15. April 2019 / 21:32 Uhr

FSG Ratekau-Sereetz lässt sich von Rot-Schwarz Kiel demontieren

FSG Ratekau-Sereetz lässt sich von Rot-Schwarz Kiel demontieren

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Ronja Bär musste den Platz ganz früh verlassen.
Ronja Bär musste den Platz ganz früh verlassen. © fussball.de
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Bereits ab der sechsten Minute agierte man in Unterzahl.

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Diese Reise in die Landeshauptstadt am Sonntagmittag möchten die Oberliga-Fußballerinnen der FSG Ratekau-Sereetz am Liebsten wohl sofort wieder aus ihren Köpfen streichen. Nachdem man das Hinspiel, das erst im März stattfand, knapp mit 1:0 für sich entscheiden konnte, kam man auf dem Sportplatz Meimersdorf bitter böse mit 0:12 unter die Räder. Der fünffache Oberliga-Meister haben derzeit mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Immerhin ist Trainer Maik Lietzau nach seinem Bundeswehreinsatz wieder aus Afghanistan zurückgekehrt. Was er jedoch sah, dürfte ihm Sorgen bereitet haben. Beide Teams traten nur mit 11 Feldspielerinnen auf dem Spielberichtsbogen an. Knackpunkt war die rote Karte für Kapitänin Ronja Bär (Foto) nach einem absichtlichen Handspiel. Sarah Thode verwandelte den darauffolgenden Strafstoß. Bereits zur Pause war es richtig besser, da man schon mit 0:5 ins Hintertreffen gekommen war. Julia Dose, die auch schon für Hannover 96 kickte, war mit sechs Toren die überragende Akteurin, obwohl sie angeschlagen in die Partie gegangen ist und vorzeitig ausgewechselt wurde, sodass auch Kiel die Partie zu zehnt beendete. Auch Sarah Minoush Thode (vier) und Christiane Meier (zwei) waren erfolgreich.

"Ein gebrauchter Tag"

Maik Lietzau: "Ein gebrauchter Tag. Mit ohnehin nur 11 Spielerinnnen aufgrund von Verletzungen und Krankheit war das Unterfangen ohnehin sehr schwer. Als Ronja dann nach sieben Minuten aufgrund eines Nothandspiels Rot sah, war das Schicksal schon fast besiegelt. Zu zehnt kämpften meine Mädels zwar tapfer, aber die Kraft ließ zusehends nach. Jetzt gilt es für uns, das Spiel und das vergangene halbe Jahr zu analysieren und neu anzusetzen." Weiter geht es für die FSG erst am 28. April. Leichter als gegen Rot-Schwarz wird es dann aber keineswegs, denn man fährt erneut nach Kiel, dieses Mal geht's zum Tabellenzweiten Kieler MTV.

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