05. Januar 2019 / 21:03 Uhr

FSV Wachow/Tremmen steigert sich bei Brandenburger Hallen-Highlight

FSV Wachow/Tremmen steigert sich bei Brandenburger Hallen-Highlight

Lennart Wunderlich
Märkische Allgemeine Zeitung
Torhüterin Monique Dullin hütete beim FSV Wachow/Tremmen am Freitagabend das Tor.
Torhüterin Monique Dullin hütete beim FSV Wachow/Tremmen am Freitagabend das Tor. © Marcus Alert
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Hallenfußball: Trotz des vorletzten Platzes beim 6. Frauen-Hallenfußball-Masters des FC Borussia Brandenburg zog der FSV Wachow/Tremmen ein positives Fazit nach dem Turnier.

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Als Underdog ist der FSV Wachow/Tremmen in das 6. Frauen-Hallenfußball-Masters des FC Borussia Brandenburg gegangen und konnte nach dem Turnierschluss trotz vier Niederlagen aus vier Partien zufrieden mit der eigenen Leistung sein. "Unser Ziel war es, uns im Vergleich zum letzten Jahr zu verbessern und in diesem Jahr ein Tor zu schießen", nahm Spielerin Katharina Brendel den vorletzten Platz bei dem Turnier am Freitagabend mit Humor und freute sich über die erreichten Vorgaben. Der Treffer gelang beim 1:3 im Spiel gegen die Gastgeberinnen vom FC Borussia Brandenburg. In Gruppe A hatte das Handball-Auswahl-Team des SV 63 Brandenburg-West ebenfalls alle Partien verloren und musste dabei die schlechtere Tordifferenz hinnehmen. Zudem waren die Erwartungen vor dem Turnier ohnehin nicht besonders groß im FSV-Lager: "Wir sind mit vielen jungen Spielerinnen angetreten, unter anderem einer 15-Jährigen. Für sie war es eine schöne Erfahrung", so Brendel.

Dennoch war das Turnier in Brandenburg auch in diesem Jahr für die Damen aus Wachow/Tremmen, die nun zum dritten Mal dabei waren, wieder ein Highlight: "Borussia Brandenburg gibt sich immer viel Mühe. Es ist eine schöne Kulisse, viele Zuschauer sind da. Das ist auf jeden Fall ein Turnier, auf das wir uns immer freuen." Dieses konnte schließlich der Berliner Regionalligist SFC Stern 1900 für sich entscheiden. In der K.o.-Phase besiegten die späteren Siegerinnen zunächst die Landesliga-Frauen des SV Babelsberg 03 mit 3:0, dann gewannen sie im Finale gegen das All-Star-Team des FC Borussia Brandenburg mit 3:0. Im Spiel um Platz 3 setzte sich die dritte Vertretung von Frauen-Bundesligist Turbine Potsdam im Potsdam-Duell mit 1:0 gegen Babelsberg durch.

Auf dem Rasen spielt die Frauen-Auswahl des FSV Wachow/Tremmen in der Kreisliga Oberhavel/Barnim hingegen voll mit. Bis zum Sommer hatte die Mannschaft der Trainer Karl Schmidt und Ronny Nandke noch in der Kreisliga-Staffel des Havellandes gespielt. Da diese aber mit lediglich fünf Mannschaften zu klein für die Wachower Ansprüche geworden war, erfolgte der Wechsel. "Es ist sehr schön, endlich wieder auf höherem Niveau zu spielen", freut sich Brendel. Nach zehn Hinrunden-Spieltagen liegt sie mit ihren Mannschaftskolleginnen derzeit auf dem fünften Tabellenrang - ein gutes Ergebnis. "Wir hatten vor Saisonbeginn drei Schwangerschaften sowie zwei Langzeitverletzte zu verzeichnen. Dafür haben wir eine gute Hinrunde gespielt, mit der wir zufrieden sein können." Das liege auch an den jüngeren Spielerinnen, die das Team in der neuen Liga wieder verstärken. "Vorher konnten sich einige Spielerinnen bei den wenigen Spielen in der alten Staffel nicht mehr motivieren, das ist jetzt anders." Dies wird sicherlich auch in der Rückrunde für gute Stimmung in dem Team aus Wachow/Tremmen sorgen.

Für den FSV Wachow/Tremmen spielten: Monique Dullin, Sandra Holtkamp, Annica Lange, Claudia Hamer, Nancy Usitzki, Katharina Brendel, Mary Lipinski, Luisa Hinz, Lea Kalbitz, Lea Flender.

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