11. August 2019 / 17:20 Uhr

FSV Optik Rathenow kommt souverän weiter

FSV Optik Rathenow kommt souverän weiter

Detlev Nießner
Märkische Allgemeine Zeitung
Jerome Leroy
Optik-Kapitän Jerome Leroy (r.) war in Buckow/Waldsieversdorf zweimal erfolgreich. © Nico Roesenberger
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AOK-Landespokal:  Rathenow siegt beim FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf. Dennoch zeigt sich Optik-Trainer Ingo Kahlisch nicht 100-prozentig zufrieden.

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Eine kleine, aber feine, topgepflegte Anlage fanden die Rathenower in Waldsieversdorf vor. Auf dem sehr guten Rasenplatz hatte sich Concordia, mit dem Ex-Rathenower Alexander Wuthe in der Startformation, eine angesichts der drei Ligen Unterschied einleuchtende Taktik überlegt. Zehn Mann am eigenen Strafraum und dann lange Bälle auf den an der Mittellinie lauernden Jonas Ehm.

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Torwarttrainer Heiko Zimmermann vom SV Waßmannsdorf zeigt es an: 17 Mal musste er im Pokalmatch gegen den Süd-Oberligisten VfB Krieschow hinter sich greifen.  Zur Galerie
Torwarttrainer Heiko Zimmermann vom SV Waßmannsdorf zeigt es an: 17 Mal musste er im Pokalmatch gegen den Süd-Oberligisten VfB Krieschow hinter sich greifen.  ©
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Der zog nach 60 Sekunden einmal aus gut 25 Metern ab, kein Problem für Direnc Güven. Ansonsten war der FSV im Vorwärtsgang, aber nicht immer mit dem nötigen Tempo. So hielt das Abwehrbollwerk der Ostbrandenburger bis zur 38. Minute. Entweder zielte Optik nicht genau (Leon Hellwig, Süleyman Kapan), Torwart Julius Meinhold klärte (Emre Turan, Süleyman Kapan) oder der Pfosten stand im Weg (Jerome Leroy). Kurz vor der Pause reagierte Kapan dann nach einer Vorteilsauslegung am schnellsten und überlupfte den etwas zu weit vorn stehenden Buckower Keeper zum 1:0. Und als wenig später Jerome Leroy eine nur unzulänglich abgewehrte Ecke direkt ins Eck schoss, war die Partie im Prinzip durch.

Gastgeber erzielen den Anschlusstreffer

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel so vor sich hin, zwischendurch gab es aber immer wieder klare Möglichkeiten zu erhöhen. Die Chancenverwertung war sicher das größte Manko des FSV Optik an diesem Tag. Unfassbar, wie Benjamin Wilcke nach 66 Minuten, wunderbar freigespielt, wenige Meter vor dem Tor nach links aus dem Strafraum heraus passte, statt einfach selbst den Abschluss zu suchen. Eventuell darf man es bei ihm noch unter „erstes Pflichtspiel nach längerer Verletzungspause“ verbuchen.

Mit zunehmender Spielzeit wurde es hektisch und hässlich auf dem Platz. Schiedsrichter Matthias Alm wollte laufen lassen. Die Aktiven dankten es ihm nicht. So waren die sechs Verwarnungen, die es in der letzten halben Stunde gab, eher noch zu wenig. Fußball gespielt wurde auch noch. Caner Özcin und Leon Hellwig vergaben jeweils nach guter Vorarbeit von Nicola Jürgens, die endgültige Entscheidung. Apropos Entscheidung: Eine falsche traf Rathenows Defensive fünf Minuten vor Schluss mit einer völlig verkorksten Kopfballrückgabe.

Ingo Kahlisch kassiert die gelbe Karte

Direnc Güven konnte sogar noch abwehren, war gegen den Nachschuss von Jonas Ehm aber machtlos. Der Ausgleich lag nach diesem 1:2 aber nicht wirklich in der Luft. Im Gegenteil, auf der anderen Seite wechselte der eingewechselte Max Nürbchen mal kurz die Sportart. In Freistilringermanier hinderte er Nico Jürgens am Schuss. Das auch noch im Strafraum, also Strafstoß. Jerome Leroy verwandelte zum 1:3-Endstand.

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Ingo Kahlisch, der nach einem nicht geahndeten Foul zu heftig reklamierte und seine erste Gelbe Karte erhielt, fasste sich kurz: „Wir sind weiter, das ist das wichtigste. Mit der Chancenverwertung war ich natürlich überhaupt nicht zufrieden.“

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