11. September 2020 / 21:44 Uhr

Fünf-Tore-Spektakel in Braunschweig: Zweitligist führt zur Pause gegen Hertha BSC

Fünf-Tore-Spektakel in Braunschweig: Zweitligist führt zur Pause gegen Hertha BSC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kapitän Martin Kobylanski sorgte per Nachschuss nach verschossenem Elfmeter für die Pausenführung der Eintracht.
Kapitän Martin Kobylanski sorgte per Nachschuss nach verschossenem Elfmeter für die Pausenführung der Eintracht. © 2020 Getty Images
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Spektakel-Start für Eintracht Braunschweig in den DFB-Pokal. Der Zweitliga-Aufsteiger trifft bereits nach einer Minute gegen Bundesliga-Klub Hertha BSC. Die Niedersachsen bauen ihre Führung danach aus, doch Hertha kontert. Kurz vor der Pause geht die Eintracht jedoch wieder in Führung.

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Fünf Tore in einer Halbzeit: Eintracht Braunschweig und Hertha BSC haben sich am Freitagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals einen offenen Schlagabtausch geliefert. Zur Pause steht es 3:2 für den Zweitliga-Aufsteiger aus Braunschweig. Im Eintracht-Stadion, in dem 500 Fans das Spektakel live miterlebten, erwischten die Niedersachsen einen Traumstart. Martin Kobylanski traf bereits in der zweiten Spielminute per Freistoß zur frühen Führung für die Löwen gegen den ambitionierten Bundesligisten. In der 17. Minute half dann Hertha BSC nach: Einen Kopfball von Jannis Nikolaou wurde von Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt ins eigene Tor abgelenkt. Doch Hertha konterte per Doppelschlag durch Dodi Lukebakio (23.) und Mattheus Cunha (29.), ehe Kobylanksi per Elfmeter-Nachschuss in der 44. Minute noch das 3:2 markierte.

Ein echter Traumstart für die Gastgeber in die neue Saison. Über weite Strecken des Spiels war die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer das bessere Team. Die Hertha-Elf von Bruno Labbadia wirkte vor allem in der Anfangsphase fahrig, fand dann aber nach gut 20 Minuten zu ihrem Spiel - der Gegentreffer vor der Pause fiel unglücklich. Der vom SC Freiburg verpflichtete Keeper Alexander Schwolow konnte den Elfmeter von Kobylanksi nicht festhalten.

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Schwolow hatte das Torwartduell mit der langjährigen Nummer eins Rune Jarstein bei der Hertha vorerst gewonnen. Der für rund acht Millionen Euro vom Bundesliga-Konkurrenten SC Freiburg gekommene Schlussmann stand anstelle des Routiniers im Tor der Berliner. Zudem gab Neuzugang Lucas Tousart (Olympique Lyon) im Mittelfeld sein Pflichtspiel-Debüt für die Hertha. Auf der anderen Seite musste der von Union Berlin gekommene Felix Kroos dagegen weiter auf seine Premiere im Braunschweig-Trikot warten. Der Bruder von Weltmeister Toni Kroos war wie zuvor von Trainer Daniel Meyer angekündigt noch nicht im Kader.