03. Dezember 2021 / 13:14 Uhr

FSV Eintracht Königs Wusterhausen sichert sich die Nummer 200

FSV Eintracht Königs Wusterhausen sichert sich die Nummer 200

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
200. Koffer DOC Detti
„DOC Detti“ (r.) überreicht Vereinspräsident Marcel Joachimsthaler (l.) und dem Marketingbeauftragten Björn Kriwens den 200. Koffer. © Oliver Schwandt
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Vereinsleben: Neben dem Jubiläumsexemplar kann sich der Vereinsnachwuchs noch über sechs weitere Medizinkoffer von „DOC Detti“ freuen.

Richtig stolz ist man derzeit beim FSV Eintracht Königs Wusterhausen, der sich den 200. Medizinkoffer von Detlef Weber-Hermenau, den alle nur unter „DOC Detti“ kennen, sicherte. Der aus Potsdam stammende Mannschaftsbetreuer übergab am vergangenen Donnerstag im Zeesener Vereinshaus der Eintracht nicht nur das Jubiläumsexemplar, sondern noch sechs weitere Koffer, die wie Nummer 200 für den FSV-Nachwuchs gedacht sind. Nach der Übergabe erfolgte von Weber-Hermenau für zwei FSV-Verantwortliche noch eine Einweisung, bei der er den Kofferinhalt genaustens vorstellte.

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„Wir hatten bereits vor einigen Monaten bei ,DOC Detti’ zwei Medizinkoffer, es waren die Nummern 175 und 176, für die erste Männermannschaft bestellt. Ich behielt in den folgenden Wochen die Übergabezahlen ganz genau im Auge, denn wir wollten unbedingt das Jubiläumsexemplar haben. Bei 193 orderten wir insgesamt sieben Stück bei Detlef“, erzählt Vereinspräsident Marcel Joachimsthaler.

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Björn Kriwens, Marketingverantwortlicher beim FSV Eintracht, weiß, wie wichtig die Medizinkoffer, gerade auch für den Nachwuchs, sind. „Wir wollen als Eintracht zukünftig noch viel attraktiver nach außen sein und auch unseren Mitgliedern das Komplettpaket bieten können. Aus diesen Gründen soll auch jede Mannschaft einen eigenen Medizinkoffer haben, um Verletzungen noch gleich auf dem Feld gut erstversorgen zu können.“

FC Henningsdorf hat 18 Koffer gekauft

Von den insgesamt zehn Jugendteams bei der Eintracht können derzeit noch nicht alle mit einem Medizinkoffer ausgerüstet werden. Kriwens begründet diesen Umstand: „Unser Etat für dieses Jahr gibt es leider nicht mehr her, noch zwei weitere Exemplare 2021 zu kaufen. Aber ich verspreche es: Die A-und B-Junioren werden zu Beginn des kommenden Jahres ebenfalls stolzer Besitzer eines Medizinkoffer sein.“ Die Erfolgsstory der Medizinkoffer begann am 26. September 2018. Weber-Hermenau erinnert sich noch ganz genau an diesen Spätsommertag. „Das erste Stück bekam der RSV Eintracht 1949 von mir überreicht.“ Mit derzeit elf Koffern führt der FSV Eintracht Königs Wusterhausen das Ranking bei Weitem noch nicht an, denn die meisten Bestellungen nahm bisher der FC Hennigsdorf vor. „Der Verein aus Oberhavel orderte bei mir insgesamt 18 Koffer“, berichtet „DOC Detti“ stolz. Er begründet auch, warum es für die Vereine unheimlich wichtig ist, einen Koffer – am besten für jedes Team – zu haben: „Man kann mit dem Inhalt jede auftretende Akutverletzung erstbehandeln.“ Im Zuge der 200. Kofferübergabe übergab „DOC Detti“ der Björn- Schulz-Stiftung einen Spendenscheck über 500 Euro.

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Der FSV-Nachwuchs mit DOC Detti
Der FSV-Nachwuchs mit "DOC Detti". © Björn Kriwens

Übrigens: Der 100. Medizinkoffer ging ebenfalls in den Fußballkreis Dahme/Fläming, als der MSV Zossen im September 2020 im Rahmen einer Fortbildung gleich zehn Exemplare auf einmal gekauft hatte.

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