06. Mai 2021 / 14:00 Uhr

Fünf Spieler weg: Radefelder SV erlebt den nächsten Umbruch

Fünf Spieler weg: Radefelder SV erlebt den nächsten Umbruch

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Nicht zu halten: Tidjane Silla (l.) schießt Radefeld mit einem Doppelpack in Torgau zum Sieg.
Tidjane Silla (l.) wechselt zusammen mit Davidson Cabral und Isaque Dias zum 1. FC Weißenfels. © Sebastian Stöber
Anzeige

Die Leistungsträger Tidjane Silla, Davidson Cabral und Isaque Dias verlassen den Radefelder SV nach nur einem Jahr und der Defensiv-Allrounder Daniel Sippel wechselt zu Liga-Konkurrent FSV Krostitz.Der RSV sucht derzeit nach Ersatz.

Anzeige

Radefeld. Dem Landesklasse-Team des Radefelder SV steht der nächste Umbruch bevor. In dessen Zentrum steht der Abgang eines Trios, das erst im vergangenen Sommer verpflichtet worden war. Tidjane Silla, Davidson Cabral und Isaque Dias verlassen den Verein und wandern zum 1. FC Weißenfels ab. Dort soll Dias dem Vernehmen nach Sportlicher Leiter werden und nur noch sporadisch selbst auflaufen.

Anzeige

In der nach sieben Partien abgebrochenen vergangenen Saison gehörte das Trio zu den Leistungsträgern des RSV. Cabral verpasste keine einzige Minute. Silla stand ebenfalls in allen Begegnungen auf dem Platz und netzte dabei viermal. Dias kam auf sechs Spiele und zwei Buden. „Natürlich ist das ein großer Verlust für uns“, sagt Vereinsvize Jürgen Weber. „Aber wir werden die Lücken füllen, haben gute Leute an der Angel.“ Nur in trockenen Tüchern ist in Sachen Neuzugängen bislang nichts.

Mehr zum Radefelder SV

Dafür verlässt auch Martin Ulrich nach nur einem Jahr Radefeld wieder. Der 32-Jährige stand in allen sieben Partien der Mini-Saison auf dem Platz, will sich fortan mehr auf Familie und Beruf konzentrieren und beendet seine Laufbahn.

Mögliche Neuzugänge wollen Probetraining

Ein anderer dagegen gehörte jahrelang zum Inventar der Mannschaft und wechselt laut Weber zu Liga-Konkurrent FSV Krostitz. Die Rede ist von Defensiv-Allrounder Daniel Sippel, 30. „Ein Riesen-Fußballer, aber er hat nach seiner Verletzung den Anschluss nicht geschafft und konnte das Tempo nicht mehr mitgehen, das wir spielen lassen wollen“, erklärt Weber.

Die Suche nach Ersatz läuft auf derweil auf Hochtouren, aber wie überall gestalten sich die Gespäche schwierig. Viele Spieler wollen zuvor beim Training reinschnuppern, was derzeit nicht möglich ist. Dennoch gibt sich der Vizepräsident betont optimistisch: „Wir werden schon ein paar junge Leute mit gewissem Potenzial holen, wollen uns aber nicht wieder ganz so breit aufstellen. Dann steigt nur die Unzufriedenheit.“

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!