03. Februar 2019 / 12:04 Uhr

FSV Optik Rathenow schläft in zwei Szenen entscheidend (mit Galerie)

FSV Optik Rathenow schläft in zwei Szenen entscheidend (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Oscar Ortiz
Oscar Ortiz (M.) war in einer schwachen Rathenower Mannschaft noch einer der aktivsten Akteure. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Rathenower unterliegen dem 1. FC Lok Stendal mit 0:2.

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Eigentlich wollten die Regionalliga-Kicker des FSV Optik Rathenow am Samstag in die Rückrunde starten, doch das Spiel beim FC Oberlausitz Neugersdorf wurde bereits frühzeitig abgesagt, so dass die Kahlisch-Truppe die Chance nutzte, um zu testen. Gegen den Oberligisten 1. FC Lok Stendal mussten sich die Rathenower auf eigenem Geläuf mit 0:2 geschlagen geben.

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Schon während des Spiels hatte Optik-Trainer Ingo Kahlisch mit der Leistung seines Teams gehadert. „So schwach habe ich uns schon lange nicht mehr gesehen.“ Denn seine Mannschaft hatte bereits nach 27 Sekunden hinten gelegen. Martin Krüger hatte eine Unachtsamkeit in der Rathenower Hintermannschaft genutzt. Optik wirkte auch im weiteren Verlauf schläfrig. Immer wieder lief man sich in der sicher agierenden Stendaler Verteidigung, in der auch der Ex-Rathenower Patrick Baudis zu überzeugen wusste, fest. Lediglich Jerome Leroy konnte mit seinem Freistoß, den Lukas Kycek aber hielt, für Gefahr sorgen.

Nach der Pause wurde Rathenow offensiver, die ganz großen Chancen blieben aber zunächst aus. „Wir haben körperlich gar nicht richtig dagegen gehalten. Das war über weite Strecken zu wenig“, monierte Ingo Kahlisch. Allerdings muss man seinem Team zu Gute halten, dass nach den intensiven Einheiten im Trainingslager auch am Samstagvormittag noch eine intensive Einheit anstand.

Optik hat Chancen, nutzt diese aber nicht

Und dennoch hätte Optik ausgleichen können, wenn nicht sogar müssen. Nach einem Freistoß kam Caner Özcin zum Kopfball, diesen konnte ein Stendaler aber von der Linie schlagen. Kurze Zeit später war es Robin Techie-Menson, der eine flache Eingabe nicht über die Linie drücken konnte. Optik blieb aber nun offensiver. Wieder war es Caner Özcin, der zum Ausgleich hätte treffen können. Bei einem Ausflug von Kycek konnten der Rathenower Stürmer diesem den Ball abnehmen, agierte dann aber etwas zu überhastet. Sein Schuss verfehlte das Stendaler Tor aber deutlich.

Der Regionalligist zeigte über weite Strecken einen schwachen Auftritt.

Optik (in rot) nahm über 90 Minuten die Zweikämpfe nicht richtig an. Zur Galerie
Optik (in rot) nahm über 90 Minuten die Zweikämpfe nicht richtig an. © Christoph Laak
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Und wie das Spiel begonnen hatte, so sollte es auch enden. Mit einem Tor für die Gäste aus Stendal. Denn nach einem Ballverlust in der Rathenower Hintermannschaft spielten es die giftigen Gäste gut zu Ende und Niclas Buschke konnte überlegt zum 0:2 einschieben. Direkt danach pfiff Schiedsrichter Tobias Starost die Partie auch ab. „In den letzten Tagen habe ich die Jungs oft gelobt. Sie haben im Trainingslager ordentlich gearbeitet. Man sieht aber, dass das auch nicht immer gut ist. Ansonsten war es ein Test, den man nicht überbewerten sollte“, so Ingo Kahlisch.

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