06. März 2020 / 17:38 Uhr

Fristlose Kündigung: 1. FC Kaiserslautern findet keine Einigung mit Gerry Ehrmann

Fristlose Kündigung: 1. FC Kaiserslautern findet keine Einigung mit Gerry Ehrmann

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Kaiserslautern hat den Vertrag mit Ex-Torwarttrainer Gerry Ehrmann fristlos gekündigt.
Der 1. FC Kaiserslautern hat den Vertrag mit Ex-Torwarttrainer Gerry Ehrmann fristlos gekündigt. © imago images/Jan Huebner
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Im Streit um den Kult-Torwart-Trainer Gerry Ehrmann konnte sich der 1. FC Kaiserslautern nicht mit dem Entdecker vieler Bundesliga-Torhüter einigen. Nun hat der Verein Ehrmann fristlos gekündigt.

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Trotz intensiver Bemühungen hat der 1. FC Kaiserslautern keine Einigung im Streit mit Ex-Torwarttrainer Gerry Ehrmann erzielt und den bis zum Saisonende laufenden Arbeitsvertrag des 61-Jährigen am Freitag fristlos gekündigt. Ehrmann war vom Fußball-Drittligisten wegen nicht zu tolerierender Vorkommnisse bereits am 23. Februar freigestellt worden.

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Damit droht eine Schlammschlacht vor Gericht. Ehrmann, der von 1984 bis 1998 mehr als 300 Spiele für die Roten Teufel bestritt und als Torwarttrainer auf dem Betzenberg unter anderen Kevin Trapp, Tim Wiese und Roman Weidenfeller zu einer Karriere in der Bundesliga und der Nationalmannschaft verhalf, hatte bereits nach seiner Freistellung juristische Schritte angekündigt.

Weidenfeller, Trapp und Co.: Die größten Entdeckungen von Gerry Ehrmann

24 Jahre lang war Gerry Ehrmann für die Ausbildung der Torhüter beim 1. FC Kaiserslautern verantwortlich. Aus seiner Schule stammen Stars wie Roman Weidenfeller oder Kevin Trapp.  Zur Galerie
24 Jahre lang war Gerry Ehrmann für die Ausbildung der Torhüter beim 1. FC Kaiserslautern verantwortlich. Aus seiner Schule stammen Stars wie Roman Weidenfeller oder Kevin Trapp.  ©
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Nach Angaben der Pfälzer habe Ehrmann am Freitag über seinen Anwalt sowohl „ein attraktives finanzielles Angebot als auch eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel, eine öffentliche Aufarbeitung der Vorkommnisse zum Schutze der Person Gerry Ehrmann und des FCK zu vermeiden“ abgelehnt. Ein durch seinen Anwalt übermitteltes Gegenangebot habe der Verein „aufgrund der deutlich überzogenen wirtschaftlichen Forderungen“ zurückweisen müssen.

Der FCK begründete die Trennung von Ehrmann, der von den Fans als Kultfigur verehrt wird, mit Verfehlungen des früheren Torwarts. Diese hätten sich auf das Trainer- und weite Teile des Funktionsteams ausgewirkt. Zudem habe der Konflikt die Mannschaft erreicht, so dass eine „zielorientierte, konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Sinne des Vereins“ nicht mehr gewährleistet gewesen sei.

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