16. September 2019 / 08:27 Uhr

FSV Krostitz unterliegt mit 1:3 gegen die SG LVB

FSV Krostitz unterliegt mit 1:3 gegen die SG LVB

Herbert Häublein
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © Imago
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Das Team von Trainer Mike Geppert erspielte sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, die aber bis auf das Elfmeter-Tor von Christian Bettfür ungenutzt blieben. Die Leipziger nutzten dagegen ihre Chancen konsequent und gewannen daher verdient. 

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Krostitz. Nichts war es mit dem Geschenk zur Polterhochzeit für Trainer Mike Geppert: Der FSV Krostitz hat am Freitagabend vor 100 Zuschauern 1:3 (1:1) gegen die SG LVB verloren. Die zweite Niederlage der laufenden Saison in der Fußball-Landesklasse war völlig verdient, darüber konnte auch der zwischenzeitliche Ausgleich von Christian Bettfür nicht hinwegtäuschen.

Die Hausherren wirkten von der ersten Minute an seltsam abwesend, die Gäste dagegen machten sofort Druck. Bereits nach sieben Minuten markierte Jonas Eckel das 0:1 und bestrafte damit das schwache Abwehrverhalten des FSV. Es dauerte bis zur Mitte des ersten Durchgangs, ehe sich Gepperts Schützlinge besannen – und prompt fiel der Ausgleich. Nach einem Handspiel im Sechzehner gab es Elfmeter, Bettfür ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte (22.).

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Auf einmal waren die Krostitzer im Spiel, erarbeiteten sich Chance um Chance. Zunächst scheiterte Bettfür nach Flanke von Maxime Rinaldoni per Kopf, dann konnte Max Theinert eine Bettfür-Eingabe nicht verwerten und schließlich scheiterten Sebastian Matner und Nico Müller gleich doppelt (32.). Kurz darauf prüfte Andreas Luck Gästekeeper Sebastian Neumann, der zur Ecke klärte. Die wiederum brachte Bettfür in Position, dessen Kopfball allerdings über den Kasten flog. Auch die Leipziger kamen vor der Pause noch zu einer guten Gelegenheit, schlossen aber zu schwach ab.

Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde der FSV erneut kalt erwischt. Wieder wurde Eckel nicht energisch genug angegangen und traf per Sonntagsschuss am Freitagabend zum 1:2 (49.). Die Hausherren gaben zwar nicht auf, warfen kämpferisch alles in die Waagschale, aber wirklich gefährlich wurden sie nicht mehr. Leipzig trat bissig und zweikampfstark auf und entschied die Partie eine Viertelstunde vor Schluss. Friedrich Malgut traf per Nachschuss. Bei Krostitz ging anschließend praktisch nichts mehr.

FSV Krostitz: Evers; Fröhlich, Göldner, Quasdorf, Rinaldoni, Böttger, Luck, Müller (64. Köckeritz), Theinert, Matner (76. Gerlach), Bettfür.

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