08. April 2019 / 18:17 Uhr

Fünf Gründe für den Höhenflug der SVG Göttingen

Fünf Gründe für den Höhenflug der SVG Göttingen

Andreas Fuhrmann
Göttinger Tageblatt
Lamine Diop ist einer der Erfolgsgaranten der SVG Göttingen: In der Rückrunde traf der 23-jährige Stürmer bereits 13-mal.
Lamine Diop ist einer der Erfolgsgaranten der SVG Göttingen: In der Rückrunde traf der 23-jährige Stürmer bereits 13-mal. © Helge Schneemann
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Ritt auf der Erfolgswelle: Die SVG Göttingen hat nach der Winterpause noch nicht ein Spiel verloren. Bis auf ein Unentschieden gab es nur Siege. Das bedeutet starke 19 Punkte aus sieben Spielen. Was aber sind die Gründe für den Höhenflug des Fußball-Landesligisten?

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Die Optionen

In der Hinrunde litt die SVG unter einem enormen Verletzungspech. Das führten die Göttinger auch immer wieder für ihre durchwachsenen Leistungen an. Wie sich jetzt zeigt, durchaus zu Recht. Denn seit Spieler wie Florian Evers, Robin Hartwig oder Lamine Diop wieder regelmäßig an Bord sind, läuft es plötzlich rund. Trainer Dennis Erkner sieht das ebenfalls als einen Grund des Höhenflugs: „In der Hinrunde hatten wir ganz viele Ausfälle, existenzielle Ausfälle. Zum größten Teil sind diese Spieler jetzt wieder da, und plötzlich gewinnen wir fast jedes Spiel. Da freut sich der Trainer natürlich.“

SVG Göttingen - SSV Vorsfelde, Landesliga Braunschweig 2018/19

SVG Göttingen - SSV Vorsfelde, Landesliga Braunschweig 2018/19 Zur Galerie
SVG Göttingen - SSV Vorsfelde, Landesliga Braunschweig 2018/19 © Schneemann
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Die Offensivpower

Überhaupt Lamine Diop. Der Stürmer hatte in der Hinrunde so gut wie gar nicht gespielt. Und jetzt hat er in der Rückrunde bereits 13 Treffer erzielt. Eine unfassbare Quote. Den SSV Kästorf besiegte der 23-Jährige am 24. März mit einem lupenreinen Hattrick fast im Alleingang (3:2). Die SPORTBUZZER-User wählten ihn daraufhin zum Helden der Woche. Diesen Titel hätte er wenig später ein zweites Mal verdient gehabt. Denn nur eine Woche nach seiner Gala gegen Kästorf ließ Diop im Heimspiel gegen Vorsfelde gar einen Viererpack folgen. Und wenn Diop mal nicht trifft? Dann springt eben ein anderer in die Bresche wie am Sonntag Nicolas Krenzek. Dass diesmal er den Gegner Germania Lamme mit einem Hattrick abschoss, verwundert da kaum noch.

Die Auswärtsstärke

Sieben Spiele hat die SVG Göttingen nach der Winterpause bestritten, nur zwei davon zu Hause. Gegen Lebenstedt (8:0) und Vorsfelde (6:1) beschenkten die Schwarz-Weißen ihre Fans mit Kantersiegen. Aber auch in der Fremde lässt sich die Erkner-Truppe derzeit nicht lumpen: In fünf Auswärtsspielen holte sie bärenstarke 13 Punkte, schoss dabei immer mindestens zwei Tore. Lediglich bei Tabellennachbar Vahdet Braunschweig reichte das „nur“ zu einem Unentschieden.

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Die Mannschaft

Klar, dass so eine Serie nur möglich ist, wenn es im Team stimmt. Das sieht auch Trainer Erkner als einen Schlüssel zum Erfolg: „Die Mannschaft ist unheimlich gewachsen, das ist mit der Vorrunde nicht zu vergleichen. Das haben die Jungs aber selbst gemacht. Sie sind viel hungriger, viel ehrgeiziger, unfassbar wissbegierig, da herrscht ein ganz anderer Druck im Training.“ Auch der Zusammenhalt sei nun ein ganz anderer. Anfangs seien die Spieler auf den Auswärtsfahrten eher für sich geblieben, erklärt Erkner. „Jetzt ist auf den Rückfahrten plötzlich Halligalli.“ Nun träfen sich die Spieler auch mal privat, ohne dass das Trainerteam darauf hinwirken müsse. Erkner: „Es ist ein Team. Im Moment ist das für mich als Trainer ein super Job. Alles passt.“

Das Ziel

Klar, der Zug in Richtung Meisterschaft ist so gut wie abgefahren. Dafür hat sich die SVG in der Hinrunde zu viele Punktverluste erlaubt. Dafür ist Tabellenführer FT Braunschweig aber auch zu konstant – zumindest bis jetzt. Das bedeutet aber nicht, dass die Schwarz-Weißen keine Ziele mehr hätten. Ganz im Gegenteil. „Jetzt wollen wir auch Zweiter werden. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und dann sehen, wofür es reicht“, gibt sich Erkner kämpferisch. Der Ritt auf der Erfolgswelle soll also noch lange andauern.

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