18. Juni 2019 / 13:33 Uhr

FSV Admira 2016 überzeugt als Gastgeber

FSV Admira 2016 überzeugt als Gastgeber

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die A-Junioren der SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen setzten sich im Endspiel mit 5:3 gegen den SV Grün-Weiß Großbeeren durch.
Die A-Junioren der SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen setzten sich im Endspiel mit 5:3 gegen den SV Grün-Weiß Großbeeren durch. © Oliver Schwandt
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Nachwuchs-Kreispokal Dahme/Fläming: Auf dem Sportplatz in Mittenwalde richtet der Verein einen reibungslosen Pokal-Endspieltag aus.

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Als Bettina Stielow, Nachwuchsleiterin beim FSV Admira 2016, gegen 21 Uhr am vergangenen Samstag den Sportplatz in Mittenwalde verließ, lag ein ziemlich langer und ereignisreicher Sporttag hinter ihr. Bereits ab 7.30 Uhr hatte sie mit den zahlreichen Helfern des Vereins alle Hände voll zu tun, um den zehn teilnehmenden Mannschaften der Fußball-Kreispokal-Endspiele in den jeweiligen Altersklassen und den 250 Zuschauern über den Tag verteilt eine tolle Sportveranstaltung bieten zu können.

Bettina Stielow: "Mein Dank gilt ganz besonders unseren Kreisliga-Frauen"

„Es war für unseren kleinen Verein eine große Ehre, diese fünf Pokalendspiele in diesem Jahr ausrichten zu können. Alle Partien liefen sehr fair ab und die Schiedsrichter zeigten allesamt tolle Leistungen“, berichtete Stielow, „mein Dank gilt ganz besonders unseren Kreisliga-Frauen, die mit der gesamten Mannschaft helfend zur Seite standen. Aber auch der Vorstand sowie viele andere Sportler aus den verschiedenen Fußballteams vom FSV Admira 2016 unterstützten uns bei den unterschiedlichen Aufgaben, die es zu bewältigen galt, sehr tatkräftig.“

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Das erste Kreispokalendspiel zwischen den C-Junioren des SV Grün-Weiß Großbeeren und der SpG Rangsdorf/Groß Machnow wurde durch den gut leitenden Referee Janis Tim Paulenz bereits um 9 Uhr angepfiffen. Am Ende setzte sich die Truppe von Coach Oliver Jobs gegen die Spielgemeinschaft, die von Christian Donath trainiert wird, klar mit 7:2 (4:2) durch (Torschützen sind aus Gründen des Datenschutzes nicht öffentlich einsehbar).

Bei den C-Junioren sicherte sich der Nachwuchs vom SV Frankonia Wernsdorf den Pokaltitel.
Bei den C-Junioren sicherte sich der Nachwuchs vom SV Frankonia Wernsdorf den Pokaltitel. © Oliver Schwandt

Anschließend fand das Endspiel der D-Junioren zwischen dem Zellendorfer SV und dem FSV Luckenwalde II statt. Die Elf vom ZSV, Torschützen ebenfalls nicht öffentlich, gewann mit 6:3 (5:1) gegen die Luckenwalder, bei denen Artjom Kulygin (10.), Altawil Bakr (38.) und Joel Vusics (49.) die drei Treffer erzielten. Beim C-Junioren-Endspiel erreichte die Mannschaft vom SV Frankonia Wernsdorf einen schwer erkämpften 2:0 (0:0)-Erfolg nach Verlängerung gegen den Zellendorfer SV. Die beiden Treffer für den Nachwuchs vom SV Frankonia Wernsdorf markierten Jonas Brandes (78.) und Lars Wandrei (79.).

Sehr spannend verlief das Kreispokal-Endspiel bei den B-Junioren zwischen der SpG Rangsdorf/Groß Machnow und dem SV Teupitz/Groß Köris, das Referee Maximilian Fabisch von der ersten Minute an jederzeit im Griff hatte (er musste nur eine Gelbe Karte zeigen). Die Spielgemeinschaft ging durch Bela Sommer mit 1:0 in Führung (17.). Mit einem verwandelten Strafstoß gelang Jakob Schenk der 1:1-Pausenstand (40 + 3). Den glücklichen Siegtreffer für die SpG Rangsdorf/Groß Machnow markierte Simon Rosenfeld drei Minuten vor dem Ende der Partie.

Pokalsieger bei den B-Junioren wurde die Spielgemeinschaft Rangsdorf/Groß Machnow.
Pokalsieger bei den B-Junioren wurde die Spielgemeinschaft Rangsdorf/Groß Machnow. © Oliver Schwandt

Der SV Grün-Weiß Großbeeren sah im Finale der A-Junioren bereits wie der sichere Sieger aus. Durch die Tore von Niklas Schubert (2., 39.) und Lars Neubauer (27.) lagen die Grün-Weißen zur Pause in der Begegnung gegen die SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen sicher mit 3:0 vorn.

Nach einer lautstarken Kabinenansprache von Coach Robert Lewandowski zeigte „Dotsch“ im zweiten Durchgang ein ganz anderes Gesicht. Durch die Treffer von Felix Puls (50., 60., 68.), Marius Luca Piesker (58.) und Nico Scholtyschek (90 + 2) drehte das Team noch die Partie. „Was meine Jungs in Hälfte zwei gezeigt haben, war einfach der Wahnsinn“, so Lewandowski.