16. April 2021 / 11:26 Uhr

Vom Trainer zum Berater: Friedhelm Funkel schließt Köln-Verbleib nach Retter-Mission nicht aus

Vom Trainer zum Berater: Friedhelm Funkel schließt Köln-Verbleib nach Retter-Mission nicht aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Friedhelm Funkel kann sich einen Verbleib beim 1. FC Köln vorstellen - allerdings eher in einer anderen Funktion.
Trainer Friedhelm Funkel kann sich einen Verbleib beim 1. FC Köln vorstellen - allerdings eher in einer anderen Funktion. © IMAGO / Herbert Bucco
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Friedhelm Funkel nimmt am Samstag im Rhein-Derby gegen Leverkusen erstmals wieder auf der Trainerbank Platz. Nach seiner Retter-Mission als Coach des 1. FC Köln könnte sich der 67-Jährige einen Berater-Job in der Domstadt vorstellen.

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Friedhelm Funkel schließt nach seiner Retter-Mission beim Bundesligisten 1. FC Köln ein weiteres Engagement beim FC nicht aus, allerdings in anderer Funktion. "Es ist noch zu früh, darüber nachzudenken. Grundsätzlich in einer anderen Funktion, nicht mehr operativ auf dem Platz und tagtäglich, sondern beratend tätig zu sein, schließe ich nicht aus", sagte der 67-Jährige in einem Interview mit der Internet-Zeitung Geissblog.

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Als Trainer will Funkel, der am Samstag bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky) erstmals wieder auf der Kölner Bank sitzt, nur für die letzten sechs Saisonspiele arbeiten.

Funkel: "Ich hoffe, die Fortuna-Anhänger können das irgendwann verstehen"

Bei Sport1 wehrte sich der Coach, der seine Karriere nach der Beurlaubung beim rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf im Januar 2020 eigentlich ausdrücklich für beendet erklärt hatte, gegen den Vorwurf, er habe "Wortbruch" begangen. "Natürlich habe ich das damals gesagt. Aber die gesamte Lebenssituation hat sich durch die anhaltende Pandemie verändert. Und dann kann man auch schon mal einen Entschluss revidieren. Das ist für mich kein Wortbruch", sagte er: "Das Recht für meine Entscheidung nehme ich mir heraus. Ich hoffe, die Fortuna-Anhänger können das irgendwann verstehen."



Für deren Kritik habe er aber Verständnis: "Das ist ihr gutes Recht. Da bin ich nicht sauer. Aber ich hatte einen guten Grund für meine Entscheidung, dem FC zu helfen."

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