14. Dezember 2019 / 18:42 Uhr

FSV Luckenwalde siegt im letzten Spiel vor der Winterpause

FSV Luckenwalde siegt im letzten Spiel vor der Winterpause

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Torjäger Frank Rohde erzielte erneut einen Treffer für den FSV Luckenwalde. 
Torjäger Frank Rohde erzielte erneut einen Treffer für den FSV Luckenwalde.  © Frank Nessler/Archivbild
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NOFV-Oberliga Süd: Spitzenreiter siegt bei Wacker Nordhausen II souverän mit 2:0 im letzten Spiel vor der Winterpause. 

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Nasskalter Wind pfiff über den Kunstrasen, auf dem Nebenplatz des Alfred-Kunze-Sportparkes herrschten keine Wohlfühlbedingungen: Fred Krüger hatte die weite, mehr als 200 Kilometer lange Anreise nach Nordthüringen trotzdem nicht bereut. „Ich bin sehr froh, dass ich hergekommen bin“, sagte der Pressesprecher des FSV Luckenwalde, „es war eine richtig gute und couragierte Leistung unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit und auch im zweiten Durchgang hat sich das Team souverän präsentiert.“

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Am Ende passte nicht nur der optische Eindruck, sondern stimmte auch die Bilanz: Spitzenreiter FSV hatte die Partie in der NOFV-Oberliga Süd beim insolvenzgeschüttelten SV Wacker Nordhausen II mit 2:0 (2:0) gewonnen und ist nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfB Krieschow am vergangenen Wochenende rechtzeitig vor dem Start der Winter- und Weihnachtspause wieder in die Erfolgsspur zurück gekehrt. Der FSV (38 Zähler) geht mit einem Polster auf die Verfolger FC Carl Zeiss Jena II (35) sowie FC International Leipzig und FC Einheit Rudolstadt (jeweils 29) in die Rückserie.

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Nach dem ersten Durchgang vor 104 Zuschauern hatte die Luckenwalder Vertretung durch einen Freistoßtreffer von Frank Rohde (aus 18 Metern Entfernung über die Mauer) und einen Distanzschuss Daniel Beckers (19.) mit 2:0 geführt. „Mit dieser Führung im Rücken wurde die Truppe gegen eine robuste Nordhäuser Elf immer selbstbewusster“, berichtet Fred Krüger. Auch FSV-Trainer Jan Kistenmacher war nach dem Abpfiff „erleichtert und sehr froh“. Der Sieg passte auch wunderbar zur Abendplanung beim FSV – nach dem Spiel stand die Weihnachtsfeier auf dem Programm: „Normalerweise haben wir die Spiele vor dieser Feier immer vergeigt, jetzt haben wir den Bock mal umgestoßen“, freute sich Fred Krüger.