15. Mai 2019 / 17:51 Uhr

Fünffach-Torschütze Dustin Goede ist Brandenburgs Held der Woche

Fünffach-Torschütze Dustin Goede ist Brandenburgs Held der Woche

Nico Schmook
Märkische Allgemeine Zeitung
Dustin Goede von Blau-Weiß Rädel ist Brandenburgs Held der Woche
Dustin Goede von Blau-Weiß Rädel ist Brandenburgs "Held der Woche"
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Held der Woche: Der Stürmer von Blau-Weiß Rädel erreicht angeschlagen die Leistung seines Lebens.

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Mit drei Toren sorgte er vor zwei Wochen für den 3:2-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von Empor Schenkenberg. Eine Woche später ist er wieder der spielentscheidene Mann und erzielt ganze fünf Tore. Diesmal gegen die zweite Mannschaft vom SV Roskow. Und das obwohl er sich mit muskulären Problemen plagen musste und angeschlagen war.

Der Mann hinter diesen Leistungen ist Dustin Goede, 27 Jahre alt und Stürmer bei Blau-Weiß Rädel. Nach der Galavorstellung vom letzten Wochenende wurde er nun von den SPORTBUZZER-Usern zum „Held der Woche“ gewählt. „Dass ich jetzt gewonnen habe, macht mich schon ziemlich stolz“ gibt der Torjäger, der beruflich als Maurer tätig ist, bescheiden zu.

In Bildern: Brandenburgs „Helden der Woche“ in der Saison 2018/19.

Justin Dennis Zwarg vom SV Mühlenbeck ist Brandenburgs Held der Woche. Zur Galerie
Justin Dennis Zwarg vom SV Mühlenbeck ist Brandenburgs Held der Woche. ©
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Für den Preis bedanken kann sich Goede aber vor allem bei Patrick Pape, sportlicher Leiter der Mannschaft aus der 2. Kreisklasse B Havelland. Erst Pape kam die Idee, dass die starke Leistung Ehre gebührt und schlug ihn für die Wahl vor. Mit Erfolg. „Das Spiel, das er gezeigt hat, war einfach sensationell. Zumal er ja angeschlagen war“, staunt auch Pape über die starke Vorstelung gegen den Tabellenletzten aus Roskow. Und auch sonst wird der 27-Jährige nur in den höchsten Tönen gelobt. „Dustin ist das beste, was wir offensiv zu bieten haben. Wenn er mal fehlt, ist das sehr deutlich zu bemerken. Er ist sowas wie unsere Lebensversicherung“, schwärmt der zweite Vorsitzende des Vereins aus dem Havelland.

 Goede, der seit klein auf fußballbegeistert ist und Hertha BSC die Daumen drückt, sieht das etwas anders: „Klar kann man sagen, dass ich der Goalgetter der Mannschaft bin. Das wäre aber alles nicht möglich, wenn meine Teamkollegen mich nicht so gut unterstützen würden“, stellt der Stürmer, der in der Jugend von Kloster Lehnin kickte und mit 17 bei Rädel anfing, klar.

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 Mit mehr als zehn Jahren bei den Blau-Weißen gehört der Angreifer, der mit seinen sieben Toren in den letzten zwei Spielen nun die Torjägerliste anführt, zu den treusten Spielern im Verein und will laut Pape „solange bleiben, wie der Laden auf hat.“ Für den sportlichen Leiter, der Dustin Goede als „Identifikationsfigur und Fixpunkt der Mannschaft“ sieht wäre das ein Glücksfall. Sollte der 27-Jährige weiter so aufspielen wie in den letzten beiden Spielen, würden die Lobeshymnen in Zukunft wohl kaum weniger werden.

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