25. September 2019 / 08:30 Uhr

FSV Oschatz feiert Kantersieg über Wermsdorf/Luppa

FSV Oschatz feiert Kantersieg über Wermsdorf/Luppa

Dominik Ferl
SPORTBUZZER-Nutzer
Demba Mbye, Oschatzer Torschütze zum 4:0, zieht ab. Rechts Sven Franke. USER-BEITRAG
Demba Mbye, Oschatzer Torschütze zum 4:0, zieht ab. Rechts Sven Franke. © André Kamm
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Kreisliga Nordsachsen: Das Steffen-Wiesner-Team aus Oschatz kann das Kellerkind SpG Wermsdorf II/Luppa mit 7:0 Toren klar bezwingen.

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Nordsachsen. Schützenfest gegen das Kellerkind: Der FSV Oschatz wurde in der Kreisliga Nordsachsen gegen die Spielgemeinschaft Wermsdorf II/Luppa seiner Favoritenrolle gerecht und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 7:0 (4:0).

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Die Rollen der beiden Mannschaften waren bereits vor dem Anpfiff klar verteilt: Die Oschatzer Männermannschaft wollte ihren dritten Heimsieg in Folge einfahren und in der Tabelle weiter oben dranbleiben. Wermsdorf II/Luppa wollte überhaupt mal wieder punkten – den letzten Erfolg gab es schließlich am 18. August beim Saison-Auftakt gegen Löbnitz (5:0).

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Die Gastgeber legten gleich richtig los und gingen nach nicht einmal zwei Minuten in Führung. Mit einem schönen Spielzug überraschten sie die Defensive der Gäste. Peter Gärtner ließ Torwart Robyn Staude keine Chance und besorgte das 1:0.

Kaum Offensiv-Akzente der Gäste

In der Folge behielt Oschatz die Oberhand und ließ im gesamten Spielverlauf nur minimale Chancen der Gäste zu. Vor allem in der Anfangsphase der Begegnung hatte Wermsdorf II/Luppa überhaupt noch die Möglichkeit, offensiv Akzente zu setzen, was aber nicht gelang.

Die Gastgeber sorgten gegen die überforderte Deckung der Spielgemeinschaft schnell für klare Verhältnisse: Johannes Runge (14.), erneut Gärtner (17.) und Demba Mbye (23.) trafen zur 4:0-Führung, die bis zur Pause Bestand hatte.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Der FSV war deutlich überlegen und nutzte diesmal auch seine Chancen: Zweimal Ben Queißer (51., 64.) und Peter Gärtner (75.) mit seinem dritten Tor des Tages stellten den Endstand her.

Wiesner: „Wir haben dominiert“

Trainer Steffen Wiesner konnte nach dem ungefährdeten Erfolg mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein: „Wir haben den Gegner von der ersten bis zur letzten Minute dominiert, haben sofort Klarheit geschaffen und dafür gesorgt, dass nichts anbrennt.“

Das Oschatzer Team kann mittlerweile die drittbeste Offensive der Liga vorweisen. Wiesner lobte denn auch die Abschlüsse am vergangenen Samstag. „Auch wenn der Sieg noch höher hätte ausfallen können, bin ich zufrieden. Wir haben hoch gepresst, auf die Fehler gewartet und dann auch wirklich eiskalt zugeschlagen“, sagte Wiesner, der vom SV Spröda, dem Kontrahten am kommenden Sonntag, mehr Gegenwehr erwartet. „In Spröda erwartet uns ein heißer Tanz, bei dem wir einen klaren Kopf bewahren müssen“, weiß Wiesner und hat dabei die aktuelle Position der Sprödaer im Hinterkopf.

Der SVS steht mit zwölf Punkten aus fünf Spielen auf dem zweiten Platz der Kreisliga. Oschatz verbucht momentan als Fünfter neun Punkte auf der Habenseite und könnte mit einem Auswärtssieg nicht nur mit Spröda gleichziehen, sondern auch die ersten Saisonpunkte in der Fremde holen.

FSV Oschatz: Ferl, Zimmer, Reichert, Mandel, Födisch, Siegel, Röhner (45. Toska), Queißer, Gärtner, Mbye (62. Frenkel), Runge
SpG Wermsdorf II/Luppa: Staude, Franke, Niemann, Wolf, Rademacher, Schneider (78. Kühn), Johst (45. Plakinger), Lewick (45. Baumann), Köppe, Wahrig, Körner
Tore: 1:0 Gärtner (2.), 2:0 Runge (14.), 3:0 Gärtner (17.), 4:0 Mbye (23.), 5:0 und 6:0 Queißer (51. und 64.), 7:0 Gärtner (75.)
Schiedsrichter: Alfred Hönemann
Zuschauer: 43