09. März 2020 / 17:28 Uhr

Farbenfrohes Spiel zwischen Siethen und Dahlewitz – Admira mit Kantersieg (mit Galerie)

Farbenfrohes Spiel zwischen Siethen und Dahlewitz – Admira mit Kantersieg (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
FSV-Angreifer Daniel Kemnitz (m.) scheitert mit diesem Schuss am gut reagierenden Waßmannsdorf-Keeper Christoph Brand. 
FSV-Angreifer Daniel Kemnitz (m.) scheitert mit diesem Schuss am gut reagierenden Waßmannsdorf-Keeper Christoph Brand. © Oliver Schwandt
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Die Eggert-Elf bezwingt den SV Waßmannsdorf recht deutlich mit 6:0.

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Am 18. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming konnten alle acht Partien ausgetragen werden. Das war in den vergangenen zwei Sonntagen überhaupt nicht der Fall, da einige Spiele aufgrund des schlechten Wetters und der Unspielbarkeit der Sportplätze abgesagt werden mussten.

Einen richtig guten Lauf hat derzeit der aktuelle Tabellenführer FSV Admira 2016, denn der Heimerfolg gegen den SV Waßmannsdorf war bereits der achte Sieg in Folge für die Mannschaft von Coach Stefan Eggert. Ansonsten konnten von den in der Tabelle auf den ersten vier Plätzen liegenden Teams nur der Ludwigsfelder FC II und der SV Blau-Weiß Dahlewitz ihre Partien gewinnen. Zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft büßte der FSV Eintracht KW beim Remis in Blankenfelde ein. Nach Heimniederlagen liegen die beiden Aufsteiger SV Siethen und SV Schönefeld auf den Plätzen 15 und 16, die am Ende der Saison nicht zum Klassenerhalt reichen würden.

Die Mannschaft des Tages am 18. Spieltag der Kreisoberliga Dahme/Fläming.
Die Mannschaft des Tages am 18. Spieltag der Kreisoberliga Dahme/Fläming. © SPORTBUZZER
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SV Grün-Weiß Großbeeren – SV Teupitz/Groß Köris 2:2 (1:1): Vor 25 Zuschauern erzielte Patrick Draheim in Minute 19 die 1:0-Führung für die Hausherren. 60 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff verwandelte Oliver Scholz einen Strafstoß zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel stellte Bennet von Hohmeyer mit dem 2:1 den alten Abstand wieder her (62.). Drei Minuten später markierte Robin Lehmann den 2:2-Endstand.

„Wenn man in einem an Höhepunkten armen Heimspiel zweimal in Führung geht, möchte man natürlich auch als Sieger den Platz verlassen. Daher muss ich schon über zwei verlorene Punkte sprechen. Das Unentschieden geht aber im großen und ganzen in Ordnung“, erkannte Grün-Weiß-Coach Ronald Schäfer.

In Bildern: Die Brandenburger "Bilder der Woche" der Saison 2019/20.

Die Brandenburger Bilder der Woche der Saison 2019/20. Zur Galerie
Die Brandenburger "Bilder der Woche" der Saison 2019/20. ©

BSC Preußen 07 II – FSV Eintracht KW 3:3 (2:1): „Es war für uns am Ende ein enttäuschendes Ergebnis. Wir hätten auf Grund der großen Chancenvorteile hier ganz klar gewinnen müssen, doch unsere drei Gegentore waren alles Geschenke an den Gastgeber. Die Preußen erzielten aus drei Möglichkeiten drei Treffer. Wir benötigten für unsere Tore deutlich mehr Chancen“, ärgerte sich FSV-Trainer Wolfgang Juhrsch über zwei verschenkte Punkte im Aufstiegskampf.

Durch einen Doppelpack von Mohammad Honardoust (11., 22.) lag die Landesliga-Reserve mit 2:0 vorn. Noch vor dem Seitenwechsel konnte Elvis Amabo auf 1:2 verkürzen (35.). Im zweiten Abschnitt ging die Eintracht durch Tom Neumann (61.) und Björn Beutke (Strafstoß, 71.) mit 3:2 in Front. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Marcel Niehoff der Treffer zum 3:3-Endstand.

Aktuelles aus der Region

SV Schönefeld – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 1:5 (0:3): Vor 42 Zuschauern lagen die Gäste durch die Tore von Marcus Dittrich (19., 34.) und Daniel Tauchmann (Strafstoß, 29.) sicher mit 3:0 vorn. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3 durch Selim Grzmehle (66.) gelangen erneut Dittrich (67.) und Florian Herrmann (84.) noch zwei weitere Tore für das Eintracht-Team.

„Unser Sieg geht auch in der Höhe voll in Ordnung. Wir hatten in der ersten Viertelstunde Glück, dass Schönefeld nicht in Führung gegangen ist. Sehr zufrieden war ich mit der Spielanlage meiner Jungs, die das umgesetzt haben, was wir im Vorfeld besprochen hatten“, so Miersdorf-Trainer Dirk Wedemeyer.

