18. März 2020 / 11:03 Uhr

Friedhelm Funkel über mögliche Termin-Hatz in der Bundesliga: "Könnte Gejammer nicht verstehen"

Friedhelm Funkel über mögliche Termin-Hatz in der Bundesliga: "Könnte Gejammer nicht verstehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel sieht möglichen Terminstress durch eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Krise gelassen.
Ex-Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel sieht möglichen Terminstress durch eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Krise gelassen. © imago images/Jan Huebner
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Der langjährige Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel sieht in einer möglichen Termin-Hatz in der Bundesliga nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs kein Problem. Er "könnte das Gejammer über einen engen Spielplan nicht verstehen", sagte Funkel der "Bild".

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Droht der Bundesliga trotz der Verlegung der Europameisterschaft auf Sommer 2021 ein Termin-Chaos, wenn der vorerst bis zum 2. April unterbrochene Spielbetrieb nach einem möglichen Abflachen der Coronavirus-Pandemie wieder aufgenommen wird? Der langjährige Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel, der im Februar bei Fortuna Düsseldorf durch Uwe Rösler ersetzt worden war, betrachtet das Thema gelassen. Der Bild sagte Funkel: "Ich könnte das Gejammer über einen engen Spielplan nicht verstehen, man darf jetzt keine Ausreden suchen. Außergewöhnliche Situationen erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen."

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Funkel mit Bayer Uerdingen: 15 Spiele in 43 Tagen

Funkel hat als Spieler selbst eine ähnliche Termin-Hatz erlebt. In der Saison 1985/1986 musste Funkel mit seinem damaligen Klub Bayer Uerdingen 15 Partien in nur 43 Tagen absolvieren, weil im Winter mehrere Begegnungen abgesagt worden waren. Oft mussten die Uerdinger dienstags, donnerstags und samstags in der gleichen Woche ran. "Wir haben kaum noch trainiert. Ich habe an den Tagen zwischen den Spielen immer zweieinhalb Stunden Mittagsschlaf gehalten", erinnert sich der 66-Jährige.

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Nach Funkels Meinung wäre ein ähnlicher Rhythmus auch in der aktuellen Saison möglich. "Die heutigen Profis sind fitter, die medizinischen Abteilungen besser, die Kader viel größer", erläuterte der Ex-Coach. Dank der EM-Verschiebung bleibt der Deutschen Fußball-Liga (DFL) nun ein Monat mehr Zeit, die Saison zu beenden - Stichtag wäre wohl der 30. Juni, an dem einige Spieler-Verträge regulär enden. Ähnliches gilt für die derzeit ebenfalls unterbrochenen internationalen Klub-Wettbewerbe Champions League und Europa League.

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