29. Juni 2021 / 17:23 Uhr

FSV Kühlungsborn peilt einstelligen Tabellenplatz an

FSV Kühlungsborn peilt einstelligen Tabellenplatz an

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Leon Höhndorf für den FSV Kühlungsborn am Ball.
Leon Höhndorf für den FSV Kühlungsborn am Ball. © Johannes Weber
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Die Kicker aus dem Ostseebad werden am Donnerstag mit dem Training loslegen. In der Verbandsliga wollen die Kühlungsborner wieder eine ordentliche Rolle spielen.

Ab Donnerstag rollt offiziell wieder der Ball beim FSV Kühlungsborn. Der Fußball-Verbandsligist wird mit der Vorbereitung auf die neue Saison beginnen. Coach René Schultz betont jedoch, dass er seine Schützlinge behutsam an das gewohnte Trainingspensum heranführen will. "Wir fangen quasi bei Null an. Wichtig wird sein, dass wir nach der langen Zeit wieder zurechtfinden."

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Wie alle Aktiven im Amateurbereich mussten auch die Kühlungsborner fast ein Dreivierteljahr warten, bis Mannschaftstraining wieder möglich war. Im Winter und Frühjahr hielten sich die Akteure überwiegend mit individuellem Training fit.

Das sind die wichtigsten Transfers im kommenden Sommer in MV (Stand: 06. August 2021):

Justus Guth (zur TSG Neustrelitz), Matej Jazvic (zum MSV Pampow) und Stefan Voß (zum SFV Nossentiner-Hütte) sind nur einige von schon mehreren Transfers im MV-Amateurfußball. Zur Galerie
Justus Guth (zur TSG Neustrelitz), Matej Jazvic (zum MSV Pampow) und Stefan Voß (zum SFV Nossentiner-Hütte) sind nur einige von schon mehreren Transfers im MV-Amateurfußball. ©

Jetzt dürfen die Kicker aus dem Ostseebad wieder voll ran, aber es gibt einige Baustellen im Kader. Routinier Björn Plate hat den FSV nach nur einem Jahr wieder in Richtung Ligakonkurrent Malchower SV verlassen. Zudem wird Verteidiger Maximilian Marquardt mit dem Fußball vorerst kürzertreten. Er fängt im September bei der Bereitschaftspolizei an und will vorerst auf den Job konzentrieren.

Den gleichen Beruf übt Leon Höhndorf aus. Der Angreifer ist ein weiterer Abgang der Kühlungsborner. Nach zwei Jahren und 26 Pflichtspielen (13 Tore) im blau-weißen Dress hat es ihn zum Ligarivalen FC Anker Wismar gezogen. Dort kam er am vergangenen Sonnabend schon im Test gegen Zweitliga-Aufsteiger FC Hansa Rostock (0:3) zum Einsatz. "Leon konnte aufgrund seiner Arbeit im zweiten Jahr leider nicht so oft beim Training sein", sagt René Schultz und erklärt, dass sich an der Konstellation für die Zukunft vorerst nichts geändert hätte.

Weitere Spieler, die voraussichtlich für bestimmte Zeit nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, sind Offensivspieler Alexander Fogel und Abwehrakteur Max Körting. Bei beiden hat es berufliche Gründe.

Bereits bekannt ist, dass die Kühlungsborner mit Defensivkicker Tom Dornick und Torhüter Gregor Haseloff ein Duo von Anker Wismar geholt haben. An einem weiteren Neuzugang arbeitet René Schultz. Einen Namen wollte er noch nicht verraten.


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Geäußert hat sich der Trainer zum Saisonziel des FSV. "Wir wollen wieder auf einem einstelligen Tabellenplatz landen", formuliert der 39-Jährige. Das Unterfangen wird aufgrund des gestiegenen Niveaus der Verbandsliga und den drei starken Aufsteigern (Bentwisch, Dynamo Schwerin und Siedenbollentin) eine große Herausforderung für die Kühlungsborner werden.

Um zum Start in die Saison gut in Schuss zu sein, werden die FSV-Kicker sechs Testspiele absolvieren. Gleich die ersten beiden Vorbereitungspartien haben es in sich. Mit dem MSV Pampow (11. Juli) und FC Hansa Rostock (14. Juli) werden innerhalb von vier Tagen zwei Oberligisten in Kühlungsborn gastieren.

Die komplette Sommerfahrplan des FSV Kühlungsborn:
So., 11. Juli (14 Uhr): MSV Pampow (H)
Mi., 14. Juli (19.30 Uhr): FC Hansa Rostock II (H)
Sa., 17. Juli (14 Uhr): SV Hafen Rostock (A)
Di., 20. Juli (19 Uhr): TSV Graal-Müritz (A)
Fr., 23. Juli (19 Uhr) Doberaner FC (H)
So., 1. August (14 Uhr): SV Blau-Weiß Baabe (H)