FSV Admira 2016 – SV Waßmannsdorf 6:0 (3:0): Einen verdienten Heimerfolg fuhr der Tabellenführer vor 55 Zuschauern gegen stark ersatzgeschwächte Gäste ein. Die Tore für das Admira-Team erzielten Mathias Voro (9., 80.), Felix Krüger (19.), André Hönow (35., 47.) und Andreas Briesemeister (57.).

„Meine Mannschaft hat heute über 90 Minuten eine sehr reife und starke Leistung gezeigt. Sie war bissig, aggressiv und sehr zielstrebig in den Aktionen noch vorne. Besonderen Lob an meinen Co-Trainer Patrick Dommisch, der gegen Waßmannsdorf unser Tor hüten musste. Er hatte aber einen relativ ruhigen Nachmittag zwischen den Pfosten“, resümierte FSV-Trainer Stefan Eggert.

In Bildern: Der FSV Admira 2016 siegt mit 6:0 gegen den SV Waßmannsdorf.

Im Kreisoberliga-Duell gab sich Spitzenreiter Admira (blaue Trikots) keine Blöße und setzte sich souverän gegen Waßmannsdorf durch. Zur Galerie
Im Kreisoberliga-Duell gab sich Spitzenreiter Admira (blaue Trikots) keine Blöße und setzte sich souverän gegen Waßmannsdorf durch. © Oliver Schwandt

SV Siethen – SV Blau-Weiß Dahlewitz 1:3 (0:1): In einem sehr farbenfrohen Spiel, der Schiedsrichter musste insgesamt zehn Gelbe Karten zeigen, führten die Gäste durch die Tore von Oliver Grundmann (3.), Marcel Blume (49.) und Lukas Knochel (Strafstoß, 72.) sicher mit 3:0, ehe Medhat Al Abedo der Ehrentreffer gelang (78.).

„Generell war ich mit der Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner zufrieden. Leider bekommen wir wieder zu billige Gegentore um Punkte mitzunehmen“, so SVS-Coach Karsten Galli nach der Heimniederlage.

HSV Fortuna – SV Rangsdorf 1:3 (0:2): „Es war ein einseitiges Spiel, das wir noch mit zwei, drei Toren höher hätten gewinnen können. Eigentlich wollten wir das Match verlegen lassen, weil wir im Vorfeld sehr große Personalnot hatten. Heidesee wollte jedoch nicht, so dass wir doppelt stolz auf unseren Erfolg sind“, berichtete SVR-Trainer Bert Menzel-Fleischer.

Vor 40 Zuschauern lag Rangsdorf nach 45 Minuten durch die Tore von Niclas Tinkl (4.) und Toni Romano Krajewski-Jokisch (45 + 3) mit 2:0 in Führung. Krajweski-Jokisch zeigte sich auch für den dritten SVR-Treffer verantwortlich (76.). Fünf Minuten vor dem Spielende gelang Juan Miguel Herrero Escobar noch der Ehrentreffer – 1:3 (85.).

Anthony Hannemann sieht in der Nachspielzeit die Ampelkarte

SG Schulzendorf – Ruhlsdorfer BC 2:3 (1:3): „Wir sind richtig stark in die Partie gekommen und lagen auch völlig zurecht mit 1:0 vorn. Sehr ärgerlich war, dass wir durch zwei individuelle Fehler mit 1:2 hinten lagen. Im zweiten Abschnitt war es für uns sehr schwierig, gegen tief stehende Ruhlsdorfer Chancen zu erarbeiten. Sehr geärgert habe ich mich über das Schiedsrichtergespann, das mehr mit Überheblichkeit beschäftigt war als das Spiel zu kontrollieren“, ließ SGS-Trainer Max Glawe nach dem Match etwas Dampf ab.

Die 1:0-Führung für seine Mannschaft besorgte Norman Gohlke (7.). Durch ein Eigentor von Marcel Pickert (11.) und den Treffern von Timo Lottermoser (24.) und Martin Hornung (33.) lagen die Gäste zur Pause mit 3:1 vorn. Mehr als das 2:3 durch Anthony Hannemann gelang den Hausherren aber nicht mehr (75.). In der vierten Minute der Nachspielzeit sah Hannemann als bereits mit Gelb verwarnter Spieler die Ampelkarte.

Zellendorfer SV – Ludwigsfelder FC II 0:1 (0:0): „Es war ein sehr enges Spiel, so wie es das Ergebnis auch aussagte. Wir hatten in Hälfte eins gute Chancen, darunter einen Pfostenschuss, um selbst einen Treffer zu erzielen. Auch im zweiten Abschnitt ließen wir beim Stand von 0:0 eine hundertprozentige Möglichkeit auf kläglichste Art und Weise liegen. Für uns war viel mehr möglich. Bester Spieler in meinem Team war Feldspieler Marco Niemeyer, der im Tor stand und sogar einen Elfmeter parieren konnte“, lobte ZSV-Coach Marcell Geyer die Leistung seines Akteurs. „Auf einem schwierigen Geläuf ließen wir zu viele Chancen liegen. Nach der Führung hätten wir unsere Konter besser ausspielen müssen“, so LFC-Trainer Christian Breitkopf. Das Tor für sein Team erzielte Tom Jacobs (63.).