29. Juli 2016 / 14:35 Uhr

FSV Frankfurt Transfermeister der 3. Liga - Kleinere Kader

FSV Frankfurt Transfermeister der 3. Liga - Kleinere Kader

Andreas Müller
Ostsee-Zeitung
Geschäftsfürer Clemens Krüger und der FSV Frankfurt sind bislang die Transferkönige der 3. Liga.
Geschäftsfürer Clemens Krüger und der FSV Frankfurt sind bislang die Transferkönige der 3. Liga. © imagoEibner
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In diesem Sommer haben die 20 Drittligisten ihre Kader verkleinert und sich mit Transfers bislang zurückgehalten. Einige Vereine suchen noch Verstärkungen. Zweitliga-Absteiger Frankfurt hat eine komplette neue Mannschaft aufbauen müssen.

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Rostock. Am Sonnabend startet der FC Hansa Rostock mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Jahn Regensburg in die Drittliga-Spielzeit. Der Kern der Mannschaft von Trainer Christian Brand bleibt weitgehend unverändert. Mit punktuellen Neuzugängen wollen sich die Rostocker stabilisieren und mit dem Abstiegskampf endlich mal wieder nichts zu tun haben. Das Gastspiel der Rostocker beim Wiederaufsteiger wird am Samstag vom BR Fernsehen übertragen. Die Sendung beginnt nach um 14.00 Uhr.

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Bis zum Mittwoch tätigten die 20 Drittligisten insgesamt 414 Transfers (193 Zugänge/221 Abgänge). Das waren weniger als in den vergangenen Jahren zum gleichen Zeitpunkt vor dem Saisonstart (2015: 444, 2014: 429). Da die Zahl der Abgänge fast konstant blieb, gehen viele Drittligisten in diesem Sommer zunächst mit kleineren Kadern in die Saison.

Zudem handelt es sich bei mehr als der Hälfte aller Neuzugänge um Talente im Alter unter 23 Jahren. Dem stehen nur 16 Neuverpflichtungen über 30 Jahre gegenüber, fünf davon sicherte sich der FSVFrankfurt. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August können die Clubs noch nachbessern.

Beim Saison-Auftaktspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem SC Paderborn am Freitag (20.30 Uhr/WDR) treffen nicht nur zwei Absteiger aufeinander, sondern auch zwei fleißige Einkäufer. Duisburg verpflichte nach 17 Abgängen bislang neun neue Spieler. Paderborn trennte sich sogar von 21 Spielern, zwei Drittel davon wechselten zu höher klassigen Clubs oder ins Ausland. „Nach einem kompletten Umbruch muss sich bei uns das Gebilde erst einmal finden“, erklärte Trainer René Müller.

Die Aufsteiger Sportfreunde Lotte und Jahn Regensburg setzen auf ihre bewährten Kräfte. Regensburg verstärkte sich nur mit vier Spielern, Lotte hat nur drei Abgänge zu verzeichnen. Auch Fortuna Köln verpflichtete nach den Abgängen der beiden Topscorer Marco Königs (Würzburger Kickers) und Julius Biada (Eintracht Braunschweig) nur zwei neue Spieler.

Der FC Hansa Rostock hielt sich in Sachen Transfers auffällig zurück. „Wir konnten alle Leistungsträger halten, haben ein eingespieltes Team. Das könnte ein Vorteil sein“, meinte Trainer Christian Brand. Allerdings betonte er, dass man noch auf der Suche nach Verstärkungen sei.

Die SG Sonnenhof Großaspach musste sich nach dem Weggang von Rüdiger Rehm (Arminia Bielefeld) auch einen neuen Cheftrainer suchen und präsentierte in Oliver Zapel einen Nachfolger, der bislang nur im unterklassigen Fußball tätig war. Gleich drei Spieler vom Absteiger Stuttgarter Kickers wechselten zum Halleschen FC und zwei zu Preußen Münster.

Andreas Müller