12. Mai 2019 / 16:05 Uhr

FSV-Trainer Jan Kähne: „Hätten das Ergebnis klarer gestalten können"

FSV-Trainer Jan Kähne: „Hätten das Ergebnis klarer gestalten können"

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Babelsberger (grün) hatten viele gute Szenen in der Offensive.
Die Babelsberger (grün) hatten viele gute Szenen in der Offensive. © Marius Böttcher / Archivbild
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Landesliga Nord: FSV Babelsberg 74 am Stern mit Torfestival gegen den SV Zehdenick.

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Babelsberg 74 - SV Zehdenick 5:4 (2:0). Tore: 1:0 Tom Jakobczyk (20.), 2:0 Stephan Zenthöfer (37.), 3:0 Tom Jakobczyk (51.) 3:1 Philipp Woiton (62.), 4:1 Victor Lochmann (67.), 4:2 Christian Voß (78.), 5:2 Robin Pfeifer (79.), 5:3 John Lormis (80.), 5:4 Patrick Breyer (85.). RK: Sebastian Hauck (86.). Zuschauer: 58

Beide Mannschaften wiesen in dem verrückten Spiel am Stern, 74 musste wegen der Baumaßnahmen in die Newton-Straße ausweichen, nach, dass sie offensiv stark und defensiv weniger stabil sind. Davon zeugen die von beiden Teams bisher erzielten 51 Tore, aber eben auch die 50 beziehungsweise 55 Gegentore. Zum ersten Torabschluss kam Adrian Wittur in der zehnten Minute. Sieben Minuten später der erste Riese für die 74er. Nach einer Ecke von Dennis Zenthöfer kam Oliver Seidel am langen Pfosten per Kopf zum Abschluss. Zehdenick klärte kurz vor der Linie.

FSV schießt sich mit 3:0 in Front

In der 20. Minute die verdiente Führung für den Gastgeber. Ein Pass von Patrick Tietz in die Schnittstelle der Abwehr erreichte Tom Jakobczyk, der cool blieb und den Ball zum 1:0 in das linke Eck schob. Dem 2:0 in der 37. Minute ging eine Großchance von Victor Lochmann, dessen Schuss Leo Wegener im Gehäuse der Gäste prallen lassen musste, voraus. Den Abpraller netzte Stephan Zenthöfer volley von der Strafraumgrenze ein. Mit dem 3:0 in der 51. Minute, wiederum setzte Tietz Jakobczyk, der den Torwart umkurvte und ins leere Tor traf, ein, schien das Spiel entschieden zu sein.

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Auch nach dem Anschlusstreffer durch Philipp Woiton, der einen Freistoß direkt verwandelte, ließ die Antwort des Kähne-Teams nicht lange auf sich warten. Victor Lochmann erhöhte nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr aus ca. 20 Metern zum 4:1. Nachdem Woiton mit einem weiteren Freistoß den Pfosten getroffen hatte, begann die verrückte Schlussphase ohne den Trainer der Gäste, der in der 76. Minute die Rote Karte sah. Zunächst verkürzte Christian Voß, der Mannschaftskapitän der Gäste, in der 78. Minute auf 4:2.

Babelsberger Sehnsucht nach den Abpfiff

Im Gegenstoß spielten Tietz und Jakobczyk Robin Pfeifer frei, der keine Mühe hatte zu vollenden. Wiederum eine Zeigerumdrehung später das 5:3 durch John Lormis. Als Patrick Breyer in der 85. Minute den erstmals wieder das Tor hütenden Arne Sommer das Spielgerät durch die Hostenträger schob, waren die Havelstädter wieder im Spiel. In den letzten Minuten, in denen es dann keine Höhepunkte mehr gab, sehnten die Babelsberger den Abpfiff von Schiedsrichter Marvin Theißig herbei.

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Die Fragen des 4. SPORTBUZZER-Kneipenquiz. ©
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„Wir hätten das Ergebnis nach einer guten ersten Halbzeit, in der wir schnökellos gespielt haben, klarer gestalten können. Ein insgesamt verdienter Sieg, gegen die Zehdenicker, gegen die wir zuvor noch nie gewonnen haben“, so 74-Coach Jan Kähne.

FSV Babelsberg 74: Sommer – K. Unger, Seidel, Krampitz, P. Unger – Lochmann, St. Zenthöfer, D. ZentHöfer, Tietz, Jakobczyk – Pfeifer.

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