13. August 2019 / 09:58 Uhr

Friedrichsthaler Pokalcoup: „Das war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten“

Friedrichsthaler Pokalcoup: „Das war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten“

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Der SV Friedrichsthal II steht in der 2. Kreispokal-Runde.
Der SV Friedrichsthal II steht in der 2. Kreispokal-Runde. © Verein
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Der SV Friedrichsthal II freut sich nach der Pokal-Überraschung gegen den SV Fürstenberg schon auf Runde 2.

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Es war eine der Pokalüberraschungen am vergangen Wochenende im Fußballkreis Oberhavel/Barnim in Runde eins. Der SV Friedrichsthal II, angesiedelt in der 1. Kreisklasse West, setzte sich in einem kurzweiligen Cupmatch klar mit 6:1 (4:0) gegen den klassenhöher spielenden Gast SV Fürstenberg durch – groß war im Anschluss die Freude und der Jubel bei den Hausherren. „Das war so im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten“, sagt SVF II-Trainer Steven Rohrlack.

Die mit zwei Spielern aus der „Ersten“ (Philipp Stägemann und David Glaub) sowie einem Akteur aus dem Anschlusskader (Mercier Kolasinski) ausgestatteten Gastgeber stellten vor der mäßigen Kulisse von rund 30 Zuschauern bereits nach sieben Minuten die Weichen auf Sieg. Philipp Stägemann war zur Stelle und markierte den ersten seiner insgesamt drei Treffer in diesem Match. „Ich bin jung und will spielen. Ob das nun in der ersten oder zweiten Mannschaft des Vereins ist, ist mir egal“, äußerte sich der Dreifachtorschütze, der ein gutes Beispiel für die enge Verzahnung der beiden Mannschaften für die neue Spielzeit 2019/20 ist. Der Auftakt wurde gemacht. „Die Zusammenarbeit zwischen beiden Herrenmannschaften soll in dieser Saison weiter intensiviert werden“, so Stägemann, der sich nur 16 Minuten nach seinem Führungstreffer schon über Tor Nummer zwei freuen konnte – 2:0.

In Bildern: Durch einen 13:2-Erfolg gegen den BSC Fortuna Glienicke II lösen die Kicker der Hennigsdorf-Reserve das Ticket für die zweite Runde im Kreispokal.

Durch einen 13:2-Erfolg gegen den BSC Fortuna Glienicke II (gelbe Trikots) lösen die Kicker der Hennigsdorf-Reserve das Ticket für die zweite Runde im Kreispokal. Zur Galerie
Durch einen 13:2-Erfolg gegen den BSC Fortuna Glienicke II (gelbe Trikots) lösen die Kicker der Hennigsdorf-Reserve das Ticket für die zweite Runde im Kreispokal. © Robert Roeske
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Vor der Pause waren es dann Daniel Weinschröder (34.) und wiederum Philipp Stägemann, die zum beruhigenden 4:0-Halbzeitstand trafen. „Der Gegner hat in Halbzeit eins nicht ins Spiel gefunden“, urteilte Trainer Rohrlack. Als nur acht Minuten nach Wiederanpfiff der Fürstenberger Ole Schönefuß zum zwischenzeitlichen 1:4 traf, „mussten wir eine Druckphase überstehen“, erklärte Rohrlack.

Doch seine Mannschaft zeigte gleich eine Reaktion und nur zwei Minuten später stellte Daniel Weinschröder mit dem Treffer zum 5:1 für die Gastgeber den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder her. „Das war dann auch die Entscheidung“, befand der SFV II-Coach. Aber noch nicht der Endstand. Denn zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielte der Friedsrichs-thaler Oliver Neustadt noch das Tor zum 6:1 – die Pokalüberraschung war perfekt. „Der Gegner war einfach besser und hat verdient gewonnen. Wir müssen noch etwas arbeiten“, sagte Christoph Schiller, Trainer der Fürstenberger, der sich mit seiner Mannschaft nun ganz auf den Spielbetrieb in der Kreisliga West konzentrieren kann. Für die Friedrichsthaler geht dagegen geht die Reise im Cupwettbewerb weiter. „Wir wollen natürlich so weit wie möglich kommen. Die Teamleistung zuletzt gegen Fürstenberg hat gestimmt“, sagte Stägemann, während sein Trainer ergänzt: „Wir freuen uns über jedes Match, das wir im Pokalwettbewerb spielen dürfen. Bei einem attraktiven Gegner steigt dann vielleicht auch das Interesse der Zuschauer.“

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Noch müssen sich die Friedrichsthaler allerdings gedulden, ehe der Gegner für die kommende Runde ausgelost wird. Diese soll nach Angaben von Steffen Misdziol, Vorsitzender des Spielausschusses des Kreisfußballverbandes Oberhavel/Barnim, Anfang kommender Woche erfolgen. „Wir wollen wieder Frauen und Männer zusammen losen und müssen daher noch die drei Damenspiele am Sonntag abwarten.“

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