19. August 2021 / 13:59 Uhr

FSV Admira brennt Tor-Feuerwerk ab (mit Galerie)

FSV Admira brennt Tor-Feuerwerk ab (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Mit diesem Seitfallzieher erzielte André Hönow (l.) das zwischenzeitliche 4:0 für den FSV Admira in der Partie gegen den SV Rangsdorf. 
Mit diesem Seitfallzieher erzielte André Hönow (l.) das zwischenzeitliche 4:0 für den FSV Admira in der Partie gegen den SV Rangsdorf. © Oliver Schwandt
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Der dritte Spieltag in der Zusammenfassung.

Alle Hände voll zu tun hatten sechs von sieben Unparteiische am 3. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming, der am Mittwoch ausgetragen wurde. Insgesamt mussten die Schiedsrichter in den sieben Begegnungen 24 Gelbe, drei Rote und eine Gelb-Rote Karte zeigen. Ohne eine Karte kam dagegen Referee Andreas Hellblau im Match zwischen dem SC Blau-Weiß Schenkendorf und dem SV Blau-Weiß Dahlewitz aus. 36 Treffer konnten die Zuschauer auf den verschiedenen Sportplätzen bejubeln. Die meisten fielen dabei in der Partie des FSV Admira 2016, der den SV Rangsdorf mit 7:0 besiegte.

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FSV Admira 2016 – SV Rangsdorf 7:0 (4:0): „Wir haben das Spiel über die kompletten 90 Minuten dominiert und klar bestimmt. Mich freut es sehr für meine Jungs, dass sie für ihre super Leistung auch mit vielen sehenswerten Toren belohnt wurden. Ich glaube, ein 7:0-Erfolg ist uns in der Kreisoberliga auch noch nicht gelungen“, berichtete FSV-Trainer Stefan Eggert. Bereits mit dem ersten Torschuss nach dem Anpfiff erzielte Nick Ebert vor 85 Fans das 1:0 (1.). Bis zur Pause erhöhten Marius Borchert (7., 30.) und André Hönow (40.) auf 4:0. In Minute 67 sah FSV-Akteur Marcel Schröder nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. „Dieser Platzverweis trübte natürlich ein wenig unsere gute Gesamtleistung“, ärgerte sich Eggert über die völlig unnötige Herunterstellung seines Spielers. Mit einem Akteur weniger auf dem Feld gelangen Admira durch Daniel Kemnitz (70.) und erneut Hönow (77.) noch zwei weitere Treffer. Hinzu kam noch ein Eigentor von Toni Stettnisch (76.).

In Bildern: Der FSV Admira 2016 besiegt den SV Rangsdorf mit 7:0.

Am dritten Spieltag der Kreisoberliga Dahme/Fläming besiegt der FSV Admira 2016 den SV Rangsdorf (rote Trikots) deutlich mit 7:0. Nick Ebert (1.), Marius Borchert (7., 30.), André Hönow (40., 77.), Daniel Kemnitz (70.) waren die FSV-Torschützen. Dazu kommt ein Eigentor von Toni Stettnisch (76.). FSV-Akteur Marcel Schröder sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Zur Galerie
Am dritten Spieltag der Kreisoberliga Dahme/Fläming besiegt der FSV Admira 2016 den SV Rangsdorf (rote Trikots) deutlich mit 7:0. Nick Ebert (1.), Marius Borchert (7., 30.), André Hönow (40., 77.), Daniel Kemnitz (70.) waren die FSV-Torschützen. Dazu kommt ein Eigentor von Toni Stettnisch (76.). FSV-Akteur Marcel Schröder sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. © Oliver Schwandt

Ludwigsfelder FC II – SG Schulzendorf 3:2 (1:1): Mit einem verwandelten Strafstoß brachte Elias Lüttke die Oberliga-Reserve vor 40 Zuschauern in Führung (39.). Noch vor dem Pausenpfiff gelang Maximilian Ludwig der 1:1-Ausgleich (41.). Nach dem Seitenwechsel markierte Hans-Greiner Baer das 2:1 für die Gäste (51.). Mit seinem zweiten verwandelten Strafstoß sorgte Elias Lüttke für das 2:2 (59.). Ein weitere Elfmeter, den Jeremy Assmann für den LFC II verwandelte (64.), stellte den 3:2-Endstand her. Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff sah Lukas Rudolph vom Gastgeber nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte. „Für uns war es das bisher schlechteste Spiel. Schulzendorf war in der ersten Halbzeit besser. Wir haben uns im zweiten Abschnitt kämpferisch enorm gesteigert und konnten so das Match noch drehen. Die Unterzahl überstanden wir ohne eine einzige Torchance für den Gegner“, sagte LFC-Trainer Christian Breitkopf.

SV Waßmannsdorf – MSV Zossen II 1:3 (1:2): „Wir können ganz klar von einem Fehlstart in die Saison sprechen, da wir die letzten beiden Partien gegen Gegner verloren haben, die nicht deutlich besser sind als wir. Wir befinden uns jetzt in einem kleinen Tief. Ich bin mir aber sicher, dass wir gestärkt als Mannschaft da wieder heraus kommen“, so SVW-Coach Daniel Koschinsky. „Es war ein sehr körper- und kampfbetontes Spiel. Meine Jungs haben sich an die taktischen Vorgaben gehalten und besonders in Hälfte zwei keine größeren Chancen zugelassen“, freute sich MSV-Trainer David Heners über die drei Punkte. Die Tore für sein Team erzielten Sebastian Wilde (25., 45.) und Justin Schulz (89.). Für den SVW war Dennis Flint (45.) erfolgreich. Bei den Gastgebern sah Yaya Yallow Gelb-Rot (82.) und für Zossen Pascal Hannemann Rot (27.) nach einer Beleidigung.

