28. August 2018 / 12:00 Uhr

Frust-Konter statt Ausgleich bei der Holstein Kiel U17

Frust-Konter statt Ausgleich bei der Holstein Kiel U17

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Eine Freude, die bald verflog: Nach seinem 1:0 feiert Holsteins Torschütze Niklas Kessler mit den Kameraden Noé Lipkow und Serkan Yildirimer (v. li.) die Führung gegen Dynamo Dresden.
Eine Freude, die bald verflog: Nach seinem 1:0 feiert Holsteins Torschütze Niklas Kessler mit den Kameraden Noé Lipkow und Serkan Yildirimer (v. li.) die Führung gegen Dynamo Dresden. © Paesler
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B-Junioren-Bundesliga: Jungstörche produzieren gegen Dynamo Dresden zu viele Fehler

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Dynamos letzter Konter saß. Als Holsteins Nachwuchsfußballer mit aller Macht auf den 2:2-Ausgleich drängten und dabei die Absicherung in den hinteren Reihen lockerten, versetzte der Gast aus Dresden den Nordlichtern den Knockout. Der schnelle Gegenzug in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Cicovsky (80.+2) machte den glücklichen, aber nicht unverdienten 3:1 (2:1)-Auswärtssieg der Sachsen in der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost perfekt. Damit bleiben die Jungstörche auf Tabellenrang elf.

Bereits nach einer Viertelstunde markierte Niklas Kessler das sehenswert herausgespielte 1:0 (15.). Stürmer Noé Lipkow hatte an der Mittellinie einen nicht aufzuhaltenden Sololauf gestartet, schüttelte dabei nacheinander drei Dresdener wie lästige Fliegen ab und legte dann mustergültig zum Führungstreffer auf. Doch die Freude währte nur kurz. Als Holstein bei einer defensiv gestellten Abseitsfalle patzte, anschließend noch in einem Zweikampf unterlegen war, konnte Keeper Hartlep den Ausgleich durch Jonas Jiranek nicht mehr verhindern (19.). „Leider fiel das Gegentor in unsere gute Phase hinein, das kam deutlich zu früh“, ärgerte sich KSV-Coach Michael Schwennicke, der seinen Schützlingen dennoch bärenstarke erste 30 Minuten attestierte.

Bitter war allerdings, dass Holstein kurz vor dem Pausenpfiff den 1:2-Rückstand hinnehmen musste: Simon Gollnack schob die Kugel nach eine Hereingabe vom linken Flügel zur Führung für Schwarz-Gelb ein (39.). Kiels U17 mühte sich auch in Halbzeit zwei redlich, operierte etwa geschickt mit Spielverlagerungen und suchte sein Heil in Aktionen über die Außenpositionen. In der 59. Minute hatte Lipkow das mögliche 2:2 auf dem Schlappen, im letzten Moment blockte Dynamos Defensive den Schuss jedoch ab. Letztlich dürfen sich Kapitän Serkan Yildirimer und Co. über die dritte Saisonniederlage nicht beschweren, im Endeffekt leisteten die Schleswig-Holsteiner unfreiwillig Aufbauhilfe Ost.

Die KSV-Fehlerquote war zu hoch. Unglückliche Einzelaktionen oder schlampige Zuspiele machten den Gegner erst stark, und so setzte es bittere Gegentore. „Den Jungs fehlte bei verheißungsvollen Offensivaktionen die letzte Konsequenz. Daraus resultierende Ballverluste brachen uns das Genick“, ärgerte sich Coach Schwennicke nach dem Schlusspfiff. Am kommenden Sonntag bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung. Dann empfangen die Jungstörche den ähnlich schlecht gestarteten Nachwuchs des FC St. Pauli. Die Kiezkicker weisen als Tabellennachbar ebenfalls eine Zwischenbilanz von lediglich drei Zählern auf.

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Nach den Stationen Bayer Leverkusen II, Rot-Weiß Erfurt, SpVgg Greuther Fürth und VfR Aalen verschlug es Dominick Drexler 2016 zum Drittligisten Holstein Kiel. Bei den Störchen bestritt er in den folgenden zwei Spielzeiten 71 Partien und erzielte dabei 21 Tore. Nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga unterschrieb er zunächst einen Vertrag beim dänischen Meister FC Midtjylland, schloss sich aber bereits drei Wochen später dem 1. FC Köln an. ©
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