16. Oktober 2018 / 13:04 Uhr

FSV Meuselwitz deklassiert Hohndorf

FSV Meuselwitz deklassiert Hohndorf

R. Weber
Leipziger Volkszeitung
Robin Götze vom FSV Meuselwitz (rechts) und seine Mannschaftskollegen dominieren beim 6:0-Erfolg gegen Hohndorf deutlich. 
Robin Götze vom FSV Meuselwitz (rechts) und seine Mannschaftskollegen dominieren beim 6:0-Erfolg gegen Hohndorf deutlich.  © Jens Paul Taubert
Anzeige

Fußball-Kreisoberliga: FC Altenburg muss sich trotz dreier Tore in Gera geschlagen geben

FSV GößnitzSV Lumpzig 1:1 (0:0)

Im Kreisduell machte zuerst Gößnitz das Spiel, traf aber nicht. „Wir haben vergessen, aus unseren Möglichkeiten Tore zu machen“, bemängelte Trainer Andersch. So wurde ein Elfmeter verschossen und bei einer Großchance knallte Matzander den Ball über das Tor. Nach der Pause war es ein offenes Spiel. Dann startete Lumpzig einen gelungenen Spielzug und kam zum Abschluss. Die starke Vorbereitung von Barylla nutzte Geenen zur Führung (78.). Nun warf Gößnitz alles in die Offensive und wurde noch belohnt. Nach einer Eingabe und einem Rückpass traf Matzander zum Ausgleich in der Schlussminute und rettete so das Remis.

FSV MeuselwitzSG Hohndorfer SV 6:0 (3:0)

Der Gastgeber deklassierte das chancenlose Schlusslicht. Von Beginn an agierte der FSV überlegen, ließ Hohndorf nicht ins Spiel kommen. Bis kurz vor die Pause noch ohne Belohnung für die Dominanz, traf Meuselwitz dreifach innerhalb von drei Minuten. Butowski und Götze legten zum 2:0 vor (38., 40.). Nur eine Minute später erhöhte wieder Butowski zum 3:0-Pausenstand. Die Gäste waren in der Abwehr gebunden, mussten auch nach dem Wechsel weiter Abwehrarbeit leisten. Mitte der zweiten Halbzeit gelang Höhmann das 4:0 (65.). Der FSV blieb auf dem Vormarsch, traf durch Haubenreißer zum 5:0 (72.). Das halbe Dutzend war wieder ein Produkt von Höhmann (73.). Damit präsentierte sich der FSV als Aufsteiger eindrucksvoll seinen Fans.

TSV RüdersdorfSV Ehrenhain II 0:3 (0:2)

Beim Aufsteiger gab der Gast eindeutig den Ton an, war spielerisch und kämpferisch überlegen. Rüdersdorf agierte vornehmlich mit langen Bällen, was kein gutes Rezept war und Ehrenhain nicht in Gefahr brachte. Mit einem Distanzschuss erzielte Clasen die Gäste-Führung (10.). Rüdersdorf blieb in der Abwehr gebunden. Das 0:2 durch Löbel entsprang einer gelungenen Kombination über mehrere Stationen (24.). Ehrenhain blieb auch nach der Pause dominant und kontrollierte das Spiel. Mit dem 0:3 von Krosse war das Spiel klar entschieden. Drei wichtige Punkte für die Ehrenhainer Reserve.

Anzeige

SV Bad KöstritzSV Schmölln 5:2 (2:1)

Ein überraschender Heimsieg der Köstritzer gegen den Favoriten und Tabellenzweiten, der diesmal nicht zu seinem gewohnten Spiel fand. Der Gastgeber agierte erstaunlich stark und drückte der Partie seinen Stempel auf. Den ersten Treffer erzielte Gröst, brachte Köstritz verdient in Führung (20.). Konsequent nutzte dann Schmölln eine Chance, glich durch Lorenz aus (29.). Kurz darauf schoss Bonde Köstritz zur Pausenführung. In der zweiten Halbzeit zeigte Schmölln Abwehrschwächen, die Köstritz eiskalt nutzte. Nawrodt legte zum 3:1 nach (49.). Schroth stellte mit dem 4:1 die Weichen auf Heimsieg (60.). Die Gastgeber zeigten nun auch guten Kombinationsfußball. Schmölln versuchte viel, aber wenig klappte an diesem Tag. Kurz vor Schluss erhöhte Nachtigall auf 5:1 (89.). In der Schlussminute konnte Lorenz verkürzen.

SG Gera/PfortenSV Rositz 1:6 (0:3).

In Gera ließ Rositz nichts anbrennen, diktierte das Spiel sofort. Die Rositzer zeigten sich in starker spielerischer Verfassung, drückten das auch in guten Kombinationen aus, die meist zu Toren führten. Nach 14 Minuten legte Frenzel zum 0:1 vor. Rositz ließ Gera keine Luft, erhöhte durch Nierlein auf 0:2 (35.). Den Pausenstand markierte Vogt mit dem 0:3 (42.). Sofort nach dem Wechsel nahm Rositz wieder Fahrt auf, drängte in die Offensive, Baudach traf zum 0:4 (51.). Rositz kontrollierte weiter das Spiel. In der Schlussphase schlug Torjäger Reichel noch mit zwei Treffern zu (80.,84.). Pforten kam nur sporadisch nach vorn und erzielte durch Schroth letztlich noch den Ehrentreffer.

Wismut Gera IIFC Altenburg 4:3 (1:0).

Vor der Rekordkulisse von 290 Zuschauern haben sich die Kontrahenten ein turbulentes und torreiches Spiel geliefert. Am Ende hatte Wismut glücklich die Nase vorn. Bis zur Pause war es eine ausgewogene Partie. Mit einem Elfmeter brachte Hartmann Wismut in Führung (42.). Nach dem Wechsel legte Dos Santos nach zum 2:0 (53.). Dann traf wieder Hartmann zum 3:0, die Partie schien gelaufen. Aber der FC setzte nach, kam durch Meier zum 3:1 (73.). Nur zwei Minuten später gelang Schuster der Anschlusstreffer. Nach 82 Minuten dezimierte sich Wismut durch eine gelb-rote Karte. Der FC setzte auf Angriff, kam durch Schacke zum Ausgleich (82.). Mit einem Elfmeter brachte Hofmann in der Schlussminute noch den Siegtreffer für Wismut zustande.