13. Juni 2022 / 19:40 Uhr

Pyrotechnik bei Aufstiegsfeiern: DFB bestraft Werder-Profi Niclas Füllkrug und Schalke-Duo

Pyrotechnik bei Aufstiegsfeiern: DFB bestraft Werder-Profi Niclas Füllkrug und Schalke-Duo

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niklas Füllkrug (l.) konnte der Pyrotechnik bei den Werder-Feierlichkeiten nicht widerstehen. Auch beim Schalker Jubel wurde gezündelt.
Niklas Füllkrug (l.) konnte der Pyrotechnik bei den Werder-Feierlichkeiten nicht widerstehen. Auch beim Schalker Jubel wurde gezündelt. © Getty Images/IMAGO/MIS (Montage)
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Die Feierlichkeiten zum jeweiligen Bundesliga-Aufstieg haben für Niclas Füllkrug von Werder Bremen sowie Darko Churlinov und Malick Thiaw von Schalke 04 ein Nachspiel. Die Profis wurden wegen des Abbrennens von Bengalischen Feuern vom DFB-Sportgericht zu Geldstrafen verurteilt.

Wegen des Abbrennens von Bengalischen Feuern bei den Aufstiegsfeiern müssen die Fußballprofis Niclas Füllkrug von Werder Bremen sowie Darko Churlinov und Malick Thiaw vom FC Schalke 04 Geldstrafen zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte das Trio zur Zahlung von jeweils 25.000 Euro, wie der DFB am Montag mitteilte.

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Füllkrug hatte nach dem 2:0-Sieg gegen Jahn Regensburg am 15. Mai inmitten von feiernden Bremer Anhängern ein rotes Bengalisches Feuer durch die Luft geschwenkt. Churlinov und Thiaw hätten nach dem 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli und der damit feststehenden Bundesliga-Rückkehr am 7. Mai inmitten von feiernden Schalker Anhängern je ein Bengalisches Feuer in der nach oben ausgestreckten Hand gehalten. Auch die Strafe für Füllkrug begründete das Sportgericht damit, dass die Verwendung von Pyrotechnik im Stadioninnenraum gegen die sportrechtliche und staatliche Rechtsordnung verstoße und erhebliche Gefahren auch für andere Stadionbesucher berge.

Einigen Spielern von Eintracht Frankfurt, die bei der Siegesfeier zum Europa-League-Gewinn auf dem Balkon des Frankfurter Römers Leuchtfackeln gezündet hatten, könnten ebenfalls noch Konsequenzen drohen. Die Frankfurter Polizei hatte angekündigt, den Zwischenfall rechtlich zu prüfen, um gegebenenfalls Ermittlungen aufzunehmen. Entsprechende Strafverfahren wurden bereits eingeleitet, wie die Frankfurter Polizei dem SPORTBUZZER Ende Mai auf Anfrage bestätigt hatte.

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