16. März 2020 / 11:27 Uhr

Arbeitsrechtler: Kurzarbeit auch im Fußball möglich – Regional- und Drittligisten befassen sich

Arbeitsrechtler: Kurzarbeit auch im Fußball möglich – Regional- und Drittligisten befassen sich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Coronavirus verursacht unzählige Veranstaltungsabsagen - unter anderem auch von Fußballspielen.
Das Coronavirus verursacht unzählige Veranstaltungsabsagen - unter anderem auch von Fußballspielen. © imago/Noah Wedel/Laci Perenyi/McPHOTO/Montage RND
Anzeige

Um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus abzumildern, könnten Klubs aus der 3. Liga und den Regionalligen Kurzarbeit in Erwägung ziehen, erklärte der renommierte Arbeitsrechtler Johan-Michael Menke dem "Kicker".

Anzeige

Der renommierte Arbeitsrechtler Johan-Michael Menke hält angesichts der Coronakrise auch im deutschen Fußball Kurzarbeit für möglich. „Um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus abzumildern, könnte aus Klubsicht über die Möglichkeit von Kurzarbeit nachgedacht werden“, sagte Menke dem Kicker.

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Demnach hätten sich bereits "verschiedene Regionalligisten, die genau wie die Drittligisten ob der Ausfälle im Ticketing wesentlich härter betroffen sind, mit dem Thema Kurzarbeit befasst“, wie das Fachmagazin am Montag schreibt. Menke hatte vor zwei Jahren den FSV Mainz 05 im Rechtsstreit mit Ex-Torwart Heinz Müller über die Zulässigkeit von befristeten Arbeitsverträgen vertreten.

Der "Doppelpass" feiert 1000 Folgen: 15 große Momente, Sprüche und Anekdoten

Am Sonntag den 15. März 2020 feiert der <i>Doppelpass</i> seine tausendste Folge. Der <b>SPORT</b>BUZZER blickt zurück auf die größten Momente der Kult-Show. Zur Galerie
Am Sonntag den 15. März 2020 feiert der Doppelpass seine tausendste Folge. Der SPORTBUZZER blickt zurück auf die größten Momente der Kult-Show. ©

Saisonende bis zum 30. Juni - sonst drohen komplexe Fragen

Sollte in diesem Jahr die Saison nicht bis zum 30. Juni beendet werden können, wenn viele Spielerverträge auslaufen, drohen komplexe Fragen. „Bei einem späteren Saisonende müssten im Einklang mit den lizenzrechtlichen Vorgaben Sondervereinbarungen getroffen werden“, sagte Menke.