14. April 2019 / 19:55 Uhr

FSV Kühlungsborn: Coach René Schultz gibt Zusage für zwei weitere Jahre

FSV Kühlungsborn: Coach René Schultz gibt Zusage für zwei weitere Jahre

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
FSV-Trainer René Schultz.
René Schultz bleibt dem FSV als Trainer der Verbandsliga-Mannschaft erhalten. Co-Trainer Silvio Schulz (l.) unterstützt ihn weiterhin. © Johannes Weber
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Vor der 0:2-Heimniederlage gegen den Grimmener SV verkündete der 37-Jährige, sein Engagement fortzusetzen. Seine Elf konnte auch im siebten Spiel nacheinander nicht gewinnen.

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Die beste Nachricht am Sonntag gab es für den FSV Kühlungsborn bereits am Vormittag. Beim gemeinsamen Mannschafts-Frühstück vor der 0:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den Grimmener SV verkündete Trainer René Schultz, dass er das Fußball-Verbandsligateam des FSV auch in den kommenden zwei Jahren trainieren wird. „Mir macht die Arbeit mit der Truppe viel Spaß. Ich habe die Aufgabe vor knapp einem Jahr vor allem angetreten, um junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einzubauen“, sagte der 37-Jährige.

Negativserie des FSV Kühlungsborn geht weiter

Die Verkündung seiner Zusage im Vorfeld sollte für die Kühlungsborner Kicker zugleich eine Initialzündung für die Partie gegen den Grimmener SV sein. Allerdings verpuffte der Effekt der positiven Nachricht schlagartig. Der FSV enttäuschte auf eigenem Kunstrasen gegen die Trebelstädter und unterlag mit 0:2. Während es für den GSV der erste Sieg in diesem Jahr war, vergrößerte sich die Sieglosserie des Aufsteigers auf mittlerweile sieben Spiele.

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„Wir laden den Gegner zu beiden Gegentoren ein. Im ersten Durchgang hatten wir keinen Zugriff in den Zweikämpfen“, haderte Schultz. Seine Elf fand erst zum Ende der ersten Hälfte ein wenig besser in die Partie, ohne offensiv gefährlich zu werden.

René Schultz will weiter auf eigenen Nachwuchs setzen

Im zweiten Abschnitt hatten die Kühlungsborner mehr Ballbesitz. Wirklich zwingend wurde der zu ideenlos agierende FSV allerdings nicht. „Mit der Leistung hätten wir nicht mal ein Remis verdient gehabt“, fand Schultz deutliche Worte.

Er brachte mit Janne Prüter bereits vor dem Seitenwechsel einen Akteur, der aus der eigenen U 19 stammt. Den Weg, dem FSV-Nachwuchs eine Chance zu geben, will Schultz auch weiter verfolgen. „Nur mit jungen Leuten wird es allerdings nicht gehen. Ich möchte, dass einige Spieler aus unserem Kader, die schon ein wenig erfahrener sind, mehr Verantwortung übernehmen“, fordert Schultz für die Zukunft.

Seiner Mannschaft kommt es wohl nicht ungelegen, am kommenden Osterwochenende spielfrei zu haben. Die nächste Partie steigt für die Kühlungsborner am 27. April beim FSV Einheit Ueckermünde. Vielleicht kann der FSV ja dann den Bock umstoßen und seine Negativserie beenden.

FSV Kühlungsborn: Giese – Bartsch (66. Fiedler), Claser, Müller, Sibrins (77. Krebs) – Werner (39. Prüter), Wilke, Krötsching – Leutert, Franke, Fogel.
Tore: 0:1 Rambow (17.), 0:2 Arend (33.).
Schiedsrichter: Niclas Rose (Neukloster).
Zuschauer: 135.

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