25. März 2019 / 19:31 Uhr

Friesack feiert dritten Sieg in Serie - Dallgow übernimmt Tabellenspitze (mit Galerie)

Friesack feiert dritten Sieg in Serie - Dallgow übernimmt Tabellenspitze (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Jubel Friesack, SV Ruhlsdorf - SG Eintracht Friesack, Kreisoberliga,  20. Spieltag, Saison 18/19, Teltow, 24.03.2019, Foto: Benjamin Feller
Die Mannschaft der SG Eintracht Friesack siegt auch beim SV Ruhlsdorf. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der 20. Spieltag in der Zusammenfassung.

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SV Ruhlsdorf – SG Eintracht Friesack 1:2 (1:1). Tore: 1:0 Christian Mehlhose (31.), 1:1, 1:2 Dennis Muth (44., 50.). Zuschauer: 60. Wie in der Vorwoche bei Juventas setzte sich die Friesacker Eintracht auch am vergangenen Sonntag auswärts auf dem ungeliebten Kunstrasen durch. Nach einem abgewehrten Freistoß nutzte Christian Mehlhose die einzige echte Torchance für die Gastgeber in der ersten Halbzeit und brachte seine Farben, die sich keinesfalls wie ein Tabellenletzter präsentierten, mit einem satten Schuss aus 20 Metern in Führung. Die Eintracht antwortete noch vor der Halbzeit und glich durch Dennis Muth unmittelbar vor dem Pausenpfiff aus.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Gastgeber waren bemüht, agierten aber im Angriff mit zu wenig Durchschlagskraft. In der Summe waren auch im zweiten Durchgang nur zwei echte Torchancen zu verzeichnen. Die Eintracht hatte mehr Möglichkeiten, agierte aber in der Offensive nicht effektiv genug. Neben einem verschossenen Elfmeter durch Marian Stolle gab es noch einige gute Chancen, mehr Tore zu erzielen. Letztlich war es dann aber nochmals Muth, der nach einem Freistoß aus dem Gewühl heraus mit der Hacke den Friesacker Siegtreffer erzielte. Für Friesack der dritte Rückrundensieg im dritten Auswärtsspiel nacheinander – knapp, aber letztlich verdient.

In Bildern: Eintracht Friesack setzt sich mit 2:1 (1:1) beim SV Ruhlsdorf durch

Die SG Eintracht Friesack (rote Trikots) konnte ihre Partie beim SV Ruhlsdorf (schwarze Trikots) vor 60 Zuschauern mit 2:1 (1:1) gewinnen. Zur Galerie
Die SG Eintracht Friesack (rote Trikots) konnte ihre Partie beim SV Ruhlsdorf (schwarze Trikots) vor 60 Zuschauern mit 2:1 (1:1) gewinnen. © Benjamin Feller
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Eintracht Falkensee – Empor Schenkenberg 0:2 (0:0). Tore: 0:1 Jan Kaiser (51., Strafstoßtor), 0:2 Chris Mahnke (63.). Gelb-Rote Karte: Florian Strehlau (72., Empor Schenkenberg). Zuschauer: 50. „Wir hatten das nötige Quäntchen Glück, das man braucht, wenn man beim Spitzenreiter bestehen will. Zudem hat unser Torwart Nico Breuer einen bärenstarken Tag erwischt“, freute sich Empor-Mannschaftsleiter Mario Mieland nach dem Erfolg. Dabei musste sein Team ab der 13. Minute auf den am Knie verletzten Denny Noak verzichten, der wohl länger ausfallen wird. Jan Kaiser per Elfmeter und Chris Mahnke mit einem Traumtor unter die Latte schossen dann den Sieg für die Gäste heraus, die nach Gelb-Rot gegen Offensivspieler Florian Strehlau die Schlussphase in Unterzahl überstehen mussten.

