18. August 2019 / 22:52 Uhr

FSV Kühlungsborn bejubelt ersten Ligaerfolg

FSV Kühlungsborn bejubelt ersten Ligaerfolg

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Lukas Werner im Duell gegen den Warnemünder Torschützen Patrick Apitz (r.).
Lukas Werner im Duell gegen den Warnemünder Torschützen Patrick Apitz (r.). © Johannes Weber
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Die Kühlungsborner bezwingen den SV Warnemünde mit 3:1. SVW-Trainer Eckerhard Pasch kritisiert Spielweise der Hausherren.

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Kühlungsborn. Die Erleichterung über den ersten Saisonsieg in der Fußball-Verbandsliga war René Schultz anzumerken. Der Trainer des FSV Kühlungsborn atmete nach dem 3:1 (2:0)-Heimsieg über den SV Warnemünde einmal tief durch. „Wenn man die Ergebnisse in der Liga sieht, war das sehr wichtig, gleich am zweiten Spieltag den Erfolg einzufahren“, sagte der 37-Jährige.

Nach der 0:4-Niederlage vor zwei Wochen im Auftaktspiel beim Malchower SV waren die Gastgeber zunächst bemüht, defensiv sicher zu stehen. SVW-Trainer Eckerhard Pasch schimpfte über die Spielweise der Gastgeber: „Dass man mit so einer Leistung, Punkte in der Verbandsliga gewinnt, ist mir neu. Den Kühlungsbornern muss man zugutehalten, dass sie ihre wenigen Chancen effektiv genutzt haben.“

Bilder aus der Verbandsliga: FSV Kühlungsborn - SV Warnemünde

Der FSV Kühlungsborn beim Mannschaftskreis. Zur Galerie
Der FSV Kühlungsborn beim Mannschaftskreis. ©
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In einer umkämpften Partie leitete FSV-Kicker Max Krötsching mit einem genialen Moment die Kühlungsborner Führung ein. Einen Abschlag von Torhüter Benjamin Heskamp verlängerte er mit der Hacke zum startenden Leon Höhndorf. Der Stürmer hatte keine Probleme, seinen ersten Ligatreffer zu markieren. Durch ein Strafstoßtor von Tom Wilke erhöhten die Blau-Weißen kurz vor der Pause noch auf 2:0.

„Die erste Hälfte hat mit richtig gut gefallen. Wir wussten um die offensive Spielweise des Gegners, und dass wir dadurch nicht so viel Ballbesitz brauchen“, analysierte Schultz, dessen Elf im zweiten Abschnitt viel Defensivarbeit verrichten musste. In einer Druckphase der Gäste gelang dem FSV das 3:0. Alexander Fogel schloss einen Konter durch einen gefühlvollen Heber ab. Mehr als der postwendende Anschlusstreffer von Patrick Apitz gelang dem SVW nicht mehr. „Die letzten 30 Minuten von uns waren nicht gut. Durch ein Verständigungsproblem schenken wir das Gegentor her. Danach wurde es noch ein bisschen unruhig“, so Schultz.

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Sein Gegenüber Eckerhard Pasch haderte hingegn mit der Chancenverwertung. „Wir haben Kühlungsborn in der zweiten Hälfte an die Wand gespielt. Es ist jetzt schon das zweite Mal, dass wir aufgrund zu vieler vergebener Möglichkeiten, nichts Zählbares mitnehmen. Das müssen wir schleunigst abstellen", kommentierte der 61-Jährige, der noch zur Schiedsrichter-Leistung deutliche Kritik äußerte: Der Schiri muss Anfang der zweiten Halbzeit eine Rote Karte gegen Max Krötsching geben, der sich zu einer Tätlichkeit gegen unseren Paul Kuchel hinreißen lassen hat. Der Unparteiische war dem Derby nicht gewachsen."

Kurios: Nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung musste der bereits vorverwarnte Johannes Niemann das Feld wieder verlassen. Er sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Unterdessen verlebte Warnemündes Lucas Leutert eine unauffällige Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte er eine gute Möglichkeit. Coach Eckerhard Pasch wechselte den 25-Jährigen in der Halbzeit aus.

Für die Warnemünder geht es schon am kommenden Mittwoch (20 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Malchower SV weiter. Der FSV Kühlungsborn wird am Sonnabend bei der SG Aufbau Boizenburg zu Gast sein.

FSV Kühlungsborn: Heskamp – Hagedorn, Bohm, Müller, I. Schultz (71. Niemann) – Werner (82. Krebs), Wilke, Krötsching – Penzenstadler (63. Koopmann), Höhndorf. Fogel.
SV Warnemünde: Becksmann – Kuchel (67. Peters), Hojenski, Schröder – Apitz, Koop – Schäfer (46. Stein), Ahrens, Scheller – Benduhn, Leutert (46. Telemann).
Tore: 1:0 Höhndorf (21.), 2:0 Wilke (44./Strafstoß), 3:0 Fogel (70.), 3:1 Apitz (71.).
Gelb-Rot: Niemann (81./FSV/wiederholtes Foulspiel).
Schiedsrichter: Dominic Koch.
Zuschauer: 178.

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