21. Januar 2020 / 07:52 Uhr

FSV Krostitz und Radefelder SV testen Ernstfall

FSV Krostitz und Radefelder SV testen Ernstfall

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trifft bei seiner Rückkehr: Alexander Marzog (links), der hier auf Maximilian Märcz zuläuft.
Trifft bei seiner Rückkehr: Alexander Marzog (links), der hier auf Maximilian Märcz zuläuft. © Alexander Prautzsch
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Der FSV Krostitz kann sein Testpiel gegen Eintracht Schkeuditz 8:3 gewinnen, der Radefelder SV geht gegen den Oberligisten VfL Halle mit 0:11 Wirkungstreffern unter.

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FSV Krostitz – Eintracht Schkeuditz 8:3 (3:2). Drei Trainingstage hatten die Krostitzer hinter sich und zum Abschluss der ersten Vorbereitungswoche stand noch der Test gegen Stadtligist Eintracht Schkeuditz in Delitzsch an. Die komplette Mannschaft des FSV stand noch nicht zur Verfügung. „Das sah im Vorwärtsgang schon richtig gut aus. Aber zu den Gegentoren haben wir sie eingeladen, daran müssen wir arbeiten“, sagte Trainer Mike Geppert anschließend.

Seine Mannschaft drückte sofort. Nach zehn Minuten wurde Tom Opfermann im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter nutzte Christian Bettfür zur Führung. Kaum fünf Minuten später eine Krostitzer Fehlerkette, die nutzte die Eintracht zu einem Konter, den Denis Wild mit dem Ausgleich abschloss.

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Der FSV Krostitz ließ Stadtligist Eintracht Schkeuditz beim 8:3-Erfolg keine Chance. Zur Galerie
Der FSV Krostitz ließ Stadtligist Eintracht Schkeuditz beim 8:3-Erfolg keine Chance. ©

Der FSV Krostitz blieb dennoch spielbestimmend, aber Schkeuditz mischte munter mit. Nach einer guten halben Stunde dann ein schöner Spielzug über Rückkehrer Alexander Marzog und dessen Flanke köpfte Bettfür zum 2:1 ein. 180 Sekunden später klingelte es erneut. Eine Ecke von Marzog nickte Nico Müller ein. Doch kurz darauf gab es den nächsten Aussetzer, den Marco Amborn mit dem Anschlusstreffer bestrafte.

FSV hat einiges auf Lager

Nach der Pause machte Krostitz vieles besser und zweimal Bettfür (48. min, 57. min), einmal Felix Gutmann (60. min) und Marzog (76. min) bauten den Vorsprung auf 7:2 aus. Aber die Gäste gaben nie auf, suchten nach spielerischen Lösungen und sechs Minuten vor dem Ende war Amborn nach einem starken Konter erneut zur Stelle. Doch auch der FSV hatte noch was auf Lager, als sich Andreas Luck energisch durchsetzte und den Endstand herstellte (89. min).

Derweil testen die Krostitzer am Sonnabend, 11.30 Uhr, in Delitzsch gegen die Landesliga-A-Junioren von Eintracht Leipzig-Süd, nachdem der ursprünglich eingeplante FSV Großpönsa kurzfristig abgesagt hatte.

FSV Krostitz: Evers; Gerlach, Quasdorf, Luck, Göldner, Böttger, Opfermann, Fröhlich, Marzog, N. Müller, Bettfür (eingewechselt: Rinaldoni, Gutmann).

VfL Halle – Radefelder SV 11:0 (7:0). Halles Sechsfachtorschütze Nils Morten Bolz hatte am Sonntagnachmittag seinen Spaß, die Radefelder dagegen weniger. Sahen sie bei den jüngsten Tests gegen den Oberligisten immer ganz gut aus und hielten das Ergebnis mehr als im Rahmen, kam es diesmal knüppeldick.„Klar sieht das scheiße aus und ich habe mich über die vielen Tore geärgert, aber insgesamt ist das nicht so wild“, sagte RSV-Trainer Tino Berger hinterher. „Wir haben viel ausprobiert, vor allem ein neues System.“ Was genau das war, verriet der Fußballfuchs natürlich nicht.

Doch nicht nur die neue Systematik brachte die Mannschaft aus dem Konzept. Noch am Vormittag hatten die Radefelder trainiert, während der VfL Halle ausgeruht antrat und die Gäste nach allen Regeln der Kunst sezierte. Der RSV blieb ohne echte Großchance und fuhr ordentlich durchgerüttelt heim. Allerdings steht Radefeld noch ganz am Anfang der Vorbereitung.

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Berger lässt die Seinen momentan ausschließlich in Sachen Ausdauer schuften. Am kommenden Wochenende folgt noch der Auftritt beim Hallenturnier in Fuchshain, als kleiner Ausbruch aus dem anstrengenden Konditionsalltag.

Radefelder SV: Groß; Albert, Salomo, Eschholz, Klauß, Hirsch, Sippel, Neidhold, Richter, Weihmann, Dau (eingewechselt: Köth, Zschämisch, Seisdedos, A. Müller, Lüers).