11. April 2019 / 20:04 Uhr

Fünf Gründe, warum Eintracht Braunschweig gegen Großaspach die Nase vorn hat

Fünf Gründe, warum Eintracht Braunschweig gegen Großaspach die Nase vorn hat

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ringt die Eintracht auch Großaspach nieder?
Ringt die Eintracht auch Großaspach nieder? © imago/Eibner
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Die Zeit der Rechenspiele beginnt, die Zeit von von wenn und dann: Wenn Eintracht Braunschweig am Samstag (14 Uhr) gegen die SG Sonnenhof Großaspach gewinnt, dann stehen die Blau-Gelben wieder über dem Strich. Wenn nicht, könnte Energie Cottbus vorbeiziehen.

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Das Feld am Tabellenende ist recht nah beieinander. Die richtige Abstiegszone beginnt auf Rang zwölf mit der SpVgg Unterhaching, die nur fünf Zähler Vorsprung hat. Am Tabellenende hat selbst der VfR Aalen „nur“ sechs Zähler Rückstand aufs rettende Ufer. Mittendrin steht die Eintracht mit 36 Punkten auf Platz 17.

Spannung bis zum Schluss?

Trainer André Schubert betont seit Monaten gebetsmühlenartig, dass 44, 45 Zähler nötig seien – egal was die anderen machen. Heißt: Es müssen noch drei Siege her. Zum Beispiel gegen Großaspach, in Aalen und am Ende gegen den direkten Konkurrenten Cottbus. Schubert: „Wir haben von an Anfang an gesagt, dass es wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag gehen wird. Jeder freut sich, wenn er kurzfristig über dem Strich steht. Das nützt dir aber nichts, wenn du nächste Woche wieder drunter bist.“

Großaspach hat in den vergangenen zehn Partien nur zweimal verloren. Dennoch gibt es gute Gründe, warum die Braunschweiger das direkte Duell für sich entscheiden können.

Das sind die nächste Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

34. Spieltag (22. April 2019, 19 Uhr): KFC Uerdingen 05 - Eintracht Braunschweig Zur Galerie
34. Spieltag (22. April 2019, 19 Uhr): KFC Uerdingen 05 - Eintracht Braunschweig ©
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Die Stabilität: Die Eintracht-Abwehr ist ein echtes Bollwerk. Torhüter Jasmin Fejzic zählt zu den besten Keepern der Liga, die Gegner kommen kaum noch zu Chancen – so zuletzt auch Spitzenreiter Osnabrück. Mit Steffen Nkansah ist ein wichtiges Glied der Innenverteidigung wieder da. Und Großaspach hat die wenigsten Tore der Liga geschossen.

Das Personal: Alle Mann sind an Bord – außer dem gelbgesperrten Stephan Fürstner. Zuletzt haben die Blau-Gelben aber bewiesen, dass sie Ausfälle locker wegstecken können. Der breite Kader hat sich schon mehrfach bezahlt gemacht.

Die Erfahrung: Ü30-Akteure wie Benjamin Kessel, Marc Pfitzner und Bernd Nehrig sind mit allen Profi-Wassern gewaschen. Im Drittliga-Abstiegskampf ist das wichtig – vor allem, wenn man daran zurückdenkt, wie die unerfahrene Truppe in der Hinrunde oft blind in ihr Verderben gelaufen war.

Die Offensive: Auch wenn es zuletzt mit Toren und auch Chancen eher mangelte. Die Braunschweiger sind immer für einen Treffer gut. In diesem Jahr gab's keine zwei Spiele hintereinander ohne Tor. Schubert hat die Möglichkeit, seine drei Stürmer ohne Qualitätsverlust komplett durchzuwechseln.

Die Kulisse: Auch diesmal werden wieder rund 17 000 kommen, um die Blau-Gelben zu unterstützen. Großaspach spielt daheim meist vor nicht mal 2000 Zuschauern. Und ist auswärtsschwach, keine andere Mannschaft hat in der Fremde weniger Punkte geholt.

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