SV Dallgow 47 – Fortuna Babelsberg II 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Patrick Kossmann (11.), 2:0 Mirko Dessel (32.), 2:1 Christopher Kautz (60.), 3:1 Nils Pinkert (80.). Zuschauer: 60. Nach dem fünften Sieg in Folge haben die Dallgower die Tabellenführung übernommen. „Das haben sich die Jungs nach den Leistungen der vergangenen Wochen verdient, aber wir schauen weiter nur von Spiel zu Spiel“, sagte Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung. „Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht, es aber erneut verpasst, uns zu belohnen. Ich kann der Mannschaft keine großen Vorwürfe machen“, befand Fortuna-Coach Maik Troschinski.

mdw havelland
Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik

Germania Berge – Blau-Gelb Falkensee 2:3 (2:2). Tore: 1:0 Christian Lenz (10., Strafstoßtor), 1:1 Marius Alexander Schulze (24.), 1:2 Daniel Krug (31.), 2:2 Yunus Cakmak (35.), 2:3 David Buchalik (49.). „Für uns eine absolut bittere und vermeidbare Niederlage, aus der wir lernen müssen“, sagte Germania-Coach Daniel Kuhnt. Sein Gegenüber Thomas Achterberg sprach von einem „verdienten Sieg seines Teams“, das aber keine tolle Leistung abgeliefert habe. „Aber wir haben in dieser Saison oft genug gut gespielt und kein gutes Ergebnis erzielt. Da ist es mir so deutlich lieber.“

Juventas Crew Alpha – RSV Eintracht 1949 II 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Martin Baran (4., Eigentor), 0:2 Dimitri Tkatschenko (39.). Zuschauer: 49. „Die frühe Führung durch das Eigentor der Gastgeber spielte uns in die Karten“, sagte Trainer Maik Pechstein von der RSV-Reserve. Zunächst konnten die Gäste aber ihre optische und spielerische Überlegenheit nicht nutzen. Kurz vor der Pause erzielte Dimitri Tkatschenko dann doch das 2:0 für die Eintracht-Elf. Die zweite Hälfte blieb dann arm an Höhepunkten. Das Juventas-Team mühte sich vergeblich um den Anschluss, die Gäste ihrerseits agierten zu umständlich. So blieb es beim Auswärtssieg der RSV-Reserve, die Platz sechs behauptete. „Bei uns hat wie zuletzt gegen Friesack der letzte Wille gefehlt. Am Ende war das ein verdienter Auswärtssieg in einem mäßigen Kreisoberligaspiel“, befand Alpha-Coach Ralf Baierl.

Alemania Fohrde – Blau-Weiß Beelitz 3:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Maik Möhring (12., 32., 74.). Zuschauer: 65. Mann des Spiels war Dreifachtorschütze Maik Möhring. „Dabei standen wir bei allen drei Gegentoren vorsichtig gesagt Pate“, ärgerte sich Blau-Weiß-Trainer André Kather. „Fohrde wollte den Sieg einfach mehr und wir kamen gedanklich immer einen Schritt zu spät. Nach vorne fehlte uns zudem die Durchschlagskraft und Präzision.

FC Stahl Brandenburg II – SG Saarmund 1:3 (0:0). Tore: 0:1 Marc Schmandke (65.), 0:2 Florian Grigull (74.), 0:3 Florian Schulz (78., Strafstoßtor), 1:3 Christian Sommerlatte (85.). Zuschauer: 35. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachten die Gäste mit drei Treffern in 13 Minuten den ersten Rückrundensieg unter Dach und Fach. „Aus meiner Sicht ein absolut verdienter Sieg“, so SGS-Coach Christian Feller, der ein Extralob an den zurückgekehrten Kapitän Florian Schulz verteilte. Der trat nach einem Foul an Edwin Dresler an den Elfmeterpunkt und belohnte seinen starken Auftritt mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. "Ich kann den Jungs, was den Einsatz angeht, keinen Vorwurf machen", erklärte Stahl-Spieler-Trainer Nico Wilhelm. "Aber am Ende hat wieder das nötige Quäntchen Glück gefehlt und die cleverere Mannschaft gewonnen. Wir stecken den Kopf aber nicht in den Sand und werden bis zum Ende alles geben."

Die besten Torschützen
Jan Kibbieß (Eintracht Falkensee) 20
Benjamin Baur (Blau‐Gelb Falkensee) 16
Nils Pinkert (SV Dallgow 47) 14
Sharo Aziz Habib (Eintracht Friesack) 11
Benedikt Nähring (Blau‐Weiß Beelitz) 11
Yavuz Cakmak (Blau‐Gelb Falkensee) 10
Rico Schilling (Empor Schenkenberg) 10
Yunus Cakmak (Germania Berge) 10
Fabian Fritsch (Eintracht Falkensee) 8
Stefan Trebes (Juventas Crew Alpha) 8
Simon Kostian (Blau‐Gelb Falkensee) 8
Chris Mahnke (Empor Schenkenberg) 8

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