10. Februar 2019 / 19:18 Uhr

Frust nach Fehlstart des VfL Lübeck-Schwartau gegen TuS Ferndorf

Frust nach Fehlstart des VfL Lübeck-Schwartau gegen TuS Ferndorf

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Frust pur: Die VfL-Handballer nach der Heimniederlage gegen Ferndorf.
Frust pur: Die VfL-Handballer nach der Heimniederlage gegen Ferndorf. © Christoph Staffen
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Zweitliga-Handballer des VfL verlieren 22:23 (12:14) gegen  Ferndorf vor 2146 Zuschauern in der Hansehalle

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Martin "Waschi" Waschul war bedient. "Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt", grantelte der Kapitän der Zweitliga-Handballer des VfL Lübeck-Schwartau, als der sich nach dem Abpfiff den Tapeverband vom Daumen pulte. "Vor dieser Kulisse wären wir liebend gern mit einem Sieg in die zweite Saisonhälfte gestartet, aber TuS Ferndorf hat das gut gemacht und nicht unverdient gewonnen", beglückwünschte VfL-Chef Michael Friedrichs den starken Aufsteiger, der nach dem 27:17 im Hinspiel auch vor 2146 Zuschauern in der ausverkauften Lübecker Hansehalle mit 23:22 (14:12) gewinnen konnte.

Die Gäste erwischten den besseren Start führten mit 4:0 (8.) und 6:2 (11.). Vor dem ersten VfL-Tor des Jahres durch Antonio Metzner nach 7:55 Minuten zum 1:4 waren Neuzugang Jonas Ottsen im Angriff viermal und Dadi Runarsson einmal gefoult worden. Den sechsten Versuch hatte Finn Kretschmer vergeben."Das wird nicht einfach heute", stöhnte ein VfL-Fan auf der Tribüne schon nach sieben Minuten.

Erst durch einen Doppelschlag vom sechsfachen Torschützen Metzner konnte der VfL nach der Pause zum 14:14 ausgleichen und durch Kretschmer mit 15:14 (35.) sogar erstmals in Führung gehen. "Wieder alles im Griff", hallte es durch die Lautssprecher - ein Trugschluss.

Bis zum 20:20 (51.) durch Waschul blieb der VfL dran, lag anschließend aber immer mit mindestens einem Tor zurück. Das Manko: Zu viele Fehler und mangelhafte Chancenverwertung im Angriff. So wurde zweimal am leeren Tor vorbeigeworfen, zudem scheiterten Markus Hansen, Dadi Runarsson und Thees Glabisch mit huntertprozentigen Chancen. "Wenn du hier gewinnen willst, musst du mehr als 22 Tore machen", stellte Friedrichs treffend fest. "Am Ende war Ferndorf abgezockter, hat das clever über die Zeit gebracht", fand der verletzte Torjäger Jan Schult. "Schwartau liegt uns irgendwie. Wenn die lange Fahrt nicht wäre, könnten wir jede Woche gegeneinander spielen", meinte Ferndorfs sechsfacher Torschütze Jonas Faulenbach. "Jetzt müsen wir uns die Punkte in Dessau holen", blickte "Waschi" schon wieder voraus.

Beste Werfer VfL: Antonio Metzner 6, Thees Glabisch 5/3.
Beste Werfer Ferndorf: Lukas Zerbe: 6/5, Jonas Faulenbach 6.

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