25. Oktober 2020 / 19:59 Uhr

FSV 63 Luckenwalde unterliegt beim Chemnitzer FC

FSV 63 Luckenwalde unterliegt beim Chemnitzer FC

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Trainer Jan Kistenmacher verlor mit den Luckenwalder Regionalligafußballern beim Chemnitzer FV mit 0:3.
Trainer Jan Kistenmacher verlor mit den Luckenwalder Regionalligafußballern beim Chemnitzer FV mit 0:3. © Frank Neßler
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Regionalliga Nordost: Nur eine Halbzeit lang halten die Gäste aus Luckenwalde beim Chemnitzer FC gut mit. Die Hausherren gewinnen mit 3:0.

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Ohne Tor und Punkte blieb Fußball-Regionalligist FSV 63 Luckenwalde am Sonntagnachmittag beim Chemnitzer FC. Die Gäste aus Brandenburg verloren die Partie des elften Spieltages, die aufgrund der Auflagen der Gesundheitsbehörden in Sachsen ohne Zuschauer ausgetragen werden musste, am Ende deutlich mit 0:3.

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Kurz vor der Pause gingen die Hausherren durch einen Treffer von Kevin Freiberger (42.) schmeichelhaft in Führung. Nach einem Freistoß bekamen die Luckenwalder den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Im Getümmel vor dem FSV-Tor stocherte Freiberger schließlich das Spielgerät über die Linie. Luckenwalde hatte in der ersten Halbzeit bei den favorisierten Gastgebern sehr ordentlich mitgespielt. Der FSV 63 hatte sogar nach gut 30 Minuten die bis dahin beste Chance der Begegnung. Daniel Becker traf mit einem Linksschuss, der noch etwas abgefälscht wurde, nur den Pfosten des Chemnitzer Tores.

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Gleich nach Wiederbeginn hatte Lucas Vierling eine große Chance zum 1:1-Ausgleich. Sein Kopfball flog jedoch knapp über das Tor. Auf der anderen Seite waren die Hausherren erfolgreicher. Tim Campulka (51.) erhöhte mit einem berechtigen Foulstrafstoß, Andre Thoms in Luckenwalder Tor wurde verladen, auf 2:0 für den CFC. Der Drittliga-Absteiger hatte sich im Verlauf der Partie gesteigert. Danny Breitfelder (57.) traf zum 3:0.

Nach einer Roten Karte – ein Tritt des CFC-Torschützen Campulka gegen den Hals von Clemens Koplin wurde in der 60. Minute geahndet – waren die Gastgeber in Unterzahl. Doch diese numerische Überlegenheit der Luckenwalder dauerte nicht lange. Für Tim Göth, der in der 67. Minute unklug die schnelle Ausführung eines Freistoßes im Niemandsland verhinderte, war die Partie ebenfalls vorzeitig beendet. Er war bereits mit Gelb verwarnt gewesen und sah daraufhin die Ampelkarte. Der am Ende deutliche Sieg des Chemnitzer FC geriet nicht mehr in Gefahr.

„Der Gegner war heute einen Tick besser“, sagte FSV-Trainer Jan Kistenmacher. Seine Mannschaft habe vor allem in der ersten Halbzeit nicht schlecht gespielt und nach dem Rückstand Charakter gezeigt, aber am Ende gegen einen Gegner verloren, in dessen Reihen zahlreiche Fußballer mit Drittligaerfahrung stehen. Luckenwalde (13 Punkte) belegt in der Tabelle Platz 14, Chemnitz (14) ist nun Zehnter.