30. November 2021 / 10:47 Uhr

Francesco Friedrich freut sich auf Heim-Weltcup: "Schön, dass es jetzt nach Altenberg geht"

Francesco Friedrich freut sich auf Heim-Weltcup: "Schön, dass es jetzt nach Altenberg geht"

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Francesco Friedrich feiert seinen Sieg und hebt den Daumen nach oben.
Francesco Friedrich feiert seinen Sieg und hebt den Daumen nach oben. © dpa
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Rekordweltmeister Francesco Friedrich hat in Innsbruck das zweite Weltcup-Double hintereinander perfekt gemacht. Nun freut sich das Pirnaer Bob-Ass auf einen Standortwechsel und die Bahn in Altenberg.

Dresden. Vier Weltcup-Rennen, vier Siege. Der Pirnaer Bob-Dominator ist auch zu beginn des olympischen Winters wieder das Maß der Dinge. Das unterstrich der 31-Jährige in Innsbruck/Igls am vergangenen Wochenende, als er mit seinen Anschiebern im Zweier und Vierer die Weltcup-Erfolge Nummer 55 und 56 feierte. Dennoch gab er gewohnt selbstkritisch zu: „Am zweiten Rennwochenende hat schon etwas die Spannung nachgelassen, da hatten wir im ersten Vierer-Lauf einen Fehler.“

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Interner Konkurrenzkampf

Nach vier Rennen in Innsbruck freut er sich jetzt auf einen Bahnwechsel: „Schön, dass es jetzt zum Heim-Weltcup nach Altenberg geht“, meinte er. Wie Friedrich hält auch sein Heimtrainer Gerd Leopold den Ball gewohnt flach: „Die vier Weltcup-Rennen waren gut, aber es gibt noch einige Reserven. So können wir die Startabläufe noch perfektionieren. Wir sehen, dass sich im Olympia-Jahr einiges tut, die Konkurrenz aufrüstet“, so Leopold.

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Er betont aber auch: „Positiv ist, dass wir immer noch die Schnellsten sind am Start, aber die Abstände sind geringer geworden. Deshalb müssen wir die Automatismen noch besser hinbekommen, um in Peking am Start wieder bisschen mehr Vorsprung zu haben.“ Mit den Leistungen der Anschieber zeigt sich der Coach aber insgesamt zufrieden und freut sich dabei über den internen Konkurrenzkampf: „Bei uns ist jedes Renn-Wochenende Selektion“, meint er lachend.

So kämpfen Alexander Schüller und Thorsten Margis, die in Igls je eine Einsatzchance bekamen, um den Platz im Zweier. Für den großen Schlitten sind beide gesetzt. Um den vierten Platz catchen Candy Bauer und Martin Grothkopp, die ebenfalls je eine Einsatzchance bekamen. „Sie haben sich alle gut präsentiert und darüber am Ende zu entscheiden, wer bei Olympia im Schlitten sitzt, wird eine ganz harte Nuss“, weiß Gerd Leopold. Sehr positiv bewertet er die Vorstellung seines Vorzeigesportlers in der Bahn: „,Franz’ hat an beiden Wochenenden in Igls über die Bahnkomponenten gewonnen. Da zahlt sich die akribische Arbeit von ,Franz’ aus.“

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