Sportchef Heldt führt Gespräche mit Stöger

Bericht: Kandidat für Funkel-Nachfolge? Köln-Sportchef Heldt führt Gespräche mit Stöger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Stöger ist offenbar ein Kandidat auf den Trainer-Posten beim 1. FC Köln.
Peter Stöger ist offenbar ein Kandidat auf den Trainer-Posten beim 1. FC Köln. © IMAGO/GEPA pictures/Chai v.d. Laage (Montage)
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Für Friedhelm Funkel ist das Kapitel beim 1. FC Köln zum Saisonende wieder beendet. Wer den Trainer-Routinier beim Abstiegskandidaten der Bundesliga beerbt, ist noch offen. Wie der "Kicker" berichtet, will sich der Kölner Geschäftsführer Horst Heldt am Wochenende mit Peter Stöger treffen.

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Für Friedhelm Funkel ist nach Ablauf der aktuellen Bundesliga-Saison wieder Schluss als Trainer beim 1. FC Köln. Diese Entscheidung stehe definitiv fest, betonte der 67-Jährige zuletzt. Die Rheinländer müssen sich daher nach einer adäquaten Lösung für die kommende Spielzeit umsehen. Ein Kandidat bei den Kölnern ist offenbar auch Peter Stöger. Wie der Kicker berichtet, will sich Sport-Geschäftsführer Horst Heldt am Wochenende mit dem Österreicher treffen, um etwaiges Interesse auszuloten. Neben Stöger zählt das Blatt auch Thorsten Fink (aktuell vereinslos) und Steffen Baumgart (SC Paderborn, ab Sommer ohne Vertrag) zu den Kandidaten auf die Funkel-Nachfolge.

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Zuvor hatte bereits die SportBild von einer möglichen Stöger-Rückkehr als Köln-Trainer berichtet. Bereits zwischen 2013 und 2017 hatte der 54-Jährige die sportlichen Geschicke des Klubs geleitet und den Verein während seiner Amtszeit aus der 2. Bundesliga ins Oberhaus geführt. Seit August 2019 steht der ehemalige Bundesliga-Trainer bei FK Austria Wien unter Vertrag, hatte dort aber vor kurzem aber seinen Abschied zum Saisonende bekanntgegeben. "Es geht um verschiedene Rahmenbedingungen" und Strategien im Klub, sagte Stöger zu den Gründen, seinen auslaufenden Kontrakt nicht zu verlängern: "Es sind einige Dinge, die zu dieser Entscheidung geführt haben."

Der Weg zu einem Engagement in Köln und für die Nachfolge von Funkel wäre damit frei. Dieser hatte bereits nach seiner Beurlaubung bei Fortuna Düsseldorf im Januar 2020 sein Karriere-Ende verkündet, nahm aber das Angebot der abstiegsbedrohten Kölner an, weil er in Pandemie-Zeiten nicht wie geplant reisen konnte. Beim Amtsantritt hatte er versichert, nur für sechs Spiele zurückzukehren und das in der Folge nachdrücklich bestätigt. "Nein, ich möchte einfach kein ganzes Jahr mehr machen", sagte der 67-Jährige dem Express: "Ich merke die Belastung schon. Es war alles von null auf hundert in einer Woche. Ich bin zwar fit, aber das möchte ich mir nicht noch ein ganzes Jahr zumuten."

Funkel hatte die akut abstiegsbedrohten Kölner zuletzt zurück auf Relegationsplatz 16 geführt und für Hoffnung im Abstiegskampf gesorgt. Nach der 0:3-Pleite bei seinem Debüt gegen Bayer Leverkusen sammelte der FC gegen RB Leipzig (2:1) und den FC Augsburg (3:2) Big Points im Kampf um den Liga-Verbleib. Dieser ist bei nur noch einem Punkt Rückstand auf das rettende Ufer realistischer geworden.