SV Siethen – HSV Fortuna 4:0 (3:0): „Vielleicht ist das Ergebnis um ein Tor zu hoch ausgefallen. Aber wichtig aus meiner Sicht war, dass wir die Treffer immer zur richtigen Zeit gemacht haben“, freute sich SVS-Trainer Karsten Galli über den dritten Sieg im dritten Spiel für seine Mannschaft. Vor 30 Zuschauern eröffnete Leif Buckow mit dem Treffer zum 1:0 den Torreigen (20.). 180 Sekunden später erhöhte Tony Lentz auf 2:0. Mit dem dritten Treffer im ersten Abschnitt sorgte Til Plaumann (44.) für eine deutliche Pausenführung, die gegen harmlose Gäste auch total verdient war. Bereits eine Minute nach dem Seitenwechsel markierte Dennis Seidel den 4:0-Endstand.

Zellendorfer SV – Ruhlsdorfer BC 1:2 (1:1): Es dauerte bis zur 41. Spielminute, ehe Marco Niemeyer die Hausherren vor 77 Zuschauern mit 1:0 in Führung brachte. Noch vor der Halbzeitpause gelang Hannes Wehnelt der 1:1-Ausgleich. Den Siegtreffer für den Ruhlsdorfer BC markierte im zweiten Abschnitt Marvin Voigt (71.). „Ich habe eine gute erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Im zweiten Abschnitt waren die Gäste besser“, resümierte Zellendorf-Trainer Sven Hannemann. „Unterm Strich war unser Sieg verdient. Bei besserer Chancenverwertung hätte er noch deutlich höher ausfallen können. Zellendorf konnte im ersten Durchgang noch ganz gut mithalten, doch nach dem Wechsel waren wir klar überlegen“, so RBC-Coach Steffen Burczyk.


SV Grün-Weiß Großbeeren – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 0:4 (0:1): Nach einem richtig starken Auftritt der Brandenburgliga-Reserve mussten die Hausherren ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Das 1:0 für die Gäste markierte vor 40 Zuschauern Lukas Kaulbarsch (12.). In der Folgezeit entwickelte sich eine Partie, die größtenteils von beiden Mannschaften auf Augenhöhe geführt wurde. Erst in der Schlussphase der Begegnung gelangen der Eintracht durch Maged Aldeef (82., 90.+ 3) und Ben Weidemüller (90.) drei weitere Treffer zum letztendlich verdienten 4:0-Sieg. „Das Ergebnis gegen Großbeeren ist für mich etwas zu hoch ausgefallen. Wir waren zwar etwas überlegen und haben nur wenige Möglichkeiten für die Gastgeber zugelassen, aber ein etwas knapperer Erfolg hätte dem Spielverlauf mehr entsprochen“, schätzte SC-Coach Thomas Jacob die Partie ein.

Die zweite Mannschaft des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen freut sich über den Auswärtssieg in Großbeeren. 
Die zweite Mannschaft des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen freut sich über den Auswärtssieg in Großbeeren. © Privat

Blau-Weiß-Keeper Sören Wartenberg verhindert höhere Niederlage

SC Blau-Weiß Schenkendorf – SV Blau-Weiß Dahlewitz 0:2 (0:0): „Gegen einen Ligafavoriten konnten wir mit einer kompakten Teamleistung richtig gut gegenhalten. Eine tolle Leistung bot zudem unser Keeper Sören Wartenberg, der mit zahlreichen Paraden eine höhe Niederlage gegen Dahlewitz verhindert hat“, lobte Trainer Enrico Jachan seinen Schlussmann. „Wir haben gegen eine wahnsinnig gut und stark verteidigende Heimelf gespielt, die einen richtig tollen Auftritt zeigte. Aus diesem Grund haben wir das Match nur mit 2:0 gewonnen“, konstatierte Blau-Weiß-Coach Dirk Kasprzak. Das 1:0 für die Gäste erzielte vor 45 Zuschauern Fabian Szkoda, der nach einem Lattentreffer nur noch den Fuß hinhalten musste (48.). Einen Konter schloss Kevin Ottenhus vier Minuten vor dem Abpfiff zum 2:0-Endstand am Mittwochabend erfolgreich ab.

BSC Preußen II – SV Schönefeld 4:3 (3:0): „Die ersten 60 Minuten hat mein Team heute einen überragenden Fußball gezeigt. Der Gegner wurde komplett laufen gelassen und wir haben uns gute Torchancen herausgespielt. Auf einmal haben wir dann unerklärlicherweise mit dem Kicken aufgehört, sodass Schönefeld völlig unnötig zurück ins Spiel gekommen ist. So wurde es hinten heraus noch einmal so richtig eng“, konstatierte Preußen-Trainer Lars Blank. Die Treffer für sein Team erzielten Marcel Niehoff (3.), Jannis Buhlert (12., 44.) und Simon Spannhuth (63.). Martin Pingel (59.) und Dennis Meng (65., 90.+1) trugen sich beim SVS in die Torschützenliste